Beschreibung
Die Ausgangslage im letzten Harry-Potter-Band ist düster wie nie: Voldemorts Anhänger haben inzwischen die zentralen Schaltstellen der Macht übernommen und verbreiten Angst, Schrecken und Tod. Hogwarts steht Harry als Rückzugsmöglichkeit nicht mehr zu Verfügung. Und das Haus der Dursleys wird von seinem siebzehnten Geburtstag an ebenfalls nicht mehr sicher sein. Harrys Transport aus dem Ligusterweg wird lange und ausgeklügelt vorbereitet, gerät aber wegen eines Verräters bereits zu einer mittleren Katastrophe. Und kurz darauf sind Harry, Ron und Hermine ganz auf sich gestellt. Ständig auf der Flucht, müssen sie Voldemorts Horcruxe finden und zerstören. Doch die Suche zieht sich quälend dahin, scheint mehr als einmal sogar gänzlich aussichtslos. Und dann kommt es auch noch zu einem folgenschweren Streit zwischen den drei Freunden ... Doch als Harry bereits überzeugt ist, dass er Dumbledores Mission nicht wird erfüllen können, erfährt er von den Heiligtümern des Todes. Könnten sie die Wende im Kampf gegen Voldemort bringen? Oder sind diese Wunderwaffen nur die Erfindung eines Märchenerzählers? Viel wurde spekuliert über das Ende der Geschichte um Harry Potter. Es zeugt eindrucksvoll von Joanne K. Rowlings schriftstellerischem Können, dass sie es schafft, nicht nur eine, sondern gleich mehrere Überraschungen in das Finale einzubauen, mit denen niemand gerechnet hat. Und wenn auch nicht jede Lösung zu jeder der Hauptfiguren alle LeserInnen gleichermaßen zufrieden stellen wird, so sind sie doch alle im Sinne der Geschichte überzeugend und konsequent. Nach einer längeren Phase der quälenden Suche, in der Harry sich vor allem psychologisch auf den unausweichlichen Kampf am Ende einstellt (und auf eine nahezu unmenschliche Anforderung, von der er erst sehr spät erfährt), kommt es zu dem Finale, das unerhört dramatisch und spannend verläuft und einige unglaubliche, aber absolut glaubwürdige Wendungen enthält. Auch die bislang noch offenen Fragen werden beantwortet, vor allem natürlich die zentrale: Kann Harry überleben und Voldemort trotzdem ausschalten? Der Prophezeiung zufolge ist das ja unmöglich ... Joanne K. Rowling beschert uns ein furioses und in jeder Hinsicht würdiges Finale der berühmtesten Buchserie der Welt. Und trotz vieler Katastrophen, unbequemer Enthüllungen und, ja, auch einiger Todesfälle darf man wohl zumindest so viel verraten: Es ist in mehr als einer Hinsicht auch ein Happy End. -- Gabi Neumayer
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Kundenmeinungen
Schund, nichts als unglaublicher Schund, 27. Januar 2008
Was als eine Kinderbuchreihe im Fantasystil begann, endet mit mordgierigen gruseligen und grausamen Gestalten. Für Kinder sind die Bücher aus der Potter Reihe schon lange nicht mehr geeignet.
Man kann nur wirklich hoffen, dass es das Ende dieser Buchreihe ist und nicht wie bei anderen plötzlich im Nachhinein noch Geld gemacht werden soll, indem man sich noch was für die Hintertüre einfallen lässt.
Harry Potter ist gelandet..., 26. Januar 2008
...endlich möchte man hinzufügen. Dies ist dann wohl die 330ste Rezension und wie eine Rezensentin schrieb, man kann nicht mehr viel hinzufügen. Dennoch ist es für mich überraschend, wie viel Sterne Band 7 bekommen hat, so dass ich es einfach nicht lassen kann, auch eine Rezension abzugeben!
Was passiert mit Harry? Diese Frage ist die zunächst treibende Kraft, den Band - trotz der viel zu langen Bände 4-6 - doch in die Hand zu nehmen. Die Story beginnt interessant: keine Rückkehr nach Hogwarts, sondern eine spannende Flucht aus dem Haus von Harrys Onkel, gut geschrieben, spannend, der Leser hofft auf mehr. Doch was nun beginnt, kann man nur als eine "Abenteuerreise durchs Märchenland" bezeichnen, bei der die Suche nach den Horkruxen, die zu finden Harrys, Rons und Hermines Aufgabe ist, im Mittelpunkt steht. Dieses "Vermächtnis Dumbledores" aus Bd. 6 wird hier aufgenommen und langatmig umgesetzt. Es ist wirklich eine "Schnitzeljagd", der der Leser hier folgt, von A nach B, von dort nach C usw. Stimmung bringt nur Ron`s Nörgeln und Ärger, ansonsten langweilt es nur, alle paar Seiten zu lesen, wie das Zelt eingepackt wird, man disappariert, das Zelt wieder aufbaut, sucht usw. usw.
Während dieser Suche die für den Leser bei allem gutem Willen - gelinge gesagt - eine einzige Lesequal durch 300 überflüssige Seiten ist - sterben in regelmäßigen Abständen beliebte Figuren der vergangenen Bände. Dies wird so en passant beschrieben, dass man nicht das Gefühl hat, die Autorin leidet wirklich mit, sondern es erscheint als das, was es ist: der Versuch, eine Art Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Es soll ja "rund" gehen, also müssen beliebte Personen aus dem Leben scheiden. Dies wird langweilig erzählt und gerade die Schnelligkeit mit der Harry, Ron und Hermine jeden einzenen Todesfall beliebter Freunde etc. "verarbeiten", macht die Story - neben vielen anderen Details - so unglaubwürdig.
Es ist mir schon ein Rätsel, wieso kein einziger Lektor die Autorin darauf aufmerksam gemacht hat, dass eine Seitenanzahl über 700 nicht mit Spannung gleichzusetzen ist. Die ersten drei Bände werden der Höhepunkt der Story bleiben, sie sind gut, flüssig, interessant, kurzweilig geschrieben, beschränken sich auf eine Hauptlinie und wenige Nebenlinien. Ab Band 4 "explodiert" die Story zunehmend, immer mehr Nebenlinien werden eingeflochten und zudem das Kapitel-Schema: Aktion - Ruhe - Aktion - Ruhe eingeführt - vorhersehbar und langweilig.
Am Ende der Suche und des Findens vieler Horkruxe folgt - endlich - das "Finale" - auch dies natürlich in epischer Breite, allein die Szene, die alle erwarten, die Begegnung zwischen Du-weißt-schon-wem und Harry ist so unglaubwürdig geschildert, dass man als Leser rufen möchte: ACTION! Mehr darf hier ja nicht verraten werden. Erst ab S. 500 bekommt die Story also endlich Schwung, doch auch hier wird - wie andere Rezensenten schon schrieben - der Tod von bekannten Personen so kurz beschrieben und abgehandelt, dass deutlich wird, dass es für die Autorin nur ein Stilmittel ist. Auf einer Seite ist Harry von "Schmerz zerrissen", zwei Seiten weiter erzählt er Hermine und Ron alles, was er ohne sie erlebt hat..., wie schnell die Trauer doch verschwinden kann...
Das Schlusskapitel - "19 Jahre später" - ist eine gute Zusammenfassung der Probleme, die sich die Autorin ab Bd. 4 selbst geschaffen hat: Sich in diesem kurzem Schlusskapitel in der Fülle der Nachkommen der Hauptpersonen zurechtzufinden, die Namen der Kinder den richtigen Eltern zuzuordnen, ist ebenso schwer, wie die z.T. verworrene Story über die Heiligtümer und Horkruxe zu entwirren. Letzteres gelingt nur durch den Einschub unendlicher langer erklärender Kapitel, die die vorherigen "Knäuel" entwirren, wobei die Auflösung des Rätsels um Snape selbst für unerfahrene Leser nicht wirklich eine Überraschung darstellt.
Daher befriedigt das Ende in keinster Weise. Hier wäre es schön gewesen, wenn der überflüssige an Tolkiens Herr der Ringe erinnernde Mittelteil - was schon von vielen Rezensenten benannt wurde - gestrichen worden wäre. Die dadurch gewonnenen Seiten hätten Platz gelassen für ein gutes Schlusskapitel.
Fazit: Nun ist es also vorbei... endlich! Der Aufforderung eines anderen Rezensenten, jetzt wieder bei Band 1 zu beginnen und bis Band 7 zu lesen, kann ich nur entgegensetzen: Wer den Zauber von J.K. Rowling erleben möchte, wer wunderbare, zauberhafte Stunden mit Harry Potter verbringen will, der halte sich an die Bände 1-3 und lasse die folgenden Bände einfach dort, wo sie hingehören: im Buchregal. Ein zweites Lesen, sorry, das lohnt wirklich nicht...
der Zauber wurde nicht bewahrt..., 25. Januar 2008
Harry Potter hat's endlich überstanden... ich gebe zu, dass mir schon in Band fünf und sechs Rowlings sich ständig wiederholendes Schema auf die Nerven ging (eine scheinbar unlösbare Aufgabe für Harry; eine Figur kratzt ab, ein paar neue Zauber) - aber ich wollte ja unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht.
Tatsächlich läuft es diesmal etwas anders... Harry kehrt zum erstenmal nicht als Schüler nach Hogwarts zurück, sondern begibt sich auf die Suche nach den Horkruxen und nach den Heiligtümern des Todes. Und diese Suche ist sooooo zäh und langweilig, dass es mir vorkam, als ob Rowling ihre Fantasie im Stich gelassen hätte. Mitten im Lesen dieser Passage, die sich gleich über mehrere Kapitel erstreckt, mußte grinsen... "Herr-der-Ringe-light" kam mir in den Sinn. Dieses endlose in der Gegend herum ziehen, in dem nichts passiert außer der obligatorische Streit mit Ron, hätte man sich sparen können, wenn sie sich auf direkten Weg nach Godrics Hollow gemacht hätten...
Und das Ende? Im Finale kehrt Rowling zum gähnend langweiligen Schema zurück. Ein paar Freunde sterben, aber niemand tut etwas unerwartetes. Snapes Rolle war in den vorherigen Bänden so oft angedeutet, ebenso wie die vieler anderer Protagonisten, dass einfach nur eins nach dem anderen abgehandelt wird. Ich war froh, als es endlich zu Ende war.
Und der Epilog, "neunzehn Jahre später"; was gab es da zu erfahren, außer dass es bei Zauberern wenig Fantasie bei der Namensfindung von Kindern gibt, die noch dazu ihren Eltern immer runtergerissen ähnlich sehen???
Tolles Ende! Oder doch kein Ende....?, 24. Januar 2008
Wie wahrscheinlich jeder HP-Fan bin auch ich sehr traurig das dies das letzte Band einer sehr spannenden Geschichte ist :(
Doch die Autorin hätte keinen besseren Schluss wählen können ...
Im Epilog, ist alles so wie der Leser es sich wünscht, doch drei kleine Worte am Schluss (alles WAR gut) lassen eine Fortsetzung nicht ausgeschlossen........
Die Hoffnung stirbt also zuletzt :) und bis dahin einfach nochmal Band 1 - 7 zum x-ten mal lesen!
unglaublich spannend, 24. Januar 2008
Das letzte Buch von Harry Potter ist ganz anders aufgebaut als man es bisher von den Harry Potter Büchern kannte. Und ich muss sagen, es ist echt ein krönender Abschluss der Harry Potter-Serie. Es gibt jede Menge kleine Spannungsbögen in dem Buch die sich aber alle irgendwie zu einem großen und somit zum Final zusammenschließen. Für Harry-Potter-Liebhaber ein einfaches muss!! ;-)
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