Kundenmeinungen
Schwer zu beurteilen, 16. November 2007
Endlich ist er da, Robin Schones lange überfälliger neuer Roman! Gierig habe ich mich auf "Der Club der verbotenen Lüste" gestürzt, aber meine hohen Erwartungen wurden nicht voll erfüllt. Der Roman ist sehr gut geschrieben (wenn auch etwas langatmig) und das viktorianische England hat sie wieder einmal hervorragend beschrieben. Aber mich hat gestört, dass die Helden in Robin Schones Bücher von Buch zu Buch älter werden. Ich mag keinen Grannie-Sex. ;) Gestört haben mich auch die allzu sachlich geschilderten Erotikszenen. Die Erotik hat mich schlichtweg kalt gelassen und fast ein wenig abgetörnt. Auch der Titel hat in mir ganz andere Vorstellungen geweckt, ich dachte an eine viktorianische Bordell-Atmosphäre, nicht an einen Diskussionsclub bestehend aus wenigen Personen (obwohl der Klappentext es bereits andeutet). Ich gebe diesem Roman 3,5 Sterne, weil er letztlich gute Unterhaltung, interessante Nebenhandlungen und recht interessante Diskussionen bietet, ich aber wegen meinen hohen Erwartungen an Robin Schone etwas enttäuscht war.
Sooo schön!, 31. Oktober 2007
Eine wunderschöne Liebesgeschichte entspinnt sich hier zwischen Frances und James, die leidenschaftlich und hemmungslos ist. Vor allem Frances hat mich beeindruckt, die selbstbewußt ihren Weg geht und sich auch von der eigenen Verwandtschaft nicht unterkriegen lässt.
Schöner Schmöker, dem es auch nicht an der nötigen Prise Erotik nicht fehlt
Gut!, 5. Oktober 2007
Obwhl ich mir nicht ganz klar darüber bin, ob das Buch nun eher Männlein oder Weiblein ansprechen sollen, finde es am ehesten für beide Geschlechter geeignet.
Die Geschichte selbst ist spannend und interessant, die "anzüglichen"Stellen sind gut beschrieben und wecken auch eine gewisse Lust. Gerade zum Ende hin finde ich das Buch in dieser Hinsicht am Besten.
Fazit: Für Leute mit Interesse an Erotik in historischer Kulisse.
gut geschriebener erotischer Roman :-), 29. September 2007
Das ist mein zweiter Roman von Robin Schone und auch dieser hat mich überzeugt.
Frances, 49 Jahre alte Hausfrau, verwitwet und Mutter von 5 Kindern zieht nach dem Tod ihres Mannes nach London, um herauszufinden, wie ihr Leben weitergehen soll. Zu dieser Zeit geht das Eigentum auf den ältesten Sohn über, so dass das Haus, in dem sie jahrelang gelebt hat, ihrem Sohn David nun gehört.
James, 47 Jahre alt, verwitwet, Anwalt und Vater von 2 Kindern ist die männliche Hauptfigur.
Frances ist auf der Suche nach einer Toilette und platzt versehentlich in die Sitzung eines Damen- und Herrenclubes, der es sich eigentlich zur Aufgabe gemacht hat, über die "Unterschiede" zwischen Männer und Frauen zu sprechen & über den jeweils anderen etwas mehr über dessen Sehnsüchte herauszufinden... was ihnen jedoch bisher nicht gelungen ist. Doch dann bringt Frances die Sache ins Rollen.
Der Club besteht aus 6 Frauen und 6 Männern.
James ist sofort begeistert von Frances, die jedoch denkt, dass in ihrem Alter die Sexualität vorbei ist.
Dennoch beantwortet sie freizügig James Fragen: "Haben Frauen Verlangen danach, von einem Mann berührt zu werden?" etc
So beginnt Frances Mitgliedschaft im Club.
Grinsen musste ich beim Besuch des Clubes in einer Buchhandlung, die im Untergeschoss auch erotische Sachen anbietet, man beachte, wir schreiben das 19. Jahrhundert.
Lachen musste ich über ein Treffen des Clubes, wo sich zwei Mitglieder (Mann und Frau) darüber streiten, wer mehr Begriffe zur Selbstbefriedigung des Mannes kennt :-)
Auch die Beziehung zwischen Frances und James nimmt seinen Lauf, beide gehen unverblümt und ziemlich ehrlich mit ihren Wünschen und Sehnsüchten um, beide lernen eine ganz neue Art von Sexualität kennen: Sehnsucht, Verlangen & Erfüllung im Arm eines Anderen, beide kannten das bisher nicht.
Dann taucht jedoch ihr ältester Sohn David auf & versucht sie in die Anstalt einzuweisen, weil sie Mitglied dieses Club ist, sie sich die Haare gefärbt hat & keine "angemessene" Trauerkleidung trägt.
Mehr möchte ich nicht dazu schreiben, da man ja auch noch etwas selbst herausfinden muss :-)
Fazit: Ein erotischer Leckerbissen, der sehr gut geschrieben ist. Gegen Ende des Buches erfährt man dann auch noch etwas mehr über die anderen Clubmitglieder. Abwechslung bringt auch der Mordprozess, indem James der Verteidiger ist. Gerade gegen Ende des Buches hätte es mir besser gefallen, wenn die beiden doch ab und zu die Hände voneinander gelassen hätten, aber das was nur mein persönlicher Eindruck. 4 Sterne nur deswegen, weil manche Sachen ein wenig in die Länge gezogen wurden.
Ich habe das Buch dennoch verschlungen & empfehle es gerne weiter!
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