Kundenmeinungen
Bildhafte..., 27. Dezember 2007
...Darstellung des Krieges zu jener Zeit. Die Grausamkeiten, die dazu gehören werden teilweise sehr detailiert widergegeben. Auch die Story an sich ist spannend und unterhaltsam geschrieben.
Ich habe das Buch in kurzer Zeit gelesen und das sagt eigentlich alles aus.
Spannender Roman über den 'hundertjährigen Krieg', 24. Oktober 2007
Thomas aus Hookton wird Zeuge eines gnadenlosen Überfalls auf sein englisches Küstendorf, bei dem nicht nur eine heilige Reliquie gestohlen wird, sondern auch Thomas' Eltern ermordet werden. Er schwört Rache und folgt den französischen Eindringlingen in die Bretagne. Dort gerät er zunächst in die Scharmützel, die die Engländer gegen die Bretonen anzetteln und kämpft als Bogenschütze auf der Seite der englischen Eroberer. Sein Racheschwur ist schon bald vergessen, denn Thomas stellt fest, dass er den Krieg liebt. Da braucht es schon einen ziemlich hartnäckigen Priester, der Thomas unentwegt an dessen Schwur erinnert. Bei der entscheidenden Schlacht von Crécy bekommt Thomas dann endlich die Gelegenheit, diesen Schwur zu erfüllen.
Das Schöne an den Romanen von Bernard Cornwell ist für mich, dass er es jedesmal schafft, mich von der ersten Seite an zu fesseln. Ich fand es spannend den Weg von Thomas- sowie seine Vor- und Rückschläge zu verfolgen.
Die Schlachten, an denen Thomas von Hookton teilnimmt, werden durch dessen Augen beschrieben. Dadurch erhält man als Leser einen kleinen Einblick, wie wichtig für einen Soldaten gute Stiefel, Nahrungsvorräte und eine intakte Ausrüstung sind. Auch die Auswahl der Kriegsplätze spielen eine gewichtige Rolle, die Begutachtung des Bodens, des Umlandes, die Rolle des Wetters und das Bespitzeln der Feindaktivitäten - von all diesen Dingen bekommt man in 'Der Bogenschütze' einen Eindruck sowie viele historische Informationen, die das Bild abrunden und dadruch die Geschichte lebensnah erscheinen lassen.
Ein kleines Manko ist vielleicht, dass die weiblichen Rollen recht facettenlos erscheinen; das Gleiche gilt für die Nebencharaktere, die neben Thomas recht blass und eindimensional wirken.
Doch das schadet weder der Spannung, noch dem hervorragend recherchierten Inhalt. Eine gute Lektüre, die Lust auf den 2. Teil macht.
lesenswert, 30. September 2007
Bernard Cornwell schafft in seinem historischen Roman "Der Bogenschütze - Auf der Suche nach dem Heiligen Gral" ein realistisches Mittelalter - er führt seinen Leser in die Mitte des 14.Jahrhunderts nach Frankreich. Man wird Zeuge der Kämpfe zwischen Franzosen und Engländern. Dabei läßt Cornwell seine Hauptfigur - den unehelichen Sohn eines geheimnisumwitterten Dorfpriesters - glaubwürdig die Grausamkeiten mittelalterlicher Kriegsführung erdulden. Die Fakten stimmen und das historische Gerüst in das die Story gebettet wird nicht verbogen. Dadurch kann der Leser wirklich in die Zeit eintauchen. Kernproblem der Story ist die kriegstechnische Revolution, die in der technischen Überlegenheit englischer Bogenschützen gegen schwerbewaffnete Ritterheere bestand.
Mit der "Suche nach dem Heiligen Gral" hat das alles gar nichts zu tun und das Buch ist wohl nur aus mediokrer Verlagsstrategie so benannt worden. In Wirklichkeit spielt eine sagenumwobene Lanze eine gewisse Rolle als Gimmick in der Story, womit der Autor wohl die Schar der "Fantasy"orientierten Lesergemeinde ködern will, was aber nur ziemlich mühsam erscheint.
Wunderbare Abenteuergeschichte!!!, 3. August 2007
Ich will mich nicht groß mit dem Inhalt aufhalten, denn über den ist in den vorherigen Rezensionen genug geschrieben wurden. Zum Buch selbst kam ich als doch recht eingefleischter Fantasy-Leser nur über die durchweg positiven Beurteilungen und ich muss sagen, Cornwells Abenteuerstreich um den jungen Bogenschützen Thomas von Hookton kann einen schon in den Bann ziehen. Von der ersten bis zur letzten Seite spannend geschrieben, vermittelt das Buch zudem noch einiges historisches und militärtechnischen Wissen verpackt in einer doch fiktiven Geschichte. Das tut der Freude beim Lesen aber keinen Abbruch denn welcher Durchschnittsleser ist schon Experte für den hundertjährigen Krieg.
Sehr gelungen fand ich die Beschreibung der Schlachtgeschehen ohne den Hauch von Glorifizierung für den Leser. Cornwell beschreibt die Gemetzel als genau das Greuel was sie auch waren...eine Aneinanderreihung von Blut, Tod, Schmerz und Wahnsinn. Es wird weder weggesehen noch beschönigt, sondern recht realistisch dargestellt, was man mit Hieb- und Stichwaffen zu damaligen Zeiten angestellt hat.
Cornwells DER BOGENSCHÜTZE ist ein sehr spannender Historienroman, der noch während des Lesens das Interesse an den beiden Fortsetzungen weckt.
Der Bogenschütze, 14. Juli 2007
Ein sehr packender und spannender Roman, mit sehr vielen historischen Details unterlegt - macht einfach Lust auf mehr!
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