Kundenmeinungen
Ganz große Kinderliteratur!, 13. April 2008
Eines Tages wird ein Paket mit sehr unleserlicher Adresse auf der kleinen Insel Lummerland abgegeben, weil der Postbote aus der Adresse herauszulesen meint, dass das Paket dort hin gehört. Als die Lummerland-Bewohner das Paket öffnen, schaut ihnen das kleine schwarze Gesichtchen eines Babies entgegen. Die Inselbewohner geben dem Kleinen den Namen Jim Knopf und beschließen, ihn zu behalten. Eines Tages merkt der König von Lummerland schweren Herzens an, dass die Insel zu klein wird und darum die Lokomotive Emma abgeschafft werden soll. Dies aber bricht Lukas dem Lokomotivführer das Herz! Also beschließt er die Insel gemeinsam mit ihr zu verlassen. Als Jim dies erfährt beschließt er mit auf die große Reise zu gehen. Auf dieser Reise besuchen Jim und Lukas verschiedene Länder, treffen die verschiedensten Leute - darunter auch einen Scheinriesen - und erfahren schließlich sogar etwas über Jims Herkunft. Dieses Kinderbuch ist ganz wunderbar geschrieben und mit wirklich wunderschönen Zeichnungen illustriert. Die Sprache ist bezaubernd und die relativ kurzen Kapitel eignen sich auch ganz wunderbar zum Vorlesen als Gute-Nacht-Geschichte. Es handelt sich um eine ganz wunderbare Geschichte über Freundschaft, Vorurteile und Toleranz, die sich wirklich zu lesen lohnt.
Großer Lesespaß für die ganze Familie, 8. Oktober 2007
Mein Sohn ist 5 Jahre alt und wir lesen nun seit über einer Woche Jim Knopf!227 Seiten ist ein toller Lesespaß nicht nur für meinen Sohn sondern auch für meinen Mann und mich ( die natürlich die Bilder der Augsburger Puppenkiste vor Augen haben). Während ich mich z.B. beim kleinen Ritter Trenk über die schwierige Sprache geärgert habe, finde ich Micheal Endes Stil einfach gut.Wenn es nach meinem Sohn ginge könnte ich ihm das Buch den ganzen Tag vorlesen. Aber ich denke auch wenn er später selbst lesen kann wird er noch viel Freude an dem Buch haben. Also von mir ein klares kaufen, leider bekommt man diese Bücher kaum gebraucht.
Ein paar offene Fragen, 2. Oktober 2007
Vorsicht, diese Kritik ist tatsächlich über das Buch.Vorab, es ist ein sehr gutes Buch, das ich meinem Sohn vorlesen werde, wenn er erst mal im Vorschulalter ist - allerdings mit Erklärungen. Und vielleicht können mich ja andere über folgendes aufklären:Warum sind Jim's Lippen dick gezeichnet? Warum hat er nicht Lesen und Schreiben gelernt? (Ich wohne in den USA und daher ist die richtige Behandlung und Einschätzung Schwarzer wichtig.)Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, denn man kann und will ja Michael Ende, dem Zeichner F.J. Tripp sowie Oehmichen's Puppenkiste nichts unterstellen: Jim ist klar einer der beiden Helden der Geschichte. Ende macht ganz klar deutlich, dass ihm an Gleichheit aller Menschen gelegen ist, indem eine Hauptfigur schwarz ist, die andere durch Russ auch, weitere Hauptakteure Chinesen sind (u.a. schon seit dem Babyalter hochintelligent), Minoritäten vorgestellt werden, die allesamt interessante und zuvorkommende Wesen sind, die man unbedingt kennenlernen möchte: der Scheinriese, der Halbdrache. Letztendlich verloben sich Li Si und Jim ja auch. Und hoffentlich lernen wir 40 Jahre später, dass das Zusammenleben aller Ethniken das normalste der Welt ist. (Mein Sohn stammt aus Korea.)Warum hiess es im Original China, aber seit 1983 Mandala?Warum nennt Jim Frau Waas manchmal Mutter, aber manchmal Frau Waas? Sie ist seine `wirkliche' oder `richtige' Mutter, d.h. ich streiche jene Verweise zu Jim's leiblicher Mutter als seine vermeintlich `richtige'. Ein adoptiertes Kind, so wie wir es unserem Sohn beibringen werden, hält seine leiblichen Eltern in Ehren. Wir nennen uns schlicht seine Eltern wie das ja alle Eltern auch tun (in Adoptivfamilien wird nicht zwischen `richtigen' und nicht-richtigen Eltern unterschieden, allerdings zwischen `Eltern' und `leiblichen Eltern'). Dass alle in Lummerland Jim als nicht-Adoptierten ansehen - trotz der unterschiedlichen Hautfarbe - ist entweder ein Bonmot oder soll Farbenblindheit (im positiven Sinn) darstellen.Frau Waas ist diejenige, die ihn aufnimmt und erzieht, nicht Herr Ärmel, was mit dem Familienbild der späten 50er zu vereinbaren ist. Allerdings ist sie es es auch, die alle bewirtet und die Verlobungskleider näht, wiederum nicht Herr Ärmel. Aber vielleicht war es ja auch Endes Anliegen zu zeigen: Männer, tagein tagaus am Strand mit Bowler und Regenschirm zu laufen und dem Nichtstun zu frönen, so geht's nicht.Wiederum erhält Jim dann allerdings eine Pfeife als Verlobungsgeschenk, während er Li Si ein Wachbrett gibt, weil alle Mandalanier ja so gerne waschen.Wie gesagt, die Bücher werde ich unserem Sohn vorlesen, und die Aufführungen der Puppenkiste gehören schon jetzt zu seinen und meinen Lieblingssendungen.
Immer wieder lustig anzusehen, 14. Juni 2007
Neu verpackt,schnelle Lieferung und keinerlei Schäden an der dvd fest zu stellen.Einfach alles ohne Probleme abgelaufen!!!
Hier gibt es kaum noch was hinzuzufügen ...., 12. April 2007
den alles wurde mit den anderen Rezensionen schon gesagt. Trotzdem ein paar Worte von meiner Seite zu einem echten Kinderklasssiker.Ich habe zwei Buben (4 und 3 Jahre) zuhause und Sie dürfen vor dem zu Bett gehen hin und wieder ein paar Minuten ausgesuchte DVD`s schauen. Da im Fernsehen für Kinder bis auf ein paar Ausnahmen nur seltendämliche japanische Zeichentrickserien oder ein sprechender Schwamm gezeigt werden ist es schön auf das Medium DVD zurückzugreifen.Bisher gehörten Winnie Puuh, Benjamin Blümchen und Bob Baumeister zu den Lieblingen meiner zwei Racker. So war ich gespannt als ich dann die Klassiker aus meiner Kindheit wie Pippi Langstrumpf oder den Michel aus Lönneberga in den DVD-Player legte. Beide wurden begeisternd aufgenommen und nun bestellte ich mir endlich Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer hier bei Amazon und war sehr gespannt ob er den Jungs genauso gefällt wie mir als kleiner Bub. Meine Bendenken waren unbegründet, den schon nach wenigen Minuten saßen beide gebannt vor dem Bildschirm und das Gemecker war groß als ich nach knapp 20 Minuten den DVD-Player ausmachte weil es Zeit fürs Bett war. Die Geschichten der Augsburger Puppenkiste, und dabei allen voran mein Favorit Jim Knopf haben bis heute nichts von Ihrem Charme verloren. Auch ich war nach der langen Zeit wieder begeistert von der Geschichte und musste immer wieder schmunzeln. Das herrliche Kinderbuch von Michael Ende wurde kindgerecht umgesetzt und wirkt auch nach vielen Jahren nicht veraltet. Wobei an dieser Stelle auch die Fortsetzung "Jim Knopf und die wilde 13" sehr zu empfehlen ist. So wie ich mich als kleines Kind auf jede neue Folge freute, so fiebern meine beiden Jungs bis sie wieder weiterschauen dürfen. Die DVD selbst ist absolut o.k und ich kann Kritiken nicht verstehen die auch hier noch das Haar in der Suppe suchen. Das Bild ist im 4:3 Vollbild Format und die Qualität ist absolut ok und von den Streifen die hier erwähnt wurden habe ich nicht viel bemerkt. Von mir gibts eine absolute Kaufempfehlung für einen herrlichen Klassiker der auch nach Jahren immer noch großen Spass macht und das auch für die schon etwas größer gewordenen Kinder :-)
|