Kundenmeinungen
Vollidiot reloaded, 4. Februar 2008
Der Vollidiot wird zum Millionär.
Simon Peters ist mal wieder am Boden. Jetzt aber so richtig. Ohne Job, ohne Freundin und mit }ner Yuppie Tussie über dem Kopf.
Johanna Strecker mietet die Dachwohnung über Simon Petres an und nervt seitdem.
Da fasst der Vollidiot einen Entschluß; er muß das Mietshaus kaufen und Johanna Neureich rausschmeißen. Das setzt so viel Energie bei unserem Looser frei, dass er die 1Million Kaufpreis unbedingt zusammenkriegen muß. Auf dem Weg dorthin unterhält uns Tommy Jaud mit viel Witz und Alltagssarkasmus. Da wird nicht an treffenden Beschreibungen an seiner Umwelt gespart.
Fazit; wer auf allzu intellektuelle Unterhaltung verzichten kann und mal wieder richtig lachen will, ist mit dem Buch bestens bedient. Absolute Kaufempfehlung!
Gelungene sprühende Alltagssatire, 2. Februar 2008
Dieses Buch stellt keinen Roman der üblichen Art dar, sondern eine rundum gelungene Satire auf den Alltag, der uns umgibt. Ich-Erzähler und Dauernörgler Simon ist arbeitslos geworden. Er schreibt vormittags von seinem PC im Internet-Café Beschwerdebriefe und spürt nachmittags auf "Aussendienst" marode Dienstleister und ihre Produkte auf, um an Gratisproben oder auch menschliche Kontakte zu kommen. Dass über ihm nun eine neureiche Powerfrau einzieht, passt ihm gar nicht, und er will am liebsten seinem Vermieter das ganze Haus abkaufen, um die Zimtzicke wieder auf die Straße zu setzen. Nur: dazu bräuchte er eine Million - oder eine geniale Geschäftsidee...
Man muss dieses Buch weniger wegen der Handlung lesen - die ist vorausschaubar und endete genau so, wie ich es mir als Leser gedacht habe. Was den eigentlichen Lesegenuß ausmacht, ist dass der Band vor Alltagssatire nur so sprüht. Sei es, dass sich der Rewe-Kundenservice für Simons Hinweise bedankt, dass die hauseigenen Nackensteaks wie "zerschredderte Straßenkatze" oder "mit Altöl verklebte Brieftaube" schmecken. Sei es, dass Simon im Bioladen Kundenwünsche stellvertretend für die Firma Alnatura beantwortet und gegen die scharfen Ecken der Ladentheke die "Dinkel-Rübli Knieschoner" empfiehlt. Und wie beantwortet Single Simon die Frage: "Was macht die Liebe?" Natürlich mit: "Und was macht dein Fußpilz?" Sicher, Simon ist ein notorischer Nörgler, und manche seiner Auswüchse sind etwas überzogen, bei manchen aber denkt man sich auch: Eigentlich hat er mit seiner Kritik auch ein wenig recht.
Die Gagdichte in dem Buch ist sehr hoch, es taucht nicht alle paar Seiten mal eine witzige Passage auf, sondern das Buch ist gespickt voll davon. Auch die Sprache ist überraschend, witzig, komisch.
Alles in allem - eine sehr gelungene Satire und ein kurzweiliges Lesevergnügen.
Super lustig, 2. Februar 2008
Eine tolle Fortsetzung, ich finde dieses Buch besser als das erste. Sehr gelungen und kurzweilig. TOP!
Ein würdiger Nachfolger, 20. Januar 2008
Nachdem ich Vollidiot nur auf DVD gesehen habe, fiel mir dieses Buch beim Bummeln durch die Buchhandlung in die Hände. Nachdem ich ein paar Seiten quergelesen hatte war der Kauf getätigt.
Ich habe das Buch innerhalb von 3 Tagen durchgelesen und hab sehr oft herzhaft lachen müssen. Simon ist einfach die absolute Rakete. Ich kann es nur jedem empfehlen - Ein wirklich würdiger Nachfolger. Viel Spass!
Eines der besten Bücher, die ich lesen durfte!, 18. Januar 2008
Also ich weiß wirklich nicht, was all die Leute, die sich hier über dieses angeblich "schlechteste Buch der Welt" beschweren, an diesem Buch so Schreckliches auszusetzen haben. Immerhin wird es doch wohl nicht das erste Buch gewesen, was man von Tommy Jaud gelesen hat! Mit dem Genre müsste man sich dann doch wohl nach einem oder zwei Büchern im Klaren sein.
Ich empfinde dieses Buch als bas beste der bisher drei Romane. Charmant und witzig erzählt Tommy Jaud über das (leider immernoch) chaotische Leben Simon Peters. Dabei wird er nie unverschämt oder beleidigend, sondern gibt meist die kollektive Meinung wieder. Eine Meinung, die sich jedoch kaum jemand getraut, öffentlich bekannt zu machen. Womit wir auch wieder beim der Tätigkeit Simons angekommen wären, die er (mit größter Leidenschaft) das komplette Buch über verfolgt. Das Schmunzel- Ende ist dann natürlich noch das Sahnehäubchen.
Ich für meinen teil konnte nicht mehr aufhören zu lesen und bin nun etwas deprimiert, es ausgelesen zu haben und der Roman ein so endgültiges Ende nahm, dass man als erwartungsvolller leser wohl keinen vierten band erwarten kann.... leider!
Ich empfehle das Buch jedem, der ein zwar nicht intellektuell wertvolles, aber dennoch hoch amüsantes Buchlesen möchte. Einfach Gehirn ausschalten und lesen! Dann wird dieser Roman sicher zu einem Genuss!
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