Kundenmeinungen
Sehr humorvolle Liebeserklärung an die deutsche Sprache, 25. Januar 2008
David Bergmann schildert von seinen ersten Begegnungen mit der deutschen Sprache detailliert über alle Ecken und Kanten, sprachliche und phonetische Hürden und nicht zuletzt einer Begeisterungsfähigkeit die unter Deutsch-Muttersprachlern völlig unbekannt ist. Er erzählt detailreich die schlimmsten Hürden und Gemeinheiten der Aussprache, aber ebenso eine fundiert grammatikalische und phonetische Auseinandersetzung mit eben diesen Schwierigkeiten. Dabei werden zahlreiche Ungereimtheiten und Kuriositäten erwähnt, die es so verwirrend machen können, deutsch zu lernen. All das schreibt Bergmann in einem sehr humorvollen und gut lesbaren Stil und lässt so keine Langeweile eines grammatikalischen Werkes aufkommen, ganz im Gegenteil, man wird sich ohne es zu bemerken in einem Lachanfall nach dem anderen befinden! Es gibt so viele schöne Stellen und Wortspiele, einige sind in anderen Rezensionen schon genannt worden, es sind noch nicht mal die besten für mich, aber ich will nicht weiter vorgreifen. Aber er beschreibt auch, als Amerikaner, wie sich viele Anglizismen in seinen Augen einfach nur dumm anhören und schlägt sogar bessere deutsche Ausdrücke dafür vor! Hut ab vor so viel Courage, aber er muss es ja wissen, für ihn hört sich das denglisch wahrscheinlich besonders schlimm an. Ausserdem beschreibt er auch immer wieder Wörter der deutschen Sprache, die es ihm besonders angetan haben wegen der schier universellen Einsetzbarkeit und ist sichtlich begeistert von den kleinen Wörtchen, die im Zusammenspiel mit Gestik und Mimik ein ganzes Gespräch ersetzen können. Wie gesagt, ein richtig lesenswertes Buch für alle, die die deutsche Sprache aus einem anderen, einem fasziniertem und begeisterten Blickwinkel kennen lernen wollen.
Einziger Kritikpunkt von mir: David Bergmann ist ab und zu für meinen Geschmack etwas zu sehr begeistert und verwendet Redewendungen und Wortspiele wo immer er nur kann, für deutsche vielleicht manchmal ein wenig zu viel des Guten.
Deutsche Sprache-deutliche Sprache, 19. Januar 2008
Dies ist eine amüsante und lehrreiche Studie über die deutsche Sprache aus der Sicht eines Amerikaners, der es sich auf die Fahnen geschrieben hat, die deutsche Sprache zu beherrschen. Er läßt sich von keinen Widrigkeiten, sei es die Artikelanzahl oder die Pluralbildung, ablenken und erzählt voller Selbstironie über die die lohnenswerte Aufgabe, die deutsche Sprache möglichst souverän zu beherrschen. Er hat sich wohl zwei Ziele gesetzt, als er dieses Buch schrieb: sich und anderen die Früchte seines Studiums zu zeigen und gleichzeitig Deutsche auf die Schönheiten ihrer Sprache hinzuweisen. In beiden Fälle erreicht er sein Ziel. Sehr empfehlenswert.
Wußte gar nicht, dass "meine" Sprache so viel (unfreiwillige) Komik in sich birgt..., 6. Januar 2008
Ein reines Lesevergnügen, dass einen regelmäßig schmunzeln läßt. Auf die Kuriositäten der eigenen Sprache können einen natürlich nur die
"Ausländischen Mitbürger mit Migrationshintergrund" (..oder wie heißt das noch gleich politisch korrekt??) mit Charme hinweisen. Man selbst sieht ja den Wald vor lauter Bäumen nicht und hält die deutsche Sprache für effektiv, wohlklingend und zweckmäßig..und überhaupt nicht komisch..
Mir gefällt, wie David seine Annäherung an die deutsche Sprache über mehrere Jahrzente schildert: Seine erste Begegnung hat er im Kindesalter in den USA, wo seine Großmutter von einer anderen älteren Dame aus der Nachbarschaft besucht wird und beide - wie sich sehr viel später für Davis herausstellte - auf Deutsch miteinander sprachen (beide Damen sind deutsche Auswanderer)und David damals als Knirps überzeugt war, dass diese Sprache eine "geheime Omisprache" war, in der Omis sich unterhalten, damit die Enkel nicht mithören können.
Kinderlogik at its best..und das ist nur der Anfang.
Es macht Spaß, den eigenen Sprach-Eigenarten mit so viel Humor und leichtfüßiger Analyse auf die Spuren zu kommen.
Ein unterhaltsames und interessantes Buch, 28. Dezember 2007
David Bergmann, ein Amerikaner mit deutschen Vorfahren, zieht nach Deutschland und lernt Deutsch. In »Der, die, was?« berichtet er über seine Probleme, die beim Deutschlernen auftauchen, und zeigt die Sprache aus (für einen Muttersprachler) neuen Perspektiven. Seien es seine Ausspracheprobleme, seine neuen Ideen für die Pluralbildung, seine Irrtümer bezüglich deutscher Redewendungen, die von ihm entdeckten kleinen Eigenheiten und Vorlieben der deutschen Sprache oder einfach Anekdoten aus seinem Leben als »Ausi« in Deutschland - alles ist sehr unterhaltsam und nebenbei lehrreich. Ein ausgezeichnetes Buch, das mehr als fünf Sterne verdient hat!
Was für ein lehrreicher Spaß!, 21. Dezember 2007
Beim Durchstöbern eines netten Buchladens bei einem Kurzurlaub in Berlin bin ich auf das Buch gestoßen. Als ich den Untertitel des Buches "Ein Amerikaner im Sprachlabyrinth" las, war mein erster Gedanke sofort: "Tja, noch jemand, der sich über die unmenschlichen Hindernisse der deutschen Sprache aufregt!" Mein Interesse wurde jedoch geweckt, als ich den Klappentext näher untersuchte und Anflüge von Humor darin bemerkte. Ich habe das Buch dann in zwei Tagen mit viel Vergnügen gelesen. Es hat mich immer schon mal interessiert, wie es für einen Ausländer ist, meine Muttersprache zu erlernen. Und dazu habe ich bei den lustig beschriebenen Missverständnissen, Verwechslungen und Verwirrungen zeitweise Tränen gelacht.
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