Beschreibung
Zehn Jahre haben der ARD-Nachrichtenmann Tom Buhrow und seine Frau, die Journalistin Sabine Stamer, mit ihrer Familie in den USA gelebt -- und aus ihren Erfahrungen mit leichter Feder ein ebenso unterhaltsames wie zugleich lehrreiches Büchlein gemacht, das ganz besonders all jenen zur Lektüre empfohlen sei, die sich selbst auf einen längeren USA-Aufenthalt vorbereiten wollen. Mein Amerika - Dein Amerika ist ein sehr persönliches Resümee. Es berichtet über das ganz alltägliche Leben in den USA, vom Ankommen über die Suche nach einem Haus, die Begegnungen mit den Menschen, mit denen einen der Alltag, Urlaub oder Freunde so alles zusammenführen, über das Leben in der Hauptstadt und der Provinz, über Benimmregeln, (sexuelle) Verklemmtheiten, religiösen Eifer und vieles, vieles mehr. Manches der Vorurteile, die man über das Leben unter dem Sternenbanner so haben mag, kann man hier bestätigt finden, wobei es stets, wie die Autoren auf sympathische Weise deutlich machen, sehr auf die Perspektive ankommt, aus der man das Ganze in den Blick nimmt. Und eben darin besteht die Stärke des Buches: dass es die Autoren nämlich verstanden haben -- insofern ist der Titel Programm --, ihre jeweilige Sicht am Ende nicht immer unbedingt über einen Kamm zu scheren. Stattdessen lassen sie uns indirekt teilhaben an ihrem Zwiegespräch über das, was sie gemeinsam erlebt und was sie daraus jeder für sich und beide gemeinsam über dieses wundersame Amerika gelernt haben. Und gelernt haben sie nicht zuletzt, dass man dieses Land bei allen Widersprüchlichkeiten tatsächlich doch auch lieb gewinnen kann. Daran jedenfalls besteht kein Zweifel: Leichten Herzens haben Tom Buhrow und Sabine Stamer ihr Amerika gewiss nicht verlassen, es ist ihnen vielmehr ganz offensichtlich, trotz aller Widersprüchlichkeiten, als ein Stück Heimat ans Herz gewachsen. -- Hasso Greb
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Kundenmeinungen
Mein Amerika, 21. Juni 2008
Das Buch ist spannend, unterhaltsam und regt zum Nachdenken an. In vielen Punkten decken sich unsere Meinungen über Amerika.
Von Oberflächlichkeiten, Gottvertrauen, Klischeepflege und Zuwandereralltag, 3. Juni 2008
Journalist Tom Buhrow, Jahrgang 1958, hatte bereits Mitte der 70er, fürknapp zwei Jahre, als Austauschschüler, Gelegenheit von eben der Luft zuschnuppern, welche manche seiner Leser vor und nach ihm lediglich alsTouristen auf Zeit kosten durften und dürfen - hochinteressant, kurzweilig,vor allen Dingen glaubwürdig und sehr informativ sind die Einblicke undAusblicke, welche das deutsche Journalisten-Ehepaar Buhrow/Stamer hierzusammengetragen hat.Wer Buhrows TV-Beiträge aus dem ARD-Studio Washington in guter Erinnerungbehalten hat, wird den hier gewählten Schreibstil ebenfalls mögen und dasBuch sicherlich verschlingen - die 288 Seiten werden Sie ganz bestimmt aneinem einzigen Lesetag schaffen, warum? Ganz einfach, wer Jahre seines(Berufs-) Lebens in den USA verbracht hat, dabei interessante Menschen ausPolitik, Wirtschaft und der eigenen "Nachbarschaft" kennenlernen durfte,mit Berichterstattung seine Brötchen verdient und noch dazuPolitikwissenschaften / Geschichte studiert hat, müsste alleine schon vonden Grundlagen her in der Lage sein zu unterhalten / zu informieren?! -Buhrow/Stamer schaffen zudem wesentlich mehr - Sie werden sich als Lesernicht nur unterhalten und informiert fühlen, Sie werden vielmehr begeistertsein und das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollen!Nach all den Reiseführern, Dokumentationsfilmen, Spielfilmen, Romanen,Internetforen und Reiseberichten, welche ich im Vorfeld meiner erstenUSA-Reise (Sommer 2008) nutzen konnte, erscheint mir dieses Buchtatsächlich als "Glücksgriff" und schon jetzt steht für mich fest, nach demUrlaub werde ich das Buch noch einmal lesen, um mein bis dahin gewonnenes"Amerikabild" abzugleichen....Die Autoren von "Mein Amerika - Dein Amerika" haben witzige Anekdoten undkritische Episoden zusammengetragen, welche nicht zuletzt mein inzwischenentstandenes -persönliches- Fazit begünstigen: Die USA haben lt.Internetquellen 303.346.630 Einwohner (Stand 01.Februar 2008), der Beiname"Schmelztiegel der Nationen" scheint alleine in Anbetracht dieser riesigenZahl zu Recht gewählt - das ursprüngliches Mottoziel "e pluribus unum = ausvielen Eins" wird hingegen immer schwerer zu erreichen sein, so richtet mansich wohl weniger zufällig, seit 1956, nach dem Motto "In God We Trust =Auf Gott Vertrauen Wir" - betrachtet man jedoch die vielfältigen Problemeund Herausforderungen dieses Landes, welches sich immer wieder neu zuerfinden scheint, wird schnell klar, dass sich Gottvertrauen wohl kaum alsalleiniger Klebstoff für diese Weltmacht eignen wird.
tolles buch, 10. Januar 2008
Ähnlich wie bei Bill Bryson`s "Streiflichter aus Amerika" kann der Leser sich in diesen "Erfahrungsbericht" hineinversetzen. Es bracuht nicht viele Worte das Buch zu beschreiben. Lesen Sie es selbst - sie werden es lieben.
Im Land der - nicht immer - unbegrenzten Möglichkeiten, 10. Oktober 2007
Tom Buhrow und Sabine Stamer! Ein deutsches Ehepaar, das etwas mehr als ein Jahrzehnt ihres Lebens in den Vereinigten Staaten verbringt. Beide nehmen das Land aus ihrer jeweiligen Sicht wahr und schildern im Buch so auch ihre jeweiligen Eindrücke. Für jeden waren andere Dinge von Wichtigkeit und Betrachtenswert und zitieren wir einmal Klaus Wowereit: Das ist gut so". Das Buch ist eine interessante Sicht der beiden Deutschen über das große Land Amerika und jeder, der schon einmal dort war wird unwillkürlich schmunzeln. Sie haben Recht, wenn sie die - manchesmal extremen Gegensätze im Land beschreiben, den Patriotismus und die völlig eigensinnigen Ansichten der Amerikaner, wenn es um schlechte Wörter" im TV geht, die mit PIEPS" verdeckt werden; gleichzeitig aber auf dem Nachbarkanal Menschen real zu Tode kommen und das Blut in Strömen fließt. Nichts desto trotz vermischt sich beim Lesen alles ein wenig und beide schweifen in den Kapiteln an sich - netterweise - immer wieder von den grundsätzlichen Themen an sich ab und erzählen persönlich gemachte Erfahrungen. Eine spannende Einführung in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, die aber durchaus zeigt, dass beide diesem Kontinent doch im Großen und Ganzen wohlgesonnen sind. Auch, wenn nicht alles ihre Zustimmung findet, das Gesamtbild USA kommt bei beiden positiv an; so hat man den Eindruck. Jeder, der selbst einmal dort war wird beim Lesen lächeln und sich in seine Zeit dann zurückversetzt fühlen.Da einmal er und einmal sie im Buch erzählt, ist es für den Leser manchesmal schwer genau zu erkennen, wer nun gerade am Zug ist. Herauslesen kann man dies nur anhand von persönlicher Anmerkungen des gerade tätigen Schreibers, wenn er über Tom" oder Sabine" spricht. Die Art, wie beide berichten empfinden wir als ausgesprochen positiv; es vermittelt den Eindruck der Beiden von nebenan" und macht beide - obwohl nicht persönlich bekannt - sehr sympathisch. Einige Details sind zwar vermutlich richtig" gemeint; allerdings falsch wiedergegeben, denn neighborhoods z.B. sind keine Nachbarschaften (wo einer den anderen kennt und grüßt), sondern Wohngegenden (und hier ist die komplette Siedlung rundum gemeint und nicht die einzelne Straße). Das, was der Titel vielleicht bei manchem vermuten lässt, nämliche ein kontroverse Ansicht - zwei völlig andere Sichtweisen, das wird der Leser in diesem Buch nicht finden. Auch keine Diskussionen" der beiden. Das was sich aber finden lässt ist das Lesen dieses Buches auf alle Fälle wert. Zumindest dann, wenn man USA-Freund ist.
Eine deutsche Familie in Amerika, 23. September 2007
Eine deutsche Familie in Amerika. Er, Tom Buhrow, war USA-Korrespondent der ARD, sie, Sabine Stamer, ist Autorin. Gemeinsam mit ihrer Tochter lebten sie von 1994 bis 2006 (Mit einer kurzen Unterbrechung) in den USA. Sie erlebten ein Land, das dem Unseren nur in wenigen Aspekten ähnelt. Manches ist dort besser - manches ist schlechter, doch vor allem ist es faszinierend, und immer wieder überraschend. Die großen und die kleinen Unterschiede fassen Tom Buhrow und Sabine Stamer in ihrem Buch "Mein Amerika Dein Amerika" zusammen.Das Buch ist in 16 Kapitel gegliedert, die jedoch thematisch immer nur eine gewisse Richtung vorgeben. Innerhalb der Kapitel schweifen die beiden Autoren auch gerne einmal ein wenig ab, fügen eine persönliche Anekdote oder ein Erlebnis ein. Tom Buhrow und Sabine Stamer sind gleichermaßen als Erzähler aktiv, wer den Abschnitt, den man gerade liest geschrieben hat erfährt man höchstens, wenn in der Erzählung gelegentlich von "Tom" oder "Sabine" zu lesen ist, und demzufolge wohl gerade der Partner die Feder in der Hand hat.Die Themen, über die geschrieben wird, beschränken sich auf die gesellschaftlichen und kulturellen Bereiche des Lebens. Eben die Themen, mit denen man tagtäglich konfrontiert wird, wenn man in diesem Land lebt: Die amerikanische Freundlichkeit, das Zuhause und die Lebensweise, Liebe und Sex, Religion, gesellschaftliche Aufspaltungen und ein bisschen vom amerikanischen Traum fehlt natürlich auch nicht.Besonders angenehm fällt die natürliche und persönliche Art auf, mit der die beiden Autoren schreiben. Das Buch liest sich wie ein Urlaubsbericht von Bekannten, nicht wie ein Sachbuch über Amerika. Auf diese Weise entsteht ein interessantes Portrait der amerikanischen Gesellschaft, das einfach zu lesen ist, und Spaß macht.
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