Kundenmeinungen
Eine sehr herbe Enttäuschung, 15. April 2008
Eins vorweg: Ich war schon lange nicht mehr so enttäuscht von einem Buch. Das beginnt damit, dass ich eine Art Ratgeber erwartet habe, das Ganze sich aber eher als eine Essay-Sammlung ohne konkrete Ratschläge entpuppt. Teile des Buches sind dabei sogar irrelevant und gehen deutlich am Thema vorbei.Zudem beginnt von Schönburg mit seiner überheblichen und besserwisserischen Art früh zu nerven. Hinzu kommt - auf gut Deutsch - viel heiße Luft um relativ wenig Inhalt. Und auch in Sachen Schreibstil ist das Ganze nicht besonders gelungen.Wenigstens sind ein paar nette Anregungen und Zitate enthalten. Man hätte aus dem Ganzen einen guten Artikel über vier, fünf Seiten machen können - es auf über 200 Seiten aufzublasen war unnötig. Daher nur ein Stern.
Wie wahr, wie wahr ..., 23. Februar 2008
Im Prinzip hätte ich dieses Buch auch schreiben können, aber erstens wurde ich vor Jahren von meiner Firma nicht gefeuert (nein, das habe ich selbst gemacht) und zweitens lebe ich in Össi-Land, also nix mit "Herr von und zu und auf und nieder". Aber sonst schwimmt der Autor auf meiner Wellenlänge (oder ists umgekehrt?) - und natürlich sinds Binsenweisheiten, die da breit getreten werden, aber aus meiner eigenen Bohème-Erfahrung kann ich nur sagen, dass sie durchaus zutreffend sind. Also bitte reinblättern! *)*) Sie können natürlich gleich mal die Quintessenz des Buches (Verzichte auf alles Unnötige!) in die Tat umsetzen und es nicht kaufen, aber das wäre dann wohl ziemlich zynisch ... oder oberschlau.
sehr interessant , 9. November 2007
Für mich war dieses Buch sehr unterhaltsam und hat mich in meiner Lebensweise bestätigt...und ein sehr passendes Zitat dazu fiel mir vor kurzem in die Hände:"Wer nichts zum Besitz macht,hat auch nichts, das er verteidigen müßte,er kann offen, wach, neugierigund freundlich in die Welt schauen,er kann von Tag zu Tag jünger und gesünder werden,sein leben kann sich entfalten,seine Seele wird aufblühen und den Duft der Liebe verströmen."© Peter Lauster, (*1940),deutscher Psychologe und Autor
Witzig, 6. November 2007
Natürlich ist das kein Ratgeber für wirklich Verarmte, sondern ein Plädoyer, sein Geld nicht zwanghaft für Statussymbole auszugeben. Es geht auch ohne teuer essen gehen, es hat nämlich mehr Stil, mit Freunden lecker zu kochen und gemeinsam zu essen. Oder das Auto: Muss eigentlich nicht sein, wenn man in der Stadt lebt und alles mit öffentlichen Verkehrsmitteln erledigen kann. Ich fand, das war unterhaltsame, intelligente und durchaus inspirierende Unterhaltung.
Kein Ratgeber, aber ungemein Unterhaltsam., 19. Oktober 2007
Im Gegensatz zu meinen Vorrezensenten, habe ich das Thema nicht zu bierernst genommen und dieses Büchlein auch nicht als Ratgeber betrachtet, sondern als satireschen Unterhaltungs"roman". Ich habe mich wunderbar amüsiert beim Lesen. Unheimlich lustig und mit viel Witz plaudert der Autor die kleinen und großen Geheimnisse der Etepetete-Klassen aus. Ob er sich viele Freunde mit diesem Buch gemacht hat? Man weiß es nicht, trotzdem treibt einen der angeborene Voyeurismus und die Neugierde immer wieder an, weiter zu lesen und alleine die Schilderung der Reise des mittellosen Grafenehepaars zum Geburtstag des Scheichs von Brunei war die Lesezeit wert. Absolut lesenswert! (Vielleicht tatsächlich nicht für jene, die wirklich am Hungertuch nagen, aber die werden sich, wie mein Vorredner bemerkte, diese Buch auch wohl kaum kaufen...)
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