Kundenmeinungen
Auf der Suche nach neuen Werten in der Erziehung, 18. November 2008
Kinder entwickeln von Anfang an ihre eigene Persönlichkeit und sind damit menschlich und sozial kompetente Partner ihrer Eltern. Wir Erwachsenen müssen lernen, auch störendes" Verhalten in Botschaften" zu übersetzen. Zum Beispiel versteht man Erziehung als Entwicklungsprozess - für die Eltern ebenso wie für Kinder.In diesem Buch verdeutlicht der Autor, dass Kinder von Anfang an als Menschen gelten müssen. Kinder gelten von Geburt an als sozial und menschlich. Um diese Qualitäten weiterzuentwickeln, müssen sie mit Erwachsenen zusammen sein, die sozial, reif und menschlich handeln. Wenn es um Zusammenhänge geht, in denen Kinder und Erwachsene miteinander klarkommen müssen, ist Kindern mehr damit gedient, dass die Erwachsenen vor allen Dingen die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder ernst nehmen. Kindern zu erzählen, wie verkehrt" sie sind, bedeutet eindeutig Kränkung ihrer Identität und Integrität: Auch mit 12 Jahren hast du immer noch nicht gelernt, dein Zimmer aufzuräumen." Schäm' dich!!!"Jesper Juul arbeitet sehr deutlich heraus, dass alle Menschen unterschiedlich seien. Er fordert, sich kritisch" gegenüber dem Üblichen, dem was alle tun", zu verhalten. Kinder müssen aktiv lernen, auf ihre eigene Integrität zu achten. Kinder kooperieren! Die Aufgabe der Erwachsenen ist, zu klären, womit sie kooperieren und die Interaktion zwischen Erwachsenen und Kindern ist ein gegenseitiger Lernprozess."Diese, und weit mehr andere Thesen, belegt der Autor mit zahlreichen Fallbeispielen, die er detailliert beschreibt und mir dadurch Lösungsmöglichkeiten und Strategien mit auf den Weg gibt. Dieses Buch enthält viele praktische Tipps und wörtliche Formulierungen, die ich im Alltag mit Kindern üben und umsetzen kann. Dieses Buch halte ich zur praktischen Umsetzung als sehr gut geeignet. J. Juuls Forschungsergebnisse basieren auf jahrelange Beobachtungen von Interaktionen der Erwachsenen und Kinder auf der Welt. Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:- Familienwerte- Kinder kooperieren- Selbstgefühl und Selbstvertrauen- Verantwortung, Verantwortlichkeit und Macht- Grenzen- Familien mit Teenagern- Die ElternFür die EG-BIBLIO-KOM Jennifer Deist
Jesper Juul kann ich wärmstens empfehlen, 22. Oktober 2008
"Das kompetente Kind" ist nach "Die kompetente Familie" und "Was Familien trägt" das dritte Buch, das ich mit Begeisterung von Jesper Juul gelesen habe. Im Vergleich zu den anderen beiden Büchern ist "Das kompetente Kind" etwas abgehoben und nicht ganz so leicht zu lesen. Wenn man aber einmal die Grundgedanken von Juul verinnerlicht hat (z.B. Integrität wahren, Kinder wirklich ernst nehmen und persönliche Verantwortung übernehmen) ist dieses Buch eine absolute Bereicherung, da es mehr ins Detail geht. Ich kann allen, die einen Weg zu einer positiven und guten Beziehung zu ihren Kindern und zur Familie suchen, die Bücher von Jesper Juul nur wärmsten empfehlen!
habe mir mehr davon erwartet......., 12. Oktober 2008
Von dem Buch, nach den vielen positiven Bewertungen, hab ich mir viel mehr erwartet!Interessantes Buch mit einigen Anregungen, aber drum-herum sehr viel Bla-Bla, was man sich sparen hätte können.Ich finde aber die Beispiele ganz nett, denn da versteht man das Beschriebene oft besser. Obwohl, es könnten manchmal mehr Beispiele dabei stehen.Manche Anregungen finde ich auch sehr suspekt, da man ja auch auf das Alter der Kinder eingehene muß! Man kann ja ein 2 jähriges Kind nicht alleine entscheiden lassen (zumindestens gewisse Dinge nicht).Vielleicht sollte er eher besser Bücher von bestimmten Altersgruppen schreiben, als generell von Kindern. Es ist ja ein Unterschied, ob man einen Teenager oder einen 1-jährigen zu Hause hat!
Ein Muss für jeden!, 20. August 2008
Dieses Buch ist ein Muss. Endlich wird auf unsere Kinder hingewiesen. Sie wirklich wahrzunehmen und als eigenes Individuum zu achten und zu respektieren. Sie sind eben nicht die kleinen Monster, Tyrannen, Egoisten, und Quälgeister, die ab Geburt mit Hinterhältigkeit und Manipulation versuchen uns ihren Willen aufzuzwingen. Das sind wir Erwachsenen. Wir machen es ihnen doch vor und nennen es Erziehung und im alltäglichen Leben verhalten wir uns meist auch nicht besser. Dieses Buch ist ein Plädoyer für den respektvollen Umgang mit dem Kind, als eigenständige Persönlichkeit, die es verdient hat mit Würde behandelt zu werden.
Restlos begeister !!!, 14. April 2008
Mir hat das Buch nach und nach die Augen geöffnet für die Erziehung in meiner Kindheit. Interessant und gut finde ich den Begriff "Herkunftsfamilie". Denn jeder von uns ist anders erzogen oder groß geworden. Mir hat das Buch verständlich gemacht, daß jeder "Opfer" seiner Herkunftsfamile ist. Esrt wenn wir darüber kritisch nachdenken und versuchen, unsere Kinder als kompetente, gleichwürdige Menschen ansehen, kann ein für alle in der Familie befriedigendes Miteinander entstehen. Wir haben unseren Sohn bisher groß werden lassen (und nicht erzogen) und ihn unterstützt, wenn er danach verlangt. Wir sind immer für ihn da. Das Buch unterstützt uns dabei, unsere Weg weiterzugehen. Wir werden noch immer dazulernen...
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