Kundenmeinungen
Peter Peter, 24. Juli 2008
Die ersten ca. 15 Seiten - top! Bis dahin gabs noch was zu schmunzeln und das eingeführte Peter Prinzip deutete eigentlich auf ein spannendes Buch hin.Aber dann:"Stehe niemals, wenn du sitzen kannst, laufe niemals wenn du fahren kannst,strampel dich nie ab, wenn du Protektion genießen kannst."Wer auf solche Sprüche steht und außerdem wissen will was fürn toller Hecht der Peter ist, der sollte das Buch zu Ende lesen. Wer danach wie angewiesen, aalglatt und mit ner dicken Schleimspur die Karriereleiter empor geklettert ist, kann ja dann auch endlich einen Hierarchielehrstul stiften. Den würde der sehr bescheidene Peter aufopferungsvoll übernehmen. Solange warte ich natürlich gespannt auf die 4351 "Peter-XYZ" Definition und treibe wie empfohlen weiter mit im Strom.Ps.: Auch für Aktenzeichen XY Fans könnte sich ein Blick ins Buch lohnen.
Eines der Standardwerke in der Managementliteratur, 25. März 2008
Das Buch solle man einmal gelesen haben. Wirft es doch ein sehr kritisches Bild auf Führungsstrukturen und -personen. Durch die provokante Geradlinigkeit, die Ironie und den Sarkasmus mit dem die Theorie vetreten wird, beginnt man sich zu fragen, wie Unternehmen heute überhaupt noch funktionieren geschweige denn erfolgreich sein können.Als Führungskraft kommt man letztlich nicht umhin, die eigene Person und Position auch einmal kritisch zu hinterfragen.
Die Theorie hat einen großen Haken, 23. Juli 2007
Wenn ein Autor mehrmals in seinem Buch darauf hinweisen muss, dass er sich angeblich an die Regeln der Wissenschaft gehalten habe, seine Ausführungen aber auf die Regeln der wissenschaftlichen Darstellung verzichten und teilweise sehr polemisch wirken, so kann ihn vielleicht noch als Satiriker bezeichnen - oder einfach nur als Polemiker.Das Peter-Prinzip hat meiner Ansicht nach einen gewaltigen Haken: Es geht davon aus, dass die Fähigkeiten eines Menschen festgeschrieben sind und sich im Laufe des Lebens nicht mehr ändern können. Diese Annahme wird allerdings nie geäußert, muss aber implizit vorrausgesetzt werden, damit das Peter-Prinzip seine Gültigkeit behalten kann. Eigenartiger Weise führt der Autor aber selbst ein Beispiel der Schulzeit an, in dem die "geistigen Fähigkeiten" während einer Ehrenrunde des Schülers zunehmen können, wodurch er vielleicht doch eine weitere Stufe der Fähigkeit erlangt und versetzt wird. Es ist also prinzipiell möglich, seine eigenen Fähigkeiten auszubauen, wodurch das Prinzip, dass jeder irgendwann seine ultimative Endstufe der persönlichen Unfähigkeit erreichen muss, theoretisch falsifiziert wäre. Dieser Gedankengang wird aber unterdrückt.Insgesamt eine äußerst fragliche Theorie, die zwar (bei äußerst grobem Abstraktionsgrad) so manche Phänomene der Wirtschaft zu beschreiben vermag - eine insgesamt schlüssige Erklärung liefert sie aber bestimmt nicht. Außerdem nimmt sich der Autor mit seiner vermeindlichen Lebensweißheit viel zu wichtig, wenn er bereits zu Anfang sagt, dass dieses Buch das Leben jeden Lesers verändern, ja vielleicht sogar retten kann. Ich hoffe, man hat ihm die den Lehrstuhl für Hierarchologie angeobten, den er im letzten Absatz fordert. Auch die grenzwertig geschlechtschauvinistischen Äußerungen (Viele Frauen würden ihre Stufe der Unfähigkeit bereits als Hausfrau und/oder Mutter bereits erreicht haben etc.) halte ich zumindest aus heutiger Sicht für untragbar.-> Ein netter Grundgedanke, jedoch viel zu sehr in die Breite getreten und bis zur Maßlosigkeit übersteigert. Auch ein wissenschaftlicher Satiriker sollte nicht zum Größenwahn tendieren.
Liegt bei mir ganz oben (auf dem Spülkasten), 9. Juni 2007
Zunächst vorneweg: dies ist kein wissenschaftliches Fachbuch. Trotzdem sollte wirklich jeder Student dieses Buch kennen, bevor er sich aufmacht in die Berufswelt einzutauchen. (Angeblich ist dieses Buch in manchen Studiengängen Pflichtlektüre...?)Ich habe die Ausgabe von 1970 gelesen. Die Übersetzung ist stellenweise etwas seltsam, die Sprache und der Stil sind sehr blumig.Sobald die grundsätzlich Idee allerdings transportiert wurde, schwappt das ohnehin schon abgeebbte Niveau wie eine klebrige Klischee-Suppe hin und her, erinnert an die Klolektüre, die immer bei meiner Oma ausliegt. Die 2. Hälfte des Buches kann man sich dann wirklich sparen, bzw. sollte sie nicht ernst nehmen.Dennoch: Das Peter-Prinzip existiert, und jeder wird früher oder später damit in Berührung kommen.
Der Autor erreicht mit diesem Werk seine Stufe der Unfähigkeit, 1. März 2007
Kennen Sie das Peter-Prinzip? In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen. Dieses Buch handelt vom Peter-Prinzip und seinen Ausprägungen im Berufsleben, in der Gesellschaft, in der Politik, im Militär etc. Das Buch kommt unter dem Deckmantel einer wissenschaftlichen Studie daher. Am Anfang las es sich ganz nett, die einzelnen Beispiele sind amüsant und man bemerkt selber Menschen, die demPeter-Prinzip zum Opfer gefallen sind. Irgendwann kam dann aber der Punkt, an dem mir der Schreibstil auf die Nerven ging. Es wurden immer neue Begriffe für Phänomene eingeführt (u.a. Peters Inversion, Peters Spirale, Peters Circumbendibus u.v.m.), die tw. an den Haaren herbeigeführt schienen. Das Buch scheint nur ein Ziel zu haben: Verwirrung des Lesers.Fazit: Der Autor hat mit diesem Werk seine Stufe der Unfähigkeit erreicht, eine weitere Beförderung (Lesen eines anderen Buches dieses Autors) wird hiermit ausgeschlossen.Holger Thölke / 01.03.2007
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