Kundenmeinungen
The Dark Ages, 23. Oktober 2008
Die Römer haben ihre einstige Provinz Britannien längst verlassen. Das romano-keltische Volk ist in eine Reihe von Kleinkönigreichen zerfallen, die sich gegenseitig bekriegen. Im Süden rücken die Sachsen immer weiter ins Landesinnere vor. Die großartige Zivilisation der Römer ist nur noch eine Erinnerung, wie es die unsere nach einem Atomkrieg wäre. Christentum und der alte Götterglauben streiten um die Seelen der Menschen.Dies ist der Rahmen, in dem Cornwell seine Geschichte um die größte Legende Englands beginnt - und das zwar zunächst gemächlich, dann aber wuchtig. Keine glänzenden Ritter, keine makellosen Helden: In dieser Zeit herrscht das Schwert - und sonst nichts! Diese Zeit ist dreckig und blutig - und das bringt uns Cornwell herüber, als wäre er dagewesen. So oder so ähnlich kann es wirklich gewesen sein, falls man das über die Artuslegende überhaupt sagen kann!Mit Sicherheit einer der besten historischen Romane überhaupt!
Historisch fantastisch upgedatete Artus Version, 12. Oktober 2008
Der Besuch der Artus Burg im Norden Cornwall im Südwesten Englands führte mich zum Mythos der Artus Sage und deren Veränderung über die Jahrhunderte. Nach den ersten Seiten des Buches spürte ich die gewaltige Umwälzung in der Geschichte Britanniens im Zeitalter der Völkerwanderung. Die keltische Kultur, der römische und christliche Einfluss auf ein Land, welches aus einer tiefen Krise entwachsen wollte.Cornwell beschreibt minutiös und anschaulich Rituale und Prozessionen, Kriegsformen und Schlachten. Die Agonisten werden detailgenau beschrieben und der Leser hat die Zeit vor Augen. Wer sich für keltische Rituale und Rituale interessiert, ist dieses Buch eine Fundgrube.Die Artus-Chroniken 01. Der Winterkönig
Ein muss für Fans historischer Romane !, 21. August 2008
Natürlich ist der Begriff "historisch" hier evtl. fehl am Platze, jedoch liest es sich genau wie ein Roman dieser Machart.Wer schon immer mal wissen wollte, wie dieser Mythos evtl. entstanden sein könnte, der bekommt hier eine durchdachte Theorie geliefert. Das Ganze eingebettet in eine britannisch-sächsische Umgebung um 500 n.Chr.Im Übrigen solide recherchiert (Stichwort Bräuche oder z.B. Kessel(Grals-)Geschichten.Von Romantik fehlt jede Spur, im Gegenteil, man sieht wie hart das Leben im (frühen) Mittelalter sein konnte...
Eine interessante Variante der Artussage, 12. September 2007
Keine Frage! Der Winterkönig ist sehr gut erzählt, sehr spannend und - wie ein anderer Rezensent schrieb: interessant, dass der Roman ohne die sonst zur Artussage gehörenden magischen Momente auskommt. Und das, obgleich der Erzähler Derfel mehrmals betont, an Magie zu glauben. Dennoch - und das muss erlaubt sein - gefallen mir persönlich die Figuren Marion Zimmer Bradleys besser. Ich kann nicht gut damit leben, dass Merlin so ein komischer Kauz ist, der irgendwelche verschrobenen "Kleinodien Britanniens" zusammen sammelt und Morgan eine körperlich verunstaltete Hintergrundfigur. Auch die Konstellation, dass mehrere Könige einem Kindkönig (Mordred) über Jahre die Treue und den Trohn warm halten, finde ich irgendwie unrealistisch. Mir gefällt allerdings, dass Lancelot hier extrem unsympatisch rüber kommt - in der Tat: mal was anderes.Den Stern Abzug erteile ich also für die Figurenzeichnung. Der Plot, die Perspektive des Autors und der Versuch, die Artussage historisch zu erhälen, verdient aber echtes Lob! Ich bin gespannt auf die Folgebände.
Triologie mit fünf Sternen, 19. Mai 2006
1. Der Winterkönig, 2. Der Schattenfürst und 3. Arthurs letzter Schwur. Die beste Triologie die man zu dem Thema Artus und Britannien lesen kann. Es lohnt sich wirklich!!!
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