Kundenmeinungen
Klasse Fortsetzung, 18. Dezember 2007
Der 2. Teil der Romanserie um Alfred des Großen ist, genauso wie der erste Teil, einfach super gelungen.
Buch ist super spannend und drängt einen einfach weiter zu lesen.
Ein muss für jeden der den ersten Teil gelesen hat.
Ich würde auch jedem empfehlen zunächst der ersten Teil ("Das letzte Königreich") zu lesen, da die Figuren die gleichen sind und man ihre Geschichte dann eonfach von Anfang an kennt.
Ein fesselnder Zufallskauf, 8. Dezember 2007
Meine Frau liest sehr viel. Als sie mal wieder ein Buch ausgelesen hatte, brachte ich ihr einfach mal eines aus der Buchhandlung mit, und zwar "Das letzte Konigreich". Es lag in der Auslage und hatte einen Aufkleber "Weltbestseller". OK, dachte ich mir, da macht man nichts falsch. Zu Hause angekommen, lugte ich mal kurz in die erste Seite hinein und war sofort gefangen davon. Ich ließ mein geliebtes Spiegel Abo liegen und stahl heimlich abends das Buch vom Nachttisch meiner Frau und las mit der Taschenlampe. Bald durfte ich es behalten, da sie ziemlich angenervt davon war.
Ich weiss nicht was es ist. Aber ich tauchte ein in diese Welt und wollte einfach an dem Leben und der Geschichte teilhaben. Ich ging fortan früh ins Bett um in dem Buch zu lesen. Dazu muss ich sagen, dass ich natürlich diese Genere, historische Romane und Mittelalter sehr mag.
Es ist bestimmt kein großer Roman. Aber die Geschichte stimmt und es macht einfach Spaß dieses Buch zu lesen. Das letzte Buch das mich so gefesselt hatte war "Sinuhe der Ägypter" und das ist 20 Jahre her.
Natürlich kaufte ich mir sofort danach das Folgeband "Der weiße Reiter" und bin ganz gespannt auf den dritten, der im Februar erscheinen wird.
Also, man macht mit den Büchern nichts falsch. Sie sind unterhaltsam, spannend und sehr plastisch und authentisch erzählt.
Brutal und blutig und wirklich kein romantisches Bild des Mittelalters, 27. November 2007
Bernard Cornwell gehört zu den wichtigsten Historienschreibern, vor allem, weil er Geschichte mit spannenden Geschichten verbinden kann. Die Figur des Uthred ist nach heutiger Sicht eine Art wildes Tier, ein Macho, ein skrupelloser Killer und dennoch kann man sich mit ihm identifizieren, und braucht noch nicht mal allzu perverse Neigungen dazu. Ja, er betrügt seine Frau, ja erschlägt einen Verwalter, der ihm einen Baumstamm stehlen will, ja, er lässt sich von einem Britonen anwerben, verbündet sich dann mit dessen Gegner und raubt die Frau seines Auftraggebers - aber eigentlich ist er ein Netter, er will ja nur spielen.
Wenn eine Zeit so atmosphärisch dicht dargestellt wird und ganz nebenbei die Geschichte auch spannend ist, dann kann man von einem gelungenen Roman sprechen. Dieser Cornwell ist brutal und blutig und wirklich kein romantisches Bild des Mittelalters. Es ist eine Geschichte aus der Zeit, als das Recht des Stärkeren noch viel mehr zählte als Könige und Kirche. Uthred ist darin eine schillernde Persönlichkeit und wenn es mit ihm weitergeht, dann kann man sich als Leser nur darauf freuen.
Spannend, informativ - ein Knüller, 24. November 2007
Hier ist es nun, das zweite Buch über Uhtred von Bebbanburg. Das erste Buch war ungemein fesselnd, ist der Nachfolger dies auch?
Ja, unbedingt. Nachdem Uhtred im ersten Buch am Ende mit den Wessexern gekämpft hat, führt er dies an der Seite von Alfred fort. Und obwohl er immer wieder zu den Dänen zurückkehren möchte, lässt das Schicksal ihm dazu keine Chance.
Es sieht schlecht aus für das Königreich Wessex. Fast alle Teile des Landes sind von den Dänen erobert worde. Aus diesem Grunde muss der König aus einem Sumpfgebiet heraus den Widerstand antreten. Doch auch wenn er schwächlich von Statur ist, seine Pläne sind groß. Außerdem hat er den erfahrenen Uhtred an seiner Seite.
Dieser ist ähnlich wie im ersten Buch zwischen seinen zwei Heimaten hin und her gerissen. Auch muss er sich gegen Ränkeleien wehren und um seine neue Liebschaft kämpfen. Erneut sehr wichtig sind die Nornen, denn sie alleine legen das Schicksal von Wessex und Uhtred fest.
"Der weiße Reiter" ist ein Buch, das gespickt ist von historischen Fakten. Neben Alfred und Ubba sind auch die beinahe Niederlage von Wessex, sowie die Finale Schlacht, wirklich passiert. Und genau diese Fakte lassen Cornwells Buch aus dem historischen Einheitsbrei heraus stechen. Wikinger werden nicht als wahllos brutal beschrieben, sondern als das, was sie waren. Fahrende Krieger zwar, aber nicht unbedingt auf Mord und Tod aus.
Besonders packend ist Cornwells Art zu schreiben. Es gelingt ihm, vor dem Auge des Lesers das Wessex des 9. Jahrhunderts auferstehen zu lassen. Man fühlt sich regelrecht in das kalte Moor gezogen, und fühlt mit Uhtred und seinen Gefährent mit.
Erneut hat Cornwell einen Roman aus der Ich-Perspektive geschrieben, der mit geschichtlichen Fakten gespickt ist, gleichzeitig aber hochspannend und niemals langweilig. Man will unbedingt weiterlesen, und kommt nicht zur Ruhe, bevor man das Buch ausgelesen hat. Bitte Herr Cornwell, schreiben sie schnell den dritten Roman. Ich kann es kaum erwarten!
ein würdiger Nachfolger, 25. Oktober 2007
zu "Das letzte Königreich".
Hier wird die Geschichte um Uthred weiter gesponnen und sehr spannend erzählt. Die wilden Zeiten, die damals herrschten werden sehr gut rübergebracht.
Ich war schnell gefesselt und las dieses Buch wann immer ich konnte. Deshalb von mir 5 Sterne.
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