Kundenmeinungen
Phantastisch, 18. September 2008
Cornwell hat hier einen fiktiven Helden in eine dunkle Zeit eingebaut und die spärlichen Informationen aus dieser Zeit für die Rahmenhandlung benutzt. Dazu muß ich nicht mehr schreiben - aber das Uhtreds Geschichte so spannend, erregend und begeisternd ist, wie eine Abenteuergeschichte sein muß, das muß ich schreiben.Ich habe das Buch verschlungen und hatte das Glück, das ich mir den zweiten Band sofort nachkaufen konnte. Man kann kaum abwarten, welche Wege Uhtreds Schicksal noch für ihn bereithält.Unbedingt lesen !!!
Müdes Blablabla - Erwartungen auch nach 3 Bänden nicht erfüllt, 15. September 2008
Das letzte KönigreichDie Herren des NordensDer weiße ReiterIch habe mir alle 3 erschienenen Bände aufgrund der euphorischen Bewertungen als Urlaubslektüre gekauft. Anfangs war das ganze interessant, dann wiederholt sich immer wieder der gleiche Ablauf. Leider schafft es der Autor nicht, die Spannung zu erhalten. Die Hauptfigur wirkt charakterlos und nach der dritten Schlacht geht auch die letzte Stimmung flöten. Die Handlung ist zu Eindimensional. In dieser Schreibweise schafft es der Autor 22 Bände und mehr zu erstellen, in der die Handlungen sich wiederholen und nur Namen, Orte und Jahreszahlen geändert werden. Nicht zu vergleichen mit "Säulen der Erde"
Solider, aber unspektakulärer historischer Roman, 8. September 2008
Mit Das letzte Königreich" legt Autor Bernard Cornwell den ersten Band seiner Sachsen-Saga vor, welche die Ereignisse rund um den Einfall der Wikinger im England des späten 9. Jahrhunderts behandelt. In England ein Bestseller, hatte die Veröffentlichung dieses Romans auch im deutschsprachigen Raum viel Lob und begeisternde Kritiken zur Folge. Um es vorab zu sagen: Diese Begeisterung vermag ich nach Lektüre des Buchs nur bedingt zu teilen, denn es gibt doch einige Kritikpunkte, die mich stören. Als ersterer wäre da Uhtred zu nennen, zu dem ich bis zum Schluss aufgrund mangelnder Tiefe des Charakters keine Beziehung herstellen konnte. Gefühle, Gedanken und Wünsche der Figur blieben mir schlichtweg verborgen. Auch die Idee, den Zwiespalt des unter Dänen aufgewachsenen jungen Engländers in den Mittelpunkt der Geschichte zu stellen, birgt zwar einiges Potenzial, von dem Cornwell allerdings viel zu wenig ausgeschöpft hat. Uhtreds ständiges Wechseln der Seiten (Erst schlachtet er ohne Gewissen Engländer ab, dann zieht er ebenso enthusiastisch für diese in den Krieg) ist schlichtweg unglaubwürdig und kann auch mit dem Verlust seiner Vaterfigur nicht erklärt werden. Hier zeigt Rebecca Gablés Das zweite Königreich" wie man es besser machen kann. Das gerade die Hauptfiguren eines historischen Romans den Schlüssel zur Story sind, sie es sind, die die Vergangenheit zum Leben erwecken, scheint Cornwell entgangen zu sein. Stattdessen liest sich der Roman größtenteils wie die Reise von einer Schlacht zur nächsten, in denen gehackt und gemetzelt wird, bis irgendwann die Aufmerksamkeit des Lesers verlieren zu gehen droht. Da hilft auch die überproportionale Benutzung des Wortes Schildwall" nicht. Das der Roman letztendlich trotzdem ein gut" von mir erhält, liegt an Cornwells detaillierten Recherchen und der gelungenen Verbindung der fiktiven mit den historischen Personen. Insgesamt ist Das letzte Königreich" ein solider, wenngleich auch unspektakulärer historischer Roman, für dessen Nachfolger ich mir eine erhebliche Steigerung erhoffe.
Spannende Unterhaltung mit kleinen Schwächen, 28. August 2008
Bernard Cornwalls Roman, das letzte Königreich ist der erste Teil in einer bisher 3 bzw. 4 (mehr werden noch auf Deutsch erscheinen) teiligen Reihe, die sich mit der Geschichte und Bildung Englands im 9 Jh beschöftigt. Der, für seine in historischem Rahmen angesieldeten Romane bekannte, Autor beweist fast immer ein geschicktes Händchen bei der Beschreibung jener Zeit und hält sich an die wirkliche Geschichte Englands und die Akteure, die er jener entnomen hat. Problematisch ist einzig die Kürze und eine gewisse Einfachheit der Handlung, die zumindest im ersten Roman zum Vorschein kommt. Zumal dem ein oder anderen historisch bewandertem Leser, bei manchen falsch Darstellungen die Haare zu Berge stehen könnten (Beispielsweise, wenn Cornwell hier und da Schwächen in seiner Recherche zeigt, etwa wenn es um den Name und Funktion einer Hohlkehle geht, um nur ein Beispiel zu nennen.) Doch viele dieser Fehler macht Cornwell zum Glück nicht. Hingegen überrascht er sogar manchmal mit Wissen was man ihm unter diesen Vorzeichen garnicht zu getraut hätte: Etwa wenn die Wikinger als gepflegt dargestellt werden (sie wuschen sich und pflegten ihre Haare wesentlich intensiver als die Sachsen in jener Zeit). Die tatsächliche Stärke des Buches und auch der gesamten Reihe ist jedoch, dass man sich nach geraumer Zeit mit dem zubeginn etwas undursichtigen und auf sein "Schicksal" vertrauenden Hauptcharakter identifizieren kann, bzw. ihn zumindest versteht, etwa wenn es um seine Abneigung gegenüb er Kirche und König geht. Zudem wird die mittelalterliche Welt wirklich anschaulich geschildert und vorgelebt.
Dieses Buch muss einfach sein!, 26. August 2008
Seit ich diesen Roman gelesen habe, verschlinge ich einfach alles von Bernard Cornwell. Meiner Meinung nach ist er neben Rebecca Gablé der beste Autor historischer Romane. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, geschichtlich hochinteressant und unterhaltsam dazu.Ich habe es schon vielen Leuten weiterempfohlen und alle waren begeistert. Jedoch wohl wirklich eher für Freunde wahrer Geschichte und nichts für Menschen, die eher leichte, einfache und romantische Romane mögen.
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