Kundenmeinungen
Schullektüre, 22. Oktober 2008
Dürrenmatts STücke sind durchaus älter aber man kann sie trotzdem sehr gut lesen. Auch die Sprache ist gut verständlich und man versteht den Zusammenhang der einzelnen Personen. Mir machte es nichts aus dieses Buch zu lesen, denn es war die erste wirklich gute Lektüre, die wir in der Schule gelesen haben.Wenn man das Buch angefangen hat, muss man es einfach weiterlesen, denn man will natürlich herausfinden wer der Mörder ist und wie alles zusammenhängt.
Der Dichter und sein Lenker, 10. Juni 2008
Dürenmatt.... ein bekannter Name in der Deutschen Literatur. In Erwartung auf einen in altmodischer Sprache verfassten Kriminalroman habe ich mir das Buch im Laden mitgenommen und an zwei Abenden durchgelesen. Überraschend spannend und modern geschrieben zählt das Werk zu einem der spannendsten Kurzwerke die ich bisher gelesen habe. Realistisch und schnörkellos.
Dürrenmatts experimentelles Meisterwerk, 31. März 2008
Wir schreiben das Jahr 1948. Der hinterhältige Mord am begabten Polizeilieutenant Ulrich Schmid ruft den alternden Kommissar Bärlach auf den Plan. Bärlach, der in Schmid seinen Nachfolger gesehen hatte ist sehr betrübt über dessen Tod, denn er wird ihm aufgrund seiner Krankheit schon bald folgen. Der alte Kommissar hat Magenkrebs und nur noch 1 Jahr zu leben, doch als eine heiße Spur oder vielmehr der Zufall ihn und seinen neuen Assistenten Tschanz auf die Spur des Finanziers Henri Gastmann führt, keimt in Bärlach Hoffnung auf. Gastmann ist für Bärlach kein Unbekannter, denn beide haben noch eine alte Rechnung offen, die aus einer alten Wetter entspringt, die beide einst abgeschlossen hat und mit welcher Gastmann einen perfekten Mord vor den Augen des Kommissars vollziehen konnte, ohne jemals dafür belangt zu werden. Zwar war ihm Gastmann sein Leben lang immer einen Schritt voraus, doch der Kommissar ist diesmal besser vorbereitet als zu erwarten. Mit allen Mitteln versucht Bärlachs Intimfeind ihn von weiteren Ermittlungen abzubringen, doch der Richter hat sein Urteil längst gesprochen und schon bald wird der Henker dieses vollstrecken...Im Abgesang liefern sich der perfekte Verbrecher und der unbeirrbare Ermittler einen epischen Kampf, der ein für allemal einen Schlussstrich ziehen soll. Der Mord an Ulrich Schmid bildet dabei den Ausgangspunkt, selbst wenn der Mörder sich schließlich als jemand ganz und gar anderes herausstellt. Es stellt sich auch die Frage, ob sich Dürrenmatt nicht auch selbst als der Charakter des Schriftstellers in diesem Buch verewigt hat, einiges deutet zumindest darauf hin.Wie lässt dieses Buch nun insgesamt beschreiben?Kurios, episch, faszinierend, witzig, genial.Befasst man sich mit der Tiefe dieses Buches so bleibt man als Leser schließlich ernsthaft verblüfft und erstaunt zurück.
Rezension, 16. Dezember 2007
Der Kriminalroman Der Richter und sein Henker von Friedrich Dürrenmatt, veröffentlicht im Rowohlt Taschenbuch Verlag Hamburg im Juni 1955, ist eines von vielen seiner weltbekannten Bücher. Ausgangspunkt des Romans ist ein toter Polizist aus dem Dorfe Lamboing in der Schweiz, der ermordet in seinem Wagen aufgefunden wird. Dessen vorgesetzter Kollege aus Bern, Bärlach, übernimmt die Ermittlungen. Der anfangs so unscheinbar aussehende Mord entwickelt sich zu einem wirren Konstrukt, indem der Leser bewusst an der Nase herumgeführt wird. Im Vordergrund steht nämlich nicht die Aufklärung des Polizistenmordes, sondern das Begleichen einer alten Rechnung. Das Werk Der Richter und sein Henker gehört zu den bekanntesten und populärsten Werken Friedrich Dürrenmatts. Marcel Reich-Ranicki sagt sogar:, er fungiert als ein professioneller Porphet, dem es gelingt, Schreckliches zu verkünden, und dem es gelingt, dabei niemandem die Laune zu verderben.Friedrich Dürrenmatt ist es mit seiner leicht verständlichen Sprache gelungen, dieses Werk dem Leser nahe zu bringen. Nur vereinzelt begegnet man der altertümlichen Sprache, die zu seiner Lebzeit von 1921 bis 1990 verwendet wurde.Neben der verständlichen Sprache die Dürrenmatt für seine Erzählung gewählt hat, ist der Handlungsablauf ebenfalls gut nachzuvollziehen. Einzig und allein verlangt die komplexe Schilderung der Ermittlungen von dem Leser eine gewisse Konzentration ab. Jedoch kann man dem roten Faden, der sich durch das gesamte Werk zieht, leicht folgen und die einzelnen Handlungsstränge verstehen.Friedrich Dürrenmatt schafft es einen Spannungsbogen zu erzeugen, der seinen Höhepunkt erst auf den letzten Seiten seines Buches erreicht. Er lengt den Leser auf eine bewusst falsche Fährte, die am Ende jedoch ihren tieferen Sinn entfaltet. So fesselt er den Leser regelrecht mit seinem Werk und ermöglicht es ihm, sich in die Figuren hinein zu versetzen.Jedoch kann man Friedrich Dürrenmatt vorwefen, einen ähnlichen Handlungsablauf und Aufbau geschaffen zu haben, wie es in seinem weiteren Roman Die Panne der Fall ist.Dies hindert mich allerdings nicht daran, das Buch als sehr empfehlenswert zu bezeichnen, da es facettenreich geschrieben ist und dem Leser einiges abverlangt. Mit seinem spannend gestalteten Handlungsverlauf und dem unerwarteten Ende (zumindest für Leser, die Dürrenmatts Stil nicht kennen) regt dieses Werk den Leser zum Nachdenken an.Somit lässt sich abschließend sagen, dass die Bewertung von Marcel Reich-Ranicki mit meiner nahezu übereinstimmen. Mit seinem spannend gestalteten Handlungsverlauf und dem unerwarteten Ende (zumindest für Leser, die Dürrenmatts Stil nicht kennen) regt dieses Werk den Leser zum Nachdenken an.Doch bilden sie sich doch selbst ein Urteil?- Sie werden begeistert sein.
Ein sehr gutes Buch, 6. November 2007
Der Richter und sein Henker ist ein sehr spannendes Buch. Mir hat das lesen sehr Spaß gemacht, obwohl ich sonst nicht gerne lese.Bei den Ermittlungen deutet alles auf Gastmann hin doch erst ganz zum Schluss wird der echte Täter bekannt. Obwohl Bärlach, der Kommissar, schon einen Verdacht hatte und dann bald wusste wer eswar kann man, meiner Meinung nach, den wirklichen Täter nicht verdächtigen. Nacher aber, als Bärlach den Mörder stellt klingt trotzdem alles möglich und glaubhaft da die Geschichte logisch und realistisch geschrieben ist. Ich kann dieses Buch Allen zum lesen empfehlen.
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