Beschreibung
Die Schlacht geht weiter -- oder hat sie gerade erst begonnen? Nach den Bestsellern Die Zwerge und Der Krieg der Zwerge legt Markus Heitz mit Die Rache der Zwerge den vorläufig letzten Band seiner Saga um die kleinen Helden mit den großen Äxten vor. Und wie schon bei den ersten beiden Bänden gelingt es dem Autor spielend, seine Leser mit schwerterklirrender Spannung und bierseeligem Zwergenhumor zu fesseln. Seit fünf Zyklen hat Tungdil Goldhand seinen alten Freund Boindil Zweiklinge nicht mehr gesehen. Ihr Wiedersehen wird umso fröhlicher, als sie von Gandogar, dem Großkönig der Zwergenstämme, auf eine Mission ins Jenseitige Land geschickt werden. Zwar ist das Geborgene Land seit langem von Krieg verschont geblieben, doch die Ruhe, die an der einst heiß umkämpften Südgrenze herrscht, stimmt den Großkönig misstrauisch. Tungdils und Boindils Reise verläuft denn auch nicht ganz so glatt wie geplant: ein unbekannter Zwerg bringt einen Stollen zum Einsturz und hindert sie daran, das Jenseitige Land zu betreten. Und auch sonst weist einiges darauf hin, dass sich ein Sturm über dem Geborgenen Land zusammenbraut. Rätselhafte magische Maschinen machen die Tunnel im Roten Gebirge im Reich der Zweiten unsicher und töten viele Zwerge. Königin Xamtys vermutet eine List der Dritten, die erneut im Zwergenreich für Unfrieden sorgen wollen. In Güldengarb wird einer der vierzehn Diamanten gestohlen, mit denen die Eoîl einst die Macht des Bösen gebannt haben. Und die Elben entsenden Vertreter in alle Teile des Geborgenen Landes, um mit den anderen Völkern ihr Wissen zu teilen -- oder steckt etwas ganz anderes hinter ihrem großzügigen Angebot? Der dritte Band der Zwergen-Saga kann erneut mit Markus Heitz` großen Stärken punkten: einem flüssig erzählten Handlungsbogen, seitenweise spannenden Kämpfen und witzigen Dialogszenen mit liebenswerten Hauptfiguren. Einziger Wermutstropfen ist die mitunter doch etwas holprige Sprache des Autors. Neben vielen Anknüpfungspunkten an die vorhergehenden Romane wird auch hier wieder ein in sich abgeschlossenes Abenteuer erzählt. Wenn das Ende des Romans dennoch ein wenig offen wirkt, so lässt das die Hoffnung aufkommen, dass Heitz irgendwann noch einmal in die Welt des Geborgenen Landes zurückkehren wird. -- Tolle Action um die Fantasyhelden mit den schärfsten Klingen und den coolsten Sprüchen! --Gerhard Schildmann
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Kundenmeinungen
Zu viel des Guten., 23. November 2008
Nachdem ich mir eigentlich schon nach der Lektüre des zweiten Bandes vorgenommen hatte, keinen weiteren Zwergenband mehr anzurühren, habe ich mich nun doch entschlossen, mein Bild zu vervollkommenen. Zudem kam ein gewisser Geiz hinzu, denn ich wollte mir kein weiteres Buch kaufen, solange noch ein ungelesener Roman in meinem Bücherregal steht.Es beginnt vielversprechend, als sich unerklärliche Geschehnisse häufen, die anscheinend wenig miteinander zu tun haben. Erst im Laufe der Geschehnisse erhält man den Eindruck, als erhelle sich die Sicht, doch Heitz vermag es wieder und wieder, den Leser zu überraschen. Viele Handlungsstränge werden zusammengeführt, mehr oder weniger geschickt, aber auf jeden Fall positiv. Zudem gelingt es diesmal sogar relativ gut, das Schwarz-Weiß-Schema zu umgehen.Doch in diesem Buch überwiegen zahlreiche negative Elemente. Zum einen hat es mir gerade im dritten Band an erzählerische Tiefe und Lebendigkeit gemangelt, es war schwierig für mich, in die Handlung einzutauchen, da sie in meinen Augen ohne Rücksicht auf den Leser, der sich von ihr fesseln lassen will, durchgezogen wurde. Allzu oft hat Heitz keinen Wert auf detaillierte Beschreibungen gelegt, an sprachlichen Feinheiten mangelt es in meinen Augen ebenso. Plump und ungeschliffen.Am meisten hat mich allerdings Ginsgars Rachefeldzug gegen die Elben gestört. Dass Heitz die "Spitzohren" nicht mag, ist allseits bekannt, zumal sie in seinen Zwergenromanen alles andere als gut weggekommen sind. Dieses grausame Abschlachten war nun der Gipfel, Heitz hat den Bogen einfach überspannt. Am Ende bleiben ganze Siebenunddreißig Elben übrig, alles nur, weil einige von ihnen verblendet waren. Das ist reinster Fantasy-Rassismus und schlichtweg übertrieben und geschmacklos. Die Idee an sich stört mich nicht, doch dass der Autor wirklich Ernst macht mit seiner Ausrottungsaktion ist schon ein starkes Stück. Auch bei Zwergen hätte ich das nicht toleriert, denn beide Völker sind essenziell für die Fantasyliteratur. Ich will keines von ihnen vernichtet wissen.Manches ist besser als beim Vorgänger, manches schlechter, und so komme ich alles in allem auf dieselbe Bewertung.
Ja ja ja - Die Zwerge sind wieder da, 20. November 2008
Zunächst muss ich mich leider einigen meinen Vorrednern anschließen. Die Mischwesen, welche aus Albae, Orks und Ersatzteilen hervorgebracht wurden, erscheinen mir auch sehr weit hergeholt. Obwohl eventuell mit zugefügter Magie erschaffen, scheint es mir für das Genre eher unpassend.Dennoch sorgen sie für ausreichend Spannung und ein gewisses Maß an Mitgefühl.Die Geschichte an sich ist, wie von Markus Heitz gewöhnt, sehr detailliert geschrieben und daher gut zu lesen, selbst wenn man bedenken würde, das jemand die Vorgänger nicht gelesen hat, sich trotzdem in der Handlung zurecht finden würde. Tungdil und Ingrimmsch sorgen wieder für Wirbel, in dem sich Witz und Spannung die Klinke in die Hand zu geben scheinen und das macht das Buch bzw. die Bücher zu einem so großen Leserlebnis.Für alle Freunde dieses Genres ein muss.
Der Abschluß der Triologie???, 6. November 2008
Es ist sehr schwer zu diesem dritten Teil eine Zusammenfassung zu skizzieren. Es passiert unglaublich viel, die Schauplätze wechseln ständig, neue Völker tauchen auf und die ehemals anständigen und guten Charaktere verändern ihr Wesen völlig.Seit dem Ende des zweiten Teils sind mittlerweile 5 Jahre vergangen. Es geschehen merkwürdige Dinge im geborgenen Land und die alten Gefährten werden zusammengetrommelt um den Geschehnissen auf den Grund zu gehen.Anscheinend hat das Böse neue Kräfte geschöpft und Völker aus dem jenseitigen Land möchten ihr Eigentum zurück. Es bleibt undurchsichtig wer Feind oder Freund ist.Ich war schon in den ersten beiden Teilen vom Sprecher Johannes Steck begeistert, aber er hat es tatsächlich geschafft seine Leistung zu toppen. Manchmal dachte ich, es wäre ein Hörspiel mit mehreren Sprechern und nicht nur eine Person. Einfach klasse!Leider muß ich diesmal sagen war die Umsetzung vom Buch ins gekürzte Hörbuch nicht gelungen. Zeitweise fehlten einfach wichtige Details und man verpaßte den Anschluß. Bspw. tauchen drei Zauberer auf und plötzlich war es nur noch einer. In einem kleinen Nebensatz wurde erläutert die anderen seien auf einer Überfahrt zu Tode gekommen. Das Wie? und Warum? erfährt man nicht.Über den Schluß habe ich mich sehr geärgert. Die beiden ersten Teile hatten einen Abschluß, doch hier blieb alles offen. Es endete mit einer grandiosen Schlacht und dann war nichts mehr.Das war vermutlich ein gelungener Schachzug des Autors, im März 2008 ist Teil 4 als Buch erscheinen, das Hörbuch kam kurz darauf heraus.Ich denke wer die ersten beiden Teile kennt, wird mehr als zufriedengestellt. Jemand der den dritten Teil hört, ohne die Vorgänger zu kennen, hat jedoch keine Chance und wird keinen Einstieg finden. Tipp, erst die anderen Teile hören.
Es wird düster im Geborgenen Land, 14. Oktober 2008
Neue Abenteuer und Gefahren warten wieder auf den beliebtesten aller Zwerge Tungdil Goldhand.Nach dem Feldzug gegen die Eoil, die den Stern der Prüfung über das Geborgenen Land brachte und so die unseligen Kreaturen vernichtete, währt die Zeit des Friedens im Geborgenen Land nicht Lange: Schreckliche Kreaturen, die eine Mischung aus Alb, Ork und Maschine verkörpern, durchstreifen die Königreiche auf der Suche nach dem Edelstein, in dem die Eoil einst die magische Energie speicherte. Aber anstatt in Einigkeit gegen die Kreaturen vorzugehen, verstricken sich die Herrscher in Feindseligkeiten miteinander und auch Untadeligkeit der Elben wird von einigen bezweifelt, da diese ihr eigenes Süppchen zu brauen scheinen. Aber auch innerhalb der Zwergengemeinschaft herrscht Aufruhr, mysteriöse Ereignisse und Todesfälle lassen vermuten, dass sich immer noch Zwergenhasser des Stammes der Dritten unter ihnen befinden, die ihren alten Hass nicht begraben können.Eine harte Aufgabe, die Tungdil zu lösen hat, doch auch er ist nur noch ein Schatten seiner Selbst und von seinem persönlichen Schicksal gezeichnet. Es beginnt ein langer und steiniger Weg zur Rettung des Geborgenen Landes für Tungild und seinen Freund Ingrimmsch.Im dritten Teil seines Zwergen-Epos hat Heitz die Gesamtstimmung merklich düsterer gefärbt, was aber nicht heißen soll, das er den zwergischen Humor ganz außen vor gelassen hätte. Die beklemmende Stimmung fügt sich jedoch nahtlos in die Veränderungen des Geborgenen Landes ein.Auch hat Heitz es geschafft, einem das Gefühl zu geben, als ob die Entwicklung der Königreiche und Figuren sehr natürlich von statten geht, ohne dass es all zu gekünstelt und erzwungen wirkt.Mir persönlich hat es auch sehr zugesagt, dass Heitz Tungdil nicht von Anfang an als Retter des Geborgenen Landes hat dastehen lassen. Er lässt zuerst Zweifel beim Leser aufkommen, ob Tungdil es wirklich schafft, ein drittes Mal zum Heldentum aufzusteigen oder ob er kläglich scheitern wird. Man kann sagen, Heitz schickt Tungdil erst in einen Kampf mit sich selbst, seinem Leben, seiner Vergangenheit und seiner Bestimmung. Für jeden wahren Tungdil-Fan wird es sehr spannend sein, diese Entwicklung zu verfolgen.Der Schreibstil unterscheidet sich nicht von dem der ersten zwei Bücher, er ist einfach und direkt. Auch hat er mit Ausschmückungen ein weiters Mal die Balance gefunden und teilt dem Leser genug mit um sich ins Buch hineinversetzt zu fühlen und die Beschreibungen dann in der Fantasie selbst weiter zu spinnen.Zwar hat Heitz das Buch auch dieses mal wieder so geschrieben, dass man es ohne "Die Zwerge" und "Der Krieg der Zwerge" zu kennen, lesen kann, aber es macht wesentlich mehr Freude, wenn man sich schon durch die anderen zwei Abenteuer mit Tungdil begeben hat und das Geborgenen Land und die Ereignisse kennt, dann versteht man auch gelegentliche Bemerkungen der Charaktere wesentlich besser, die sonst kaum Sinn ergeben.Ich fand auch diesen Band wieder sehr gelungen und kann ihn nur empfehlen. Wer die ersten zwei Bände schon gelesen hat, der muss sich diesen auch hohlen und allen anderen würde ich empfehlen, erst mit dem ersten Band anzufangen.
Berg- und Talbahn einer Zwergengemeinschaft, 5. September 2008
Die ersten 150 Seiten beginnen verheißungsvoll. Es werden neue Gefahren aufgebaut. Die Rätzel zur Lösung sind nicht einfach zu erkennen. Bestehende Charaktere werden persönlich gut beschrieben und Neue in die Handlung eingefügt. Der Siedepunkt der Spannung wird aber mit den Erzählungen rund um das jenseitige Land erreicht. Selbst die aktionreichen Szenarien mit dem Unauslöschlichen, reichen nicht an den Abgrund des jenseitigen Landes heran. Die Geschichte der ersten beiden Teile wird zwar fortgesetzt, dafür werden aber einige Gesetze und Grenzen der ersten Teile nicht immer berücksichtigt. Plötzlich gibt es Armeen mit 20.000 Mann starken Truppen. Nach mehr als 1000 Jahren ohne Zugang zum geborgenen Land, stellt dies für die Bösen im dritten Teil keinen Aufwand mehr dar. Das Ende der Geschichte ist leider offen und dies an der spannensten Stelle im ganzen Buch. Dies sollte ein Heitz nicht nötig haben, um das Folgebuch sicherzustellen.Positiv:+ Dicht erzählt von einem tollen Hr. Steck+ Der Abgrund "jenseitiges Land" wirkt sehr bedrohlich und birgt hohes SpannungspotentialNegativ:- Helden werden plötzlich unsterblich- Ende offen- Mühsam aufgebaute Regeln des geborgenen Landes werden über den Haufen geworden- tolle Charaktere werden geopfertFazit:Der dritte Teil ist nicht so gut wie Teil1 und erst recht nicht wie Teil2. Aber Sie müssen die Story weiterlesen, es ist nicht nur für eingefleischte Fans. In Teil4 wird oft auf Teil3 referenziert.
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