Kundenmeinungen
flaches Ende, 13. Februar 2008
Der letzte Band macht dank seines Umfanges, immerhin ca. 820 Seiten, doch den Eindruck, als wenn Herr Heitz nicht noch einen 7. Band damit füllen hätte wollen. Denn schließlich sind die ersten 5 Bände des Zykluses teilweise nicht einmal halb so dick. Aber der Autor hat es im letzten Band geschafft, noch einmal Spannung aufkommen zu lassen, damit man auch die 820 Seiten in Rekordzeit schaffen kann. Endlich laufen alle Handlungsstränge zusammen, der große Showdown kommt auf den letzten 30 Seiten.Lodrik und seine Söhne Tokaro, Lorin und Krutor kämpfen Seite an Seite gegen Lodiks andere Kinder Govan und Zvatochna. Dank der geraubten enormen Zauberkräfte von Govan scheint es, als wenn Lodrik, Kensustria und Co verlieren würden. Doch jedesmal, kurz bevor das Heer Loriks zerstört wird, wendet sich das Blatt und sie bekommen wieder die Oberhand. Teilweise wirken diese Wandlungen sehr insziniert und an den Haaren herbeigezogen.Mich stört allerdings, dass alle guten Hautfiguren am Leben bleiben. Teilweise zwar verletzt, aber sterben tut niemand. Außer Norina, das währt jedoch nur kurz und sie wird wieder ins Leben zurückgerufen.Am Schluss merkt man auch, dass der Autor schon gerne fertig geworden wäre: Norina beschreibt er einmal als "junge Frau". Ihr Sohn Lorin ist allerdings bereits verheiratet und somit kann man von Norina kaum noch als "junge Frau" sprechen.Weiters wird Waljakov bei der ersten Schlacht direkt vor den Grenzen Kensustrias von Sinured der Brustkorb total eingeschlagen, dass er nur schwer verletzt überlebt. Bei der nachfolgenden zweiten Schlacht, die nur geringe Zeit danach stattfindet, kämpft er aber anscheinend schon wieder mit und fährt bereits einen Tag nach dem Sieg auf nach Kalisstron. Daraus wird man jedoch nicht schlau, wird schließlich nicht einmal beschrieben, ob ihn ein Cereler heilt. Überhaupt gibt es am Schluss keinen Hinweis auf Cereler. Somit wirkt für mich das Ende etwas übereilt. Der Autor hätte ruhig noch einen 7. Band daraus machen können, wenn er nur den Schluss etwas besser ausformuliert und abgerundet hätte.Der Schluss ist außerdem etwas zu kitschig ausgefallen, alle Liebenden finden zusammen, jeder Held bekommt genau das, was er möchte.Der Zyklus gefällt mir trotzdem sehr gut, die Geschichte ist sonst sehr schlüssig und spannend geschrieben. Ich kann diese 6 Bände nur weiterempfehlen, da Lesespaß für Fantasyfans jedenfalls nicht zu kurz kommt. Ich freue mich schon auf die Nachfolgereihe mit 3 Bänden!
Friede, Freude, Eierkuchen..., 27. Dezember 2007
ACHTUNG! DIESE REZENSION BESCHREIBT INHALTE DES BUCHES! WENN SIE WEITERLESEN, NEHMEN SIE SICH DIE EINE ODER ANDERE ÜBERRASCHUNG!Wahrscheinlich hat sich Markus Heitz vorgenommen, seinen Ulldart Zyklus mit der Mutter aller Happy Ends zu beenden. Nur so lässt sich erklären, dass so gut wie alles supergut ausgeht. Und das hat mich mächtig gestört. Es ist für mich absolut unglaubwürdig, dass das Böse, das über fünf Bände so stark geworden ist, nun megamäßig einen auf die Mütze bekommt. Sicher ist es schön, dass sich am Ende fast alle tränenüberströmt in den Armen liegen. Doch irgendwie hat es auf mich gewirkt, als wenn der Autor zu sich gesagt hat: jetzt muss aber endlich das Ende her. Wie in den ersten fünf Bänden der Serie ist die Geschichte natürlich spannend erzählt. Und da einem die Protagonisten (die Guten, natürlich) ans Herz gewachsen sind, freut es den geneigten Leser, dass fast alle Guten die Schlacht gegen das Böse überleben. Das Böse in Gestalt von Govan ist aus meiner Sicht jedoch extrem überzeichnet. Er wird als massenmordender Psychopath dargestellt, der gar nicht genug Menschen, Heiler und Gegner eigenhändig zu Ehren Tzulans umbringen kann. Das wirkte auf mich teilweise arg übertrieben (so böse, böser geht's aber nun wirklich nicht) und hier wäre weniger sicherlich mehr gewesen. Beim Happy Ende wurde dann in die andere Richtung übetrieben. Wie ein Blick des wieder auferstandenen Lodriks in die Augen seiner seit Jahrzehnten vor sich hin dämmernden Frau diese aus der Apathie herausreißt, ist wirklich starker Tobak. Doch Schwamm drüber. Wer die ersten fünf Bände gelesen hat, wird von Band sechs evtl. etwas enttäuscht sein. Doch schließlich will man ja wissen, wie die Sache ausgeht.
Schöne Reihe, 28. August 2007
Klar es wäre noch mehr drinne gewesen. Und ja zum Schluss wird alles etwas kürzer gefasst. Z.B. der Wandel Lodriks zum Guten, oder die Geschichte um Varla. Aber dann hätte man diesen Band teilen müssen. Teilweise kamen die Wendungen überraschend, da sie nicht mehr ausführlich beschrieben wurden. Ins gesamt ist dieser 6 Band gut geworden. Spannend, leicht zu lesen, mit vielen einzelnen Handlungssträngen die zum Schluss zusammen laufen. Ich weiß schon jetzt das ich mir die nächsten Folgen des neuen Zykluses hohlen werde Ich hoffe die Reihe hält das was Uldart verspricht.
Enttäuschendes vorläufiges Ende einer großen Saga, 23. Juli 2007
Für einen Autor besteht immer das Problem, die Erwartungen seiner Leser zu erfüllen, wenn es nach Tausenden von Seiten auf das große Finale zugeht. Leider wurden meine Erwartungen enttäuscht und dafür gibt es mehrere Gründe: Zum einen erscheint mir der Vorlauf des 5. und 6. Bandes (die einstmals nur einen Band bildeten und man merkt das) doch zu lang und dann wird das Finale in wenigen Seiten abgehandelt. Zum anderen hätte ich mir gewünscht, dass der Hauptschauplatz des finalen Kampfes auf Lodrik und Nesreca gerichtet ist, denn schließlich ist man 6 Bände lang die Schicksale der Hauptakteure geteilt und dann wird der entscheidende Kampf mit ganz wenigen Sätzen angedeutet...schade, Chance verpasst.Aber der 6. Band hat auch seine guten Momente, die gewohnt wunderbaren Streiche von Perdor und Fiorell habe ich immer wieder gern gelesen und ich habe bei der traurigen Geschichte um Belkala und Nerestro mitgelitten. Die Geschichte um Govan und Nesreca hat mir in Teilen auch richtig gut gefallen.Von den 6 Bänden erscheint mir dieser Band als der zweitschwächste. Der 5. Band war eindeutig schwächer, weil der sich extrem zieht. Nichtsdestotrotz hat mir die Saga gut gefallen, weil die ersten Bände wirklich richtig gut sind...und wer weiß, vielleicht hole ich mir noch die Folgebände.Mein Urteil: 3 von 5 Sternen, dankt mir nicht für meine Milde, um es mit Nerestro zu sagen.Ach übrigens: Das Lektorat sollte doch ein wenig genauer hinschauen, es sind sehr viele Rechtschreib- bzw. Wortfehler in den Bänden.
Super Finale, 10. Juli 2007
Nachdem sich das Gerücht verbreitet, daß Lodrik nicht tot ist und die Bevölkerung mit der Regierungsführung Govans nicht besonders glücklich ist, beginnen die Untertanen zu rebellieren und sich gegen ihren Herrscher zu stellen.In diesem sechsten Band der Ulldart-Saga lösen sich alle Rätsel. Es kommt zu einem großen "Show-down" um die Herrschaft auf Ulldart. Wie auch schon die anderen fünf Bände, liest sich auch der sechste Teil flüssig und ist bis zum Schluß spannend.Glücklicherweise gibt es ja noch die drei Bände "Die Zeit des Neuen"...
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