Kundenmeinungen
Nicht ganz so überzeugend, aber dennoch super, 11. November 2008
Wie aus dem Titel meiner Rezension schon ersichtlich sein wird, war ich von dem dritten Teil der Heitz-Ulldart-Reihe nicht ganz so begeistert wie von den ersten beiden Teilen. Dennoch vergebe ich gerne vier Punkte für dieses Buch, da ich die Vielfalt des Autors honorieren möchte, mit der er die Charaktere auch in diesem BUch handeln lässt.
Story mit Macken!, 31. Januar 2008
Ich habe das 3. Buch nunmehr zur Hälfte fertig gelesen und kann mir nicht erlauben, über die gesamte Saga (6 Bücher) zu richten. Allerdings möchte ich über meine Eindrücke, die ich bis dato gewonnen habe schreiben.Ich war anfangs etwas skeptisch, was diese Buchreihe anbetrifft. Habe vorab etwas von Prophezeihung und "dunkle Zeit" gelesen, was in meinen Augen normalerweise für übliche Schmalkost-Fantasy steht. Nachdem ich einige Seiten des ersten Bandes gelesen hatte, war ich dann fast dazu geneigt, dieses Buch beiseite zu legen. Kuckuck? Was hat sich Markus Heitz denn bei der Namensgebung gedacht? Ganz ehrlich, durchweg russiche Namen wie Lodrik, Waljakow, Stoiko, die Miklanowos oder die Bezeichnung für Großbauern (Brojaken), das war wirklich ziemlich hart. Aber ich hab mich dann doch von den zumeist guten Rezensionen leiten lassen und weiter gelesen.Die Geschichte kam so langsam ins Rollen. Aus dem dicken und unansehnlichen Keksprinzen wird von heut auf morgen (es kommt einem wirklich so vor) ein attraktiver Jüngling der vor Selbstbewusstsein nur so strotzt. Klar, er hatte auch tolle Freunde an seiner Seite, die ihm stets mit Rat und Tat zur Seite stehen, Freunde denen er vertraut, mit denen er jeden Moment verbringt und in die er sich sogar verliebt. Nachdem er allerdings zum Kabcar (Herrscher über Tarpol) gekrönt wird, nimmt das Unheil seinen Lauf. Ein zweifelhafter Verwandter vierten Grades, von dem noch nie jemand etwas gehört hat, gesellt sich an seine Seite und wird, wie auch immer, sein neuer engster Vertrauter. Klar führt dieser nichts Gutes im Schilde, aber das merkt Lodrik natürlich nicht. Nach und nach gewinnt dieser immer mehr an Einfluss. Und hier entsteht in meinen Augen der Konflikt. Warum durchschaut Lodrik diese ständigen Intrigen, die teilweise soooo plump und vorhersehbar sind, nicht. Man muss sich das in etwa so vorstellen: Beim Lesen runzelt man plötzlich die Stirn und denkt sich, "Nee oder? Das kann Markus Heitz doch jetzt nicht bringen!? So primitiv und dämlich kann er Tarpols Herrscher jetzt nicht darstellen!" Und schwups...wie vorher gesehen, trifft alles ein. Nach und nach flüchten seine Freunde, werden verstoßen oder eingekerkert. Die so verhasste und durchtriebene (Zwangs)Ehefrau wird von Lodrik plötzlich seiner großen Liebe vorgezogen. Alles total logisch. Die besten Freunde geben einen Wink mit dem Zaunpfahl nach dem anderen, aber trotzdem checkt Lodrik nicht, das da jemand Böses im Schilde führt.*zwinker* Die Story ist, wie oben schon kurz angerissen, viel zu oft vorhersehbar, Charaktere bleiben blass bzw. entwickeln keinerlei Persönlichkeit. Im Großen und Ganzen hat sich meine anfänglich Skepsis bestätigt. Bei der Ulldart-Saga handelt es sich allenfalls um schmale Kost. Es gibt sicherlich hier und da einige spannende Momente, gerade einige Nebenschauplätze (Hetral in Türis oder Perdor und sein verrückter Narr) stechen mit Witz und Atmospäre hervor. Trotz guten Ansätzen und einer teils recht gefälligen, teils aber plumpen Story, schafft es dieses Buch (die ersten beiden Teile inbegriffen) nach meinem dafürhalten maximal auf 3 Sterne. Es ist immerhin unterhaltsame Fantasy für nicht übermäßig anspruchsvolle Leser. 5 Sterne sind hier einfach mal überbewertet.
Gute Story - Schwache Charaktere, 30. Januar 2008
Voraus: Ich bin jetz in der Mitte vom 3.Band und spreche jetz über das und meine bisher gelesen Bücher!Also,die Story ist an sich gut durchdacht und spannend geschrieben.Aber das große Manko der Serie (bisher) sind die Charaktere,welche meiner Meinung nach nicht sehr ausgereift sind.Vor allen Dingen Lodrik sticht hervor,der sich zuerst vom tolpatschigen dicken Nichtsnutz innerhalb eines Jahres in einen gutmütigen ansehnlichen Beinahe-Herrscher verwandelt und dann urplötzlich zum Bösen wandelt.Die Intrigen seines "Vetters" sind zu leicht zu durchschauen und jeder normale Mensch würde sich nichts einreden lassen.Dazu kommt noch das dieser "Vetter" nichts anderes darstellt als das ultimativ Böse,auch ihm hätte Heitz etwas mehr Leben einhauchen können.Und bis jetz mein Lieblingscharakter,Nerestro, wird auf einmal auch zum "Dummen" und glaubt an Lodrik.Es ist ja an sich eine nette Idee,das Lodrik vom Bösen verführt wird,aber das hätte Heitz spannender und menschlicher gestalten können.So bleibt mir persönlich nur das Fazit,das Heitz zwar gute Ideen hat,diese aber leider schlecht umsetzt und seinen Figuren einfach das normal und mitdenkende fehlt,sie wirken zu hölzern und unecht.Mehr als 3 Sterne kann ich deshalb leider nicht geben.
Super dritter Teil..., 10. Juli 2007
Ulldart ist ein Kontinent mit mehreren Königreichen, die größtenteils in Frieden miteinander leben. Das bedeutet aber nicht, dass sie wirkliche Freunde sind, da sie teilweise starke kulturelle Unterschiede besitzen. Sie führen jedoch auch keine Kriege gegeneinander und tolerieren sich.Die Prophezeiung, daß die "Dunkel Zeit" wiederkommen wird, scheint sich zu bewahrheiten. Lodrik ist von intriganten Beratern umgeben, die ihn zum Krieg auffordern, um die "Dunkle Zeit" zu verhindern. Die Nachbarn Tarpols werden mißtrauisch, weil sich Lodrik mit dunklen Mächten verbündet. So scheint ein Krieg kaum noch zu verhindern zu sein.Lodriks wirkliche Freunde Waljakov, Matuc, ... geraten dagegen in Lebensgefahr.Dies ist ein wirklich klasse dritter Teil der Ulldart-Saga. Wieder spannend und flüssig zu lesen.
Fantasy Unterhaltung auf hohem Niveau, 25. Juni 2007
Respekt. Dem Autor gelingt es, auch im dritten Teil sein hohes Niveau zu halten. Es tauchen wieder alle Charaktere der ersten zwei Bände auf und ihre Geschichte wird zügig vorangetrieben. Wer die ersten beiden Teile noch nicht gelesen hat, sollte dies allerdings vor der Lektüre des Buches nachholen. Man versteht sonst nicht, worum es geht.Auch im dritten Teil wird beschrieben, was in sechs Monaten alles auf Ulldart passiert. Die dunkle Zeit steht vor der Tür und es wird immer deutlicher, dass Lodriks Überleben dem Kontinent nur Schlechtes bringt. Er löst sich von seinen alten Freunden aus Teil 1 und 2 und gibt sich ganz seinen neuen "Freunden" hin, denen der Leser nur das Schlechteste wünscht. Denn immer wieder kommt zum Vorschein, dass Lodrik "eigentlich" gar nicht soooo schlecht ist. Er ist allerdings schwach und lässt sich zu leicht manipulieren. Dies gipfelt schließlich in einer Schlacht, die....Man hat auch am Ende dieses Buches keine Wahl: Band 4 ist deshalb schon bestellt.
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