Kundenmeinungen
Einblick in das irische Herz, 5. Juni 2008
Gehören Sie auch zu denjenigen, die schon seit langem von den schönen, ursprünglichen irischen Landschaften verzaubert sind oder aber wollen Sie wissen, ob tatsächlich etwas dran ist an der buchstäblichen Geselligkeit und Freundlichkeit der Iren und liebäugeln daher mit einem Urlaub auf der "Grünen Insel"? Falls dem so ist und das Interesse an Land und Leuten über die Besichtigung der üblichen Sehenswürdigkeiten hinaus geht, ist diese etwas andere Art von Reiseführer durchaus empfehlenswert. Denn hier erfährt man abseits der Cliffs of Moher, des Ring of Kerry etc. allerlei Interessantes über Land und Leute. Egal ob es nun um den noch vorherrschenden Katholizismus, um den irischen Unabhängigkeitskampf, die überall gegenwärtige Korruption, die um ihr Überleben kämpfende irische Sprache oder die bei allen Mahlzeiten unumgängliche Kartoffel geht: Ralf Sotscheck, der als Journalist seit vielen Jahren auf der Insel lebt, gewährt mit einem Augenzwinkern und einer Menge Anekdoten einen Einblick in die irische Mentalität, den man als Pauschaltourist nie und nimmer wahrnehmen würde. In einem lockeren und unverkrampften Stil bringt er dem Leser selbst die (nord)irische Geschichte näher, bei der man in anderen Büchern durch die trockene Aneinanderreihung von Ereignissen eher abgeschreckt und zum Weiterblättern verleitet wird.Allerdings setzt dies beim Leser auch ein entsprechendes, tiefer gehendes Interesse an der irischen "Seele" voraus. Wer einfach nur in das Land fährt, um Urlaub zu machen, ist mit einem stinknormalen Reiseführer deutlich besser bedient, diese "Gebrauchsanweisung" kann nicht als Ersatz, sondern eher als optimale Ergänzung dazu angesehen werden.
Für die Irlandreise bestens gewappnet, 3. November 2007
Als langjähriger Irlandkorrespondent für diverse deutsche Zeitungen ist Ralf Sotscheck nicht nur ein Mann, der weiss wovon er spricht; er ist auch ein Mann der schreiben kann. So liest man die Kapitel seines Irland-Buch auch fast immer in einem Zug: Der Autor versteht es sehr gut, einen kulturellen und geschichtlichen Überblick über die Insel mit persönlichen Erfahrungen und amüsanten Anekdoten anzureichern. Der Fokus deckt dabei alle wichtigen Themen ab: Von dem weiterhin schwelenden Konflikt mit England über die Geschichte des Shemrock-Symbols, die irische Parteienlandschaft, beliebte Sportarten und natürlich das good ole Ale - über alles gibt dieses Buch Aufschluss; ohne Oberflächlichkeit aber auch ohne sich jemals in Einzelheiten zu verlieren - und mit einem Erscheinungsdatum von 2005 ist es auch auf relativ aktuellem Stand.Trotzdem ist dieses Buch weniger ein Reiseführer (Sehenswürdigkeiten werden eher am Rand erwähnt) als ein Buch für Reisende, die einen längeren Zeitraum in der Republik verbringen (bspw. Austauschstudenten) und daher mehr Zeit haben, Land und Leute zu beobachten. Ideal ist dieses Buch nach einer Eingewöhnugsphase von ca. einem Monat - wenn einem die ersten Eigenheiten und Kuriositäten des Landes aufgefallen sind; man sich beispielsweise fragt, warum so viele Autos auf den irischen Straßen einen Aufkleber mit einem roten L in der Heckscheibe haben, oder warum es trotz eines Sortiments von ungefähr 20 Sorten so unglaublich schwierig ist, in Irland anständiges Brot zu finden.
Spätestens nach diesem Buch "müssen" Sie nach Irland !!! , 3. Mai 2007
Ein klassischer Reiseführer überzeugt seine Käufer meist mit Daten, Fakten, schönen Bildern, hilfreichen Internetadressen, kurzen und dabei trotzdem informativen Texten zum anvisierten Reiseziel - warum auch nicht - Literatur wie die vorliegende "Gebrauchsanweisung für Irland" bietet hingegen mehr, viel mehr - die Texte der 16 Kapitel erzeugen eine wunderbare Atmosphäre, bzw. vermitteln dem Leser das Gefühl, er wäre dem Land bereits vor den ersten Schritten auf irischem Boden ein ganzes Stück näher gekommen.... ! Die Gebrauchsanweisung für Irland kommt ohne jedes Foto und ohne jeden Verweis auf Internetadressen aus - ist jedoch zugleich voller unterhaltsamer Geschichten, in denen Ihnen der seit langer Zeit in Irland lebende Augen- und Ohrenzeuge, Ralf Sotscheck, Daten und Fakten zur "Grünen Insel" liefert - der Autor schafft bei der Gelgenheit jede Menge Vorurteile gegenüber Irland und seinen Bewohnern aus der Welt. Ralf Sotscheck - Jahrgang 1954 - langjähriger Irlandkorrespondent für die Zeitung "taz" - ein Mann also, von dem Sie schon alleine aus beruflichen Gründen lesenswerte, unterhaltsame, aber auch kritische Geschichten erwarten dürfen - und ich kann Ihnen versprechen - er wird Sie nicht enttäuschen! 5 Sterne - verbunden mit der Hoffnung, entgegen Sotschecks Schilderung, dass sich die Iren doch als rücksichtsvolle Verkehrsteilnehmer zeigen mögen und wir somit im Sommer 2007 entspannt über die Insel reisen können.... ;-)
Kurzweilig, 6. April 2007
Ein wirklich kurzweiliges Buch mit einer ganzen Reihe interessanter Informationen, die ich bei meinem kürzlichen Irlandurlaub häufig bestätigt gefunden habe. Bei der Lektüre habe ich oft gelacht - ein Page Turner.Einziger Wehrmutstropfen: eine gewisse herablassend-respektlose Art beim Umgang mit den Eigenheiten und demokratischen Entscheidungen der Iren, die einem Gast meines Erachtens nicht zusteht. So wird etwa zu Gunsten billigen Humors das religiöse Empfinden der Iren verspottet, wenn das Kreuzzeichen als "windmühlenartige Bewegung" beschrieben wird. Daher "nur" 4 Sterne.
Herrvoragend unbedingt kaufen, 11. November 2005
Der Autor schafft es in diesem wunderbaren Buch über ein Land voller Sitten und Gebräuche einen interessanten und humorvollen Leitfahden zu finden mit dem er uns durch das Werk führt.Sämtliche Klischees über die Grüne Insel werden aufgezählt und teilweise wissenschaftlich fundiert,Was mir persönlich besonders gut gefallen hat, ist das Ralf Sotschek das Buch so gestaltet das es zu keinem Zeitpunkt langweilig wird.Ein Muss für jeden Irland Fan!!!!!!!+
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