Kundenmeinungen
Vergnüglicher Lesegenuss, 21. November 2008
Mich hat zuerst nur der Titel des Buches angelockt, skurril und ungewöhnlich, wie das Buch selbst. Der dürre Vampir und der fette Werwolf sind ein außergewöhnliches Duo, dass aus seiner besonderen Situation eine Tugend macht und sich dabei wundervoll ergänzt. Die Figuren sind ebenso verschroben wie liebenswert dargestellt. Einzig die böse Gegenspielerin wirkt manchmal etwas zu übertrieben und damit unglaubwürdig. Die zarte Liebesgeschichte zwischen dem Friedhofgeist und dem Vampir sorgt für manchen Lacher. Das Buch ist unterhaltsam und flüssig geschrieben. Die Sprache ist salopp und fordert zum schmunzeln auf. Besonders gut gefallen hat mir die Idee des Buches, an der Ausführung hapert es manchmal allerdings etwas und es will nicht so recht Spannung aufkommen. Deshalb von mir nur vier Punkte.
Super tolle Bettlektüre, 19. September 2008
Wem die Bücher von Walter Mörs (vor allem 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär) gefallen haben wird von diesem Buch nicht enttäuscht.
Kurzweiliges Lesevergnügen, 9. Juni 2008
Über den Inhalt wurde in den anderen Rezensionen ja schon genug geschrieben, ich beschränke mich daher auf die Bewertung: Dieses Buch bietet ein kurzweiliges Lesevergnügen, ich habe es innerhalb weniger Tage durchgelesen. Das Genre einzuordnen ist nicht ganz einfach. Ich würde es einen "Horror-Darkfantasy-Klamauk" nennen,. Der Unterhaltungsfaktor dieses Buches ergibt sich aus einer Menge an Situationskomik und lustigen Dialogen. Alleine die Idee einen Vampir mit einem Werwolf als ungleiches Duo zu vergesellschaften ist schon absurd genug. Der Schreibstil war genau nach meinem Geschmack, da in den Dialogen nicht geschwollen geredet wird, sondern auch mal die eine oder andere Fäkalienbeleidigung fällt, das ist aber Geschmacksache. Trotz der Kürze des Buches sind die Charaktere mit Liebe gezeichnet. Der Autor verzichtet auf lange und breite Beschreibungen der Umgebung sowie auf Ausflüge in die Vergangenheit der Charaktere. Dadurch bleibt die Handlung die ganze Zeit über flüssig. 4 Sterne, da das Buch kurzweilige Unterhaltung bietet, allerdings nicht an Platzhirsche des Genres wie Douglas Adams oder Terry Pratchett herankommt. Fazit: Wer kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch sucht, sich mal von dem einen oder anderen längeren Zyklus erholen möchte, für den ist dieses Buch genau das richtige. Der Schreibstil ist keine Comedy und hat auch kein parodistisches Niveau. Es handelt sich hier meiner Meinung nach eher um Klamauk, der allerdings sehr kurzweilig ist und Spaß macht.
Starker Anfang, eher schwacher Abschluss, 21. April 2008
Die Kombination eines Vampiers und eines Werwolfs als Team ist schon genial und bieten große Möglichkeiten für Witz und Charme, was Martinez Anfangs auch wirklich hervorragend zu nutzen versteht. Allerdings scheint ab der Mitte des Buches das Pulver verschossen zu sein und die Story gleitet doch deutlich ab, was wirklich schade ist angesichts des Potentials, dass das Buch gehabt hätte. Die erste Hälfte des Buches ist 5 Sterne wert, die zweite eher nur 3, deshalb im Mittel 4 Sterne.
Der Snack des Grauens für zwischendurch...., 25. März 2008
Da ich erst mit "Die Kompanie der Oger" auf A. Lee Martinez aufmerksam geworden bin, und mir das Buch sehr gefallen hat, musste kurz darauf auch noch sein Debütroman besorgt werden. Und dafür, dass es sich bei "Diner des Grauens" um sein Erstlingswerk handelt, kann sich das Buch durchaus lesen lassen.Die Story:Die Hauptprotagonisten sind Earl, ein Vampir, der unter leichten Anfällen einer Midlifecrisis leidet, und dem fetten Werwolf Duke, die zusammen mit ihrem alten Pickup Truck auf den Weg nach nirgendwo sind, und eigentlich nur in irgendeinem Kaff an einem Diner halten, um eine Kleinigkeit zu essen. Doch als plötzlich eine Horde Zombies das Diner zu stürmen versucht und nur mit Not und Zuhilfenahme eines Schrotgewehres beseitigt werden kann, merken die beiden Freunde, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Wegen einem fast leeren Tank und wenig Geld in der Tasche, erklären sie sich dann auch bereitwillig, wenn auch nicht völlig begeistert, dazu bereit zu helfen. Doch sie merken schnell, dass die Zombies nur die Spitze des Eisberges waren und das noch die ein oder andere blutüberströmte Leiche auf sie warten wird.Also mich hat auch Martinez Erstling angenehm unterhalten. Zwar wirbt der Verlag gerne damit, dass man gerade als Freund der Werke von Terry Pratchett seinen Spaß habe, aber mit dessen Schreibstil kann sich A. Lee bei weiten nicht messen. Im Vergleich zu Pratchett fehlt es dem Buch an tiefgründigen Humor und einem ausgefallenen zweideutigen Schreibstil. Dafür ist das Buch gespickt mit Slapstick, überdrehter blutiger Gewalt und obszöner Sprache. Dies ist sicher nicht jedermanns Geschmack, aber wenn man der Freund deftiger Kost ist, ist das Buch für zwischendurch ideal.FAZIT:Wer ein Buch sucht, in dem sich abgedrehte Ideen, mit Horror und ziemlich viel Blut die Klinke in die Hand geben, ist hier genau richtig. Man darf eine Geschichte erwarten, die einfach auf ihre Art unterhalten möchte. Das kann sie dafür ausgezeichnet. Für mehr muss Herr Martinez allerdings seinen Schreibstil erheblich ausbauen.
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