Kundenmeinungen
Kleines, dummes Märchen, 2. August 2008
Man soll sich keine Bücher aussuchen, von denen man weiß, dass man sie nicht mögen wird. Dafür ist die Zeit zu knapp, und es ist auch ungerecht, dem Autor gegenüber. Trotzdem war ich neugierig, man soll ja andererseits auch offen bleiben. In diesem Fall war das allerdings keine gute Idee.Lelords Stil ist wirklich nur für Psychologie-/Grundschullehramtsstudentinnender ersten Semester erträglich. Hoffe ich. So eine wiederlich süße, dicke Soße, eher Tunke, das verschlägt mir Sprache und Argumente. Scheußlichster Märchenonkelstil,der auf diese pfiffig-reflektierte Weise präsentiert wird, die vorgibt, die richtige, augenzwinkernde Rezeption würde irgendetwas an diesem Verbrechen wider den Geschmackbesser machen. Ich aber sage: Mord bleibt Mord.Mehr zu diesem Unfug zu sagen, verbietet die Höflichkeit.Ich hatte so etwas schon geahnt. Andererseits gibt es ja manche Bücher dieser Art, die die schlechte Sprache und die dumme kleine Geschichte mit interessantemWissen wettmachen, denn letztlich bleibt hier die Geschichte nur Aufhänger und Leitfaden für die Betrachtungen über die Liebe, so dachte ich.Pustekuchen. Die Erkenntnisse, die Lelord dem staunenden Leser stolz präsentiert, sind so ärmlich, dass ich tiefsinnigere Gespräche über die Liebe auf jeder schlechteren Hausparty in Hamburg Altona um fünf Uhr morgens gehört habe. Der Informationsgehalt dieses Buches bleibt bei null. Obwohl das die Pseudo-Märchenverpackung etwas anderes suggeriert (Stichwort: "ein kluges kleines Märchen"), bleibt das Buch in wirklich erstaunlichem Maße oberflächlich.Insgesamt bleibt festzuhalten, dass es sich bei diesem Buch also nicht um ein in ein kleines Märchen und lustige Sprache verpacktes Sachbuch handelt, sondern dass das kleine, dumme Märchen tatsächlich alles bleibt, was dieses Buch zu bieten hat.Ein Irrtum.
Unterhaltsam, aber nicht unbedingt empfehlenswert., 17. Juni 2008
Der Autor berichtet nur das über die Liebe, was jeder sowie eigentlich schon weiß. Die Geschichte ist zwar recht unterhaltsam, aber ingsgesamt haut sie einem wirklich nicht vom Hocker. Schade, man hätte mehr daraus machen können. Die Idee fand ich gut, nur die Umsetzung ist meines Erachtens nicht so gut geglückt.
Schade, 17. Juni 2008
Ich habe es nicht zu Ende gelesen, da ich meine Zeit ungern verschwende. Allerdings möchte ich mir kein Urteil anmaßen. War einfach nicht mein Fall. Aber ich mochte den kleinen Prinz auch nie. Liegt also wohl an mir.
Eine Geschichte wie die Liebe: Unterhaltsam, anregend und nachdenklich machend., 6. Juni 2008
In den Kritiken, die ich über Hector und die Geheimnisse der Liebe` gelesen habe, scheint immer wieder ein wenig Enttäuschung über das Buch durch. Da ich bisher noch keine Bekanntschaft mit den philosophischen Geschichten, weder in Buch- noch in Hörbuchform, von Francois Lelord gemacht habe, bin ich völlig ohne Erwartungen an das Hörbuch herangegangen.,Hector und die Geheimnisse der Liebe` ist kein Liebesroman, sondern eine Geschichte über die Betrachtung der Liebe. Ein Buch das genauso unterhält, wie zum Nachdenken anregt, aber die ganze Aufmerksamkeit des Zuhörers fordert. Will man also mal ganz nebenbei, dem Hörbuch lauschen, so wird man wahrscheinlich schnell gelangweilt sein. ,Hector und die Geheimnisse der Liebe` zu hören, richtig zu verstehen und genießen zu können, braucht Zeit und Ruhe.Zuerst einmal fällt der sehr angenehme und überaus gekonnt lesende Sprecher Edgar M. Boehlke, mit seiner fantastischen Stimme auf. Die Figur Hector bekommt dadurch einen zusätzlichen Charakterzug, der einiges von dem faszinierenden Schauspieler Edgar Boehlke hat, aber sich auch ganz wunderbar in die Persönlichkeit von Hector einfügt, ihn abrundet, ja sogar ein Bild vor dem inneren Augen entstehen lässt.Sprecher und Figuren passen zueinander und machen so natürlich einen großen Teil vom Charme des Hörbuches aus. Die Betrachtungsweisen, die Hector über die Liebe macht, können natürlich nicht jedem Zuhörer entsprechen, aber der Autor Francois Lelord fügt viele andere Figuren und andere Meinungen in die Geschichte ein, so dass man sich leicht mit dem einen oder anderen identifizieren kann.Fazit: Eine Geschichte wie die Liebe: Unterhaltsam, anregend und nachdenklich machend. 4.5 von 5 Punkten. (AS)
keine konkurenz für den vorgänger, 7. Mai 2008
nach der genialen suche nach dem glück hab ich sofort die geheimnisse der liebe bestellt. der schreibstil ist unverändert genial, aber die geschichte selbst fand ich diesmal nicht so spannend. es war zwar wieder ein interessantes lesevergnügen, aber an den vorgänger kommt es nicht so richtig ran.trotzdem sehr empfehlenswert.
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