Kundenmeinungen
Entäuschend, 20. November 2003
Für mich war dieses Buch sehr entäuschend. Die Autoren Noll und Bachmann haben sich einen großen Namen zunutze gemacht, der im laufendem Text gerade zweimal vorkommt. Über den Namensgeber erfährt man überhaupt nichts. Stattdessen werden irgendwelche Geschichten erzählt, die sich in sehr großen zum Teil ausländischen Unternehmen abspielen sollen. Dem Normalsterblichen bringen diese allerdings nichts. Von wirklichen Tipps ist nichts zu finden.
Der Schlüssel zur Macht, 25. Oktober 2003
In diesem einfach gestalteten Buch, werden dem Leser die Funktion des Top-Management in den grossen Konzerne auf einfache Art und Weise näher gebracht...
Plötzlich werden unverständliche Handlungen im eigenen Unternhemen nachvollziehbar.
Pointiert, prägnant, professionell, 28. August 2003
Auf den 140 Seiten reiht sich ein déjà vu Erlebnis an das andere, sodass man dieses Büchlein nur ungern aus der Hand legen möchte, bis auch die letzte Seite gelesen wurde. Von Old-Boy-Networks über Graue Mäuse - jene Manager, die nicht besonders auffallen, sich jedoch geschmeidig in Machtstrukturen fügen - bis zu Dirty Tricks im Power Play der Top-Manager und der strategischen Karriereplanung junger Menschen beschreiben die Autoren ziemlich alle vorstellbaren und unvorstellbaren Schachzüge, um in die Geschäftsleitung, quasi den Olymp der Wirtschaft, emporzuklettern. Amüsant sind die auf den letzten Seiten zusammengefassten Karriereratschläge für den Rezipienten, welche deutliche Kritik - jedoch in ernsthafte Dogmatik gekleidet - an der Unternehmenskultur von größeren Firmen und deren Manager erkennen lassen; gut zu lesen, pointiert formuliert, prägnant in Ausdruck und Umfang. Kurzum eine feinsinnige Satire professioneller Autoren.
Absolut kurzweilig, 15. August 2003
Insiderwissen über was so in Managerkreisen abläuft - interessantes, kurzweiliges und weiterbildendes zu Machtspielen, Verantwortungslosigkeit und Egoismus
Sehr gelungene Manager-Satire, 7. August 2003
In der Teppichetage des Top-Managements gelten andere Regeln, als Normalsterbliche es sich vorstellen. Nicht um das Wohl des Unternehmens geht es, sondern ums persönliche Vorwärtskommen, das Vermeiden von karrierehinderlichen Stolperfallen und das Schmieden von Allianzen und Intrigen. Kein Wunder, dass Manager einen so zeitintensiven Job haben - vor lauter Ränkeschmieden kommen sie nicht zum Arbeiten. Mit mildschwarzem Humor überdecken Peter Noll und Hans Rudolf Bachmann in ihrem satirischen "kleinen Machiavelli", für wie schädlich sie das Gebaren im Top-Management der Unternehmen halten. Es ist vor allem das Staunen über die Absurditäten, das den Tonfall des Fast-schon-Klassikers aus den 1980er Jahren prägt. Und inzwischen sind die Sitten womöglich noch rauer geworden. Wir empfehlen den "kleinen Machiavelli" allen, die erschreckende Wahrheiten am liebsten schmunzelnd goutieren.
|