Kundenmeinungen
Kein Glücksfall, 26. August 2008
Ein Sammelsurium an Plattitüden und Allgemeinplätzen. Einfallsloses und langatmiges Wiederholen von Allerweltsweisheiten. Literatur auf Kindergartenniveau. Das alles wirft ein bedauernswertes Licht auf das Niveau der geneigten Leserschar, die solche Machenschaften in die Bestsellerlisten katapultiert. Anton aus Tirol hat das Metier gewechselt, jodelt nun auf Französisch und nennt sich Hector.
Psycho-Ratgeber durch dieses Buch einsparen!, 16. August 2008
Wie in anderen Rezensionen kritisiert, sollte man das Buch nicht lesen, wenn man einfache, kindliche Sprache hasst.Wenn Sie aber anstatt eines Psycho-Ratgebers lieber einen netten Roman mit einem "lieben Schlingel" als Hauptperson lesen, der auf seiner Suche nach dem Glück die Weisheiten der Psychologen so nebenbei schön kurz gefasst und trotzdem nachvollziehbar vermittelt, dann sind sie mit diesem Buch sehr gut bedient.
Alltägliche Belanglosigkeiten auf dem Niveau eines Kinderbuchs, 14. August 2008
Über dieses Buch ist ja seinerzeit viel geredet worden, tatsächlich stand ich auch schon das eine oder andere Mal davor und hab überlegt, es mir mitzunehmen. Schließlich habe ich mich für das Hörbuch entschieden - und wünsche mir inzwischen, ich hätte das Geld besser angelegt...Der Autor versucht hier eine Gratwanderung, indem er ein Lebenshilfe-Buch in einen vermeintlich unterhaltsamen Roman verpackt. Dieses zu schaffen, ist eine immense Herausforderung und dementsprechend katastrophal scheitert der Autor hier auch... Sowohl inhaltlich als auch stilistisch bewegt sich das Buch auf unterstem Kinderbuch-Niveau. Die "Wege zum Glück", die der Protagonist Hector hier im Verlauf von mühsamen 4 CDs findet, sind zum allergrößten Teil banale Altagsweisheiten, die in jedem "Brigitte"-Psychotest plausibler erklärt werden. Jedem, der mit halbwegs offenen Augen durch die Welt geht, einigermaßen Allgemeinbildung hat und hin und wieder ein Buch liest, dürften die hier beschriebenen Trivialitäten alltäglich bekannt sein. Mich jedenfalls hat das Ganze spätestens ab Mitte der zweiten CD nur noch unheimlich gelangweilt und genervt, ich habe keinerlei neue Ideen oder Denkanstöße aus diesem Werk mitnehmen können.Hinzu kommt noch, dass das Ganze in einen kindlich-naiven Sprachstil verpackt ist, der einem eigentlich schon nach 10 Minuten auf die Nerven geht. Ich komme mir wirklich vor wie in einem Kinderbuch für 4jährige. Dieser Eindruck wird noch durch die Erzählweise des Sprechers, Edgar M. Böhlke verstärkt, der sich auf dieses Kinderbuch-Niveau herablässt und die Geschichte auch noch so dümmlich-naiv erzählt. Für ein Märchen zum Einschlafen könnte ich mir so eine Lesung gut vorstellen, aber doch bestimmt nicht in einem Hörbuch (für Erwachsene?)! Außerdem liest Böhlke ziemlich langsam, betont fast jedes einzelne Wort sehr bedächtig, man fühlt sich eingelullt und eingeschläfert - jedenfalls keine gute Umsetzung des eh schon so langweiligen Inhalts.FAZIT:Mir ist ehrlich gesagt nicht so ganz klar, welche Zielgruppe hier angesprochen werden soll. Jedenfalls bewegt sich das Buch inhaltlich, stilistisch und auch von der Lesung her auf dem Niveau eines Kinderbuchs für 4jährige. Eine sinnlose Aneinanderreihung von Alltagswissen, Binsenweisheiten und allgemein uninteressanten Trivialitäten, verpackt in eine belanglose, uninteressante Rahmenhandlung. Für Kinder vielleicht ganz lustig, aber für alle anderen: Finger weg!
Nun ja ..., 17. Juli 2008
... wer ein bisschen Lebenserfahrung hat und aufmerksam durchs Leben geht, der kennt auch die in diesem Büchlein dargelegten Weisheiten bzw. Erkenntnisse (die, nebenbei bemerkt, auch in vielen anderen Büchern nachzulesen sind). Glück kann man nicht in ein paar Regeln zusammenfassen.Vor allem braucht man nicht auf Weltreise zu gehen und so ganz locker auch mal seine Freundin zu betrügen.Die Geschichte ist gewollt in kindlicher Sprache verfasst, was aber auch schon mal nerven kann, in anderen Worten: es kann beim Lesen schon mal der Gedanke kommen "Ich bin doch nicht blöd!".Alles in allem eine leichte anspruchslose (Strand)Lektüre.
Langweilige Lektüre für sinnsuchende Pubertierende, 15. Juli 2008
Dieses Buch ist das langweiligste, stumpfeste und plakativste, was ich den letzten Monaten gelesen habe.Die Sprache ist absolut kindisch, der Protagonist so aufregend wie ein Strassenschild und die Story so inspirierend wie ein Nachmittag im Bundestag.Die lächerliche nicht-Benennung der Länder ist die Krönung, ein absolut überflüssiges 'na ratet mal wo wir grade sind' Spiel.Wenn man dann noch die Biographie des Autors liest, kann man nur hoffen, dass nicht alle in die Jahre gekommenen Psychiater ihren geistigen Mist getarnt im literarischen Kindergewand in Bücherform der Öffentlichkeit zugänglich machen.
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