Kundenmeinungen
Wenn es funktioniert braucht es mehr davon, wenn nicht, dann auch, 20. August 2008
Paul Watzlawick ist bekannt für seinen einzigartigen Zugang zum Konstruktivismus, der sich vor allem durch zwei hervorstechende Merkmale auszeichnet: Lesbarkeit und Verständlichkeit.Auch in diesem Buch bekommt es der Leser wieder mit vielen unterhaltsamen Beispielen von Weltkonstrukten zu tun, die irgendwie nicht ganz in die Umwelt des Betroffenen passen und Probleme verursachen. Diesmal beschäftigt sich der Autor mit einer ganz besonders verbreiteten Klasse von Irrtümern nach dem Muster "Wenn es nicht funktioniert, dann braucht es mehr davon und wenn es funktioniert, dann ist mehr davon noch besser". Dass bei solchen Annahmen häufig Probleme auftreten, scheint einleuchtend. Allerdings überrascht es wie verbreitet solche Denkmuster sind und wie oft man selbst zu derartigen Fehlschlüssen neigt.Watzlawick in Hochform: Witzig, verständlich und lehrreich, gewürzt mit vielen Fallbeispielen kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen. Allein die Möglichkeit nach der Lektüre im eigenen Umfeld auf die Jagd nach Hekates Lösungen zu gehen rechtfertigt den Kauf. Das trägt nicht nur zum Selbstverständnis und damit zu mehr Harmonie im eigenen Umfeld bei, sondern macht auch noch Spaß und sorgt für zahlreiche Aha-Erlebnisse.In diesem Sinne: Kaufen, Lesen und viel Spaß bei der Jagd!
gut und gut gemeint - kommunikation ist schwierig, 30. Juni 2008
die idee, hekate und ihre hexen heranzuziehen, um als roter faden durch die vielschichtigkeit von "gut gemeint ist das gegenteil von gut" zu führen, ist köstlich. überall lauern beim lesen erkenntnis, selbsterkenntnis und wunsch nach vertiefung, die einen ganz plötzlich überfallen können. wer es humorig mag und sich nicht scheut, bei persönlichem interessensbedarf auch zu vertiefender literatur zu greifen (oder wie ich zum brockhaus, weil die schulzeit und hekate schon ein zeitl her sind), hat viel spass mit diesem buch.
Mehr als eine Fortsetzung, 4. September 2007
Das Buch ist keine Weiterführung der Gedanken aus dem Vorgänger "Anleitung zum Unglücklichsein". Im vorliegenden Buch werden ganz neue Aspekte aufgeworfen.Ich fand es etwas kurzweiliger und besser zu lesen als die "Anleitung zum Unglücklichsein", da hier ein durchgehender Faden deutlicher zu erkennen war.
Für die breite Öffentlichkeit ja, für berufliche Interessenten nein, 4. März 2007
In diesem Buch werden die Gedanken des Vorgängers(A. z. U.) aufgegriffen und weitergeführt. In diesem Buch werden(wie in den anderen "einfachen" Büchern dieses Autors) die Aspekte seiner schwierigeren Bücher eingeflochten.Dies hat Vor- und Nachteile. Bei der breiten Öffentlichkeit untergräbt man so den "Widerstand" und die Inhalte können besser aufgefasst werden. Für die "Profis" sind solche Bücher nervig, da man ja(nur) das Wesentliche wissen will und Watzlawicks Gedanken ohnehin nur schwer aufzufassen sind.
Operation erfolgreich - Patient tot, 5. September 2005
°In diesem Buch schreibt Watzlawick entlang der antiken Schicksalsgöttin Hekate. Deren Ziel ist es, Menschen in Sicherheit zu wiegen und sie zu vermeintlich guten Lösungen zu führen, die jedoch sowohl Problem als auch Löser ins Unglück stürzen. Diese nennt Watzlawick Patendlösungen - in einer gewagten Mischung aus Patentlösung und Endlösung - und führt zahlreiche Beispiele aus Politik, Wirtschaft und Alltagsleben an.
Ein kleines Büchlein mit interessanten Gedanken und Anregungen. Ein wenig davon - z. B. das Prinzip vom 'mehr desselben' - werden manche Leser allerdings aus anderen Büchern Watzlawicks schon kennen. Dennoch sehr unterhaltsam geschrieben und lesenswert. ~
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