Kundenmeinungen
Kammerlander ist Profi - und fesselnd zu lesen , 1. Oktober 2008
Auffallend bei diesen Extremen Expeditionen egal von Messner oder Kammerlander oder Unterkircher+ sind die ständige Sucht nach neuen Grenzen - und die 50-50-Chance Tod oder Leben und das eigentliche unpassende Muß der Vermarktung um diese Grenzgänge zu finanzieren . Was diese Profis Fern von aller Realität treiben - übertrifft den Wahnsinn um Längen - dieses sich Aussetzen über Grenzen und Gefahren gepflastert mit Toten - nicht zu begreifen - einfach unerklärbar .
von der enge des Tales in weite Höhen, 28. Juli 2008
Hans Kammerlander erzählt uns autobiographisch wie er als Sohn eines südtiroler Bergbauern sich aus der Enge seines Heimatdorfes befreite und nach und nach die höchsten Berge dieser Welt erobert. Der kleine Bub, der Touristen auf den Mooskogel nachlief, seine Liebe zu den Bergen entdeckte und nun "süchtig" ist nach mehr. Ein Mensch der sich ständig neue Ziele und Herausforderungen sucht... nachdem er die Dolomiten beklettert, das Matterhorn an einem Tag von allen Seiten bestiegen, sieben Achttausender an Messner's Seite erklommen hatte und schließlich als erster Mensch den Mount Everest mit Skiern abgefahren ist. Kammerlander ist kein Mann großer Worte sein Schreibstil bescheiden und einfach. Genauso wie seine Philosophie am Berg: Minimalismus pur.
Absoluter Klassiker eines Ausnahmebergsteigers, 20. Februar 2008
Wer mit Bergführern redet, wird vielleicht festgestellt haben, dass Kammerlander im Gegensatz zu Messner höchsten Respekt geniesst. Vor allem weil er als Ausnahmeerscheinung dennoch nicht abgehoben hat, sondern ein freundlicher und bescheidener Mensch geblieben ist.Gerade diese Bescheidenheit eines Ausnahmekönners (auch Messner zollt ihm Respekt als einen der wenigen Kollegen!) ermöglichen es Kammerlander mit einem Augenzwinkern Pleiten, Pech und Pannen zu veröffentlichen und seine Leistungen ohne grossen Pomp und Angeberei darzustellen.Berührend die nachdenklichen Stellen im Buch, wie die Beschreibung seiner Freundschaft zu Friedl Mutschlechner, wo man förmlich spürt das Bergkameradschaft nicht zu den antiquierten Werten gehört, sondern Teil der Faszination des Bergsteigens ist. Immerhin ist der Tod von Mutschlechner am Manaslu der Grund, warum Kammerlander "seinen" letzten 8000er nicht besteigt und laut eigenen Aussagen auch nie besteigen wird. Pietät und Freundschaft gehen hier vor Rekordwahnsinn und Superlativen. Das ist eben Kammerlander! Eindeutige fünf Sterne für einen Klassiker der Alpinliteratur.
Beeindruckend in allen Belangen - sehr empfehlenswert!, 29. November 2007
Die Schreibweise sowie die Inhalte der Bücher von Hans Kammerlander muss man als Bergfreund/in einfach lieben.Mich beeindruckt einfach immer wieder, wie H.K. neben dem technischen Aspekt des Bergsteigens, der eigentlich nicht so sehr im Vordergrund steht, seine Gefühle und seine Ansichten zu den verschiedensten Situationen zum Ausdruck bringt.In diesem Buch hat mir ganz besonders seine Beschreibung der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu gefallen, die andere Autoren oftmals übergehen, obwohl sie für viele Himalaya-Expeditionen der Ausgangspunkt ist. Sehr gut sind auch seine kritischen Anmerkungen zur Kommerzialisierung des Bergsports, speziell zu den Auswüchsen mancher Reiseveranstalter, die die "Gipfel im Reisekatalog" anbieten.Kammerlander nimmt die Rolle der Begleitoffiziere im Himalaya unter die Lupe, berichtet über Korruption und sogar Erpressung, was ich schon ziemlich mutig finde, weil jeder Bergsteiger in dieser Region vom Willen und Wollen dieser Personen abhängig ist.So könnte ich die Lobrede auf dieses Buch endlos fortsetzen ... über die kurzen, aber treffenden Ausführungen zum Hinduismus und Buddhismus, über die wichtige Rolle der Sherpa. Und über die sehr eingehenden Gefühlsäußerungen, wenn Kammerlander dem Tod begegnet, was leider allzu oft der Fall ist in seinem Metier.Es ist ein sehr eindringliches Buch, das ich wirklich jedem Bergfreund vorbehaltlos empfehlen kann.
Hervorragend, 14. Januar 2007
Ein phantastisches Buch! Kammerlanders Schreibstil ist locker, unverkrampft und absolut fesselend. Einmal angefangen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen - teilweise spannender als jeder Thriller. Nach der Lektüre versteht man wie Hans Kammerlander tickt, was ihn immer wieder dazu antreibt sich in Gefahr zu begeben - der Titel könnte treffender nicht gewählt sein, er ist wirklich süchtig nach Bergen! Seine Ausdrucksweise ist klar und präzise und immer nachvollziehbar, eine Qualität die man manchmal bei Messners Büchern vermisst.
|