Kundenmeinungen
Krakauer hätte mehr draus machen können, 12. März 2006
12 kurze Geschichten von Jon Krakauer über das Bergsteigen und seine verschiedensten Facetten verspricht dieses Buch und somit auch interessanten Lesegenuss. Doch dieser konmmt nur teilweise auf. Zwar sind die Geschichten gut gewählt - sie weisen eine hohe Bandbreite auf, von eigenen Erlebnissen Krakauers und Erzählungen über mutige und entschlossene Personen an den verschiedensten Schauplätzen der Welt - doch empfindet der Leser meistens eine gewisse Distanz zu dem geschriebenen. Man kann nicht so recht in diese dort beschriebenen, zweifellos faszinierenden Welten, eintauchen und auch die Personen bleiben einem fremd, man leidet und zittert nicht mit ihnen. Nur in einigen wenigen Passagen wird der Abenteuerer in einem selbst gepackt und man hört das Eis knirschen, den Wind pfeifen und die Anstrengung in seinen Fingern. Ansonstend ist das Buch eher anstrengend für den Leser. Zwar fachlich auf höchster Ebene, literarisch aber leider nur mittelmaß.
Schöne Übersicht, klasse Schreibstil, 18. August 2004
Wer jemals darüber nachdenkt einen Berg zu besteigen, der sollte dieses Buch lesen und sich nachher entscheiden zwischen a) ich mach's trotzdem oder b) nein, lieber doch nicht. Wer sich für a) entschieden hat, sollte dann allerdings schleunigst zu detaillierter Fachliteratur greifen, denn zu diesem Genre gehört Krakauers Buch definitiv nicht. Das soll nicht heißen, dass den Leser nicht eine Menge an (auch nützlichen) Informationen erwartet. Das Buch gibt einen guten Überblick darüber, was ein Grüppchen, von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommener "Verrückter" -genannt Bergsteiger und andere Extrem-Abenteurer- in der Welt erleben bzw woran es sterben kann. Das Buch ermöglicht einem Laien einen perfekten Einblick in eine Welt jenseits der Vorstellungskraft eines Durchschnittsurlaubers. Die abgeschlossenen Geschichten in dem Buch können natürlich nicht alle Abenteuer auf dieser Welt abdecken, doch ist der gewonnene Überbick nicht zu verachten (natürlich nur auf die Welt der Bergsteiger begrenzt). Das Buch ist auch für Leute geeignet, die mit Bergsteigen absolut nichts am Hut haben (totlangweilen sollte es sie natürlich auch nicht). Ich weiß nur, sollte ich irgendwann einmal mit einem Haufen weiterer Touristen per Bahn das Montblanc-Massiv "erklimmen", werde ich mir dank dieses Buches sehr wohl bewusst sein, dass an diesem Berg schon mehr Menschen, als am Mount Everest gestorben sind. Was den Schreibstil anbelangt, so macht es einfach Spaß Krakauer zu lesen. Der Mann ist hauptberuflich nämlich nicht Bergsteiger, sondern Journalist (mit Bergsteigen als Hobby) und versteht sein Handwerk. Die Beschreibungen sind an den richtigen Stellen sachlich, informativ, aber auch ironisch bis herrlich zynisch.
interessant, 12. Juli 2004
Jon Krakauer erzählt in diesem Buch 12 verschiedene Geschichten (u.a. Burgess Boys, Club Denali, Canyoning, K2) welche sich rund um das Bergsteigen drehen. Es werden Besteigungen beschrieben, er berichtet über Charaktere des Bergsports und unter anderem über herausfordernde Regionen dieser Erde. Manche Kapitel beginnen etwas fade, doch zur Mitte hin entwickeln sie sich zu lesenswerten Informationsquellen. Besonderst erfrischend an diesem Buch ist, dass auch Themen abgehandelt werden über die man noch nicht viel gehört hat und doch oder gerade deswegen Neugierde Wecken ( Ein höherer Berg als der Everest?, Valdez-Eis)
"Nette" Stories, teilweise etwas zu viel blabla., 17. Juni 2004
Das Buch beinhaltet mehrere Kapitel mit unabhaengigen Stories die alle bereits in diversen auch nicht alpinen Zeitschriften veroeffentlicht wurden. Unten den jeweils einzeln Geschichten sind interessante dabei aber auch "weniger" interessante (teilweise fuer die Yellow-Press geschriebene Stories).
Dem ganzen Buch fehlt es an durchgaengigkeit und Wuerze. Verglichen mit "In eisigen Hoehen" ist das Buch nicht zu empfehlenswert.
Nicht schlecht..., 27. Januar 2004
...aber eigentlich habe ich mir ein bisschen mehr erwartet.
Zuvor habe ich "In eisigen Höhen" von Jon Krakauer gelesen und war wirklich begeistert davon. Doch die Geschichten in diesem Buch schaffen es meiner Meinung nach nicht, eine so dichte Atmosphäre und eine so große Spannung aufzubauen wie in "In eisigen Höhen". Trotzdem ist es ein interessantes und auch gutes Buch, dass aber dem meiner Meinung nach nur etwas für Interessierte und weniger für jene, die für die Thematik des Bergsteigens nicht so viel übrig haben.
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