Kundenmeinungen
Hector und sein Schöpfer finden zu alter philosophischer Dichte zurück, 9. März 2008
Nachdem ich den zweiten Band über die Liebe etwas flach fand, hat Francois Lelord mit seinem dritten Band "Hector und die Entdeckung der Zeit" wieder an die philosophische Dichte des Erstlings angeknüpft.Vielleicht liegt es auch daran, daß er auf der Suche nach der Bedeutung der Zeit seine Freunde aus dem ersten Band wieder trifft. Edouard, mit dem er zu den Eskimos fährt und die Bekanntschaft eines Schamanen macht, Jing-Li, in die er sich damals so sehr verliebt hatte und vor allen Dingen nach langer, sehr abenteuerlicher Suche den Mönch, der ihn und den begeisterten und nachdenklichen Leser die Zeit-Fäden und -Gedanken zusammenführen lässt, die er über das ganze Buch gespannt und gewoben hat.Es soll hier nicht zu viel verraten werden, aber auch für Hector-Einsteiger ist das Buch sehr zu empfehlen. Ein gutes, unterhaltsames philosophisches Buch über ein schwieriges und dennoch einfaches Thema.
Gut, 10. Februar 2008
Nicht mehr so gut, wie die ersten beiden Teile (Die Suche nach dem Glück und die Geheimnisse der Liebe), aber dennoch gut zu hören. Es führt die Geschichte von Hector fort, leider liest dieses Hörbuch nicht mehr Edgar M. Böhlke. Mit ihm wäre das Hörbuch perfekter gewesen, da er ja, wie schon geschrieben, auch die beiden ersten Teile las und man an ihn als Leser von Hector daher einfach schon gewöhnt war.
Gute Ergänzung zum ersten Band, 22. Dezember 2007
Nach der Lektüre des ersten Bandes war die Idee des Umgangs mit der Zeit eher ein Nebenmoment geblieben, aber in unserer heutigen meist sehr hektischen Zeit scheint gerade dieser im Vordergrund vieler Unglücksmomente zu stehen, wie eine entsprechende Ratgeberliteratur immer wieder zeigt.Dabei werden oft die Zeitbegriffe sogenannter "Naturvölker" als Hilfsmittel in Anspruch genommen - eine Tendenz, der auch viele Interviewpartners Hectors in diesem Buch folgen. Doch ob dies nun positiv oder negativ zu sehen ist, überlässt das Buch den Leserinnen und Lesern im Endeffekt selbst, was ein sehr sympathischer Zug ist. Das größte Problem wird sein - wie bei allen Büchern zu diesem Them - dass die wirklich Gehetzten keine Zeit finden werden, es zu lesen ;-)
Ein schöner Zeitvertreib und Gedankenanregung, 15. Oktober 2007
Ich fand dieses Buch ganz wunderbar zu lesen, poetisch und doch im wahrsten Sinne des Wortes "am Puls der Zeit". Eine schöne Entspannung, die auch zum Nachdenken anregt. Noch besser gefiel mir allerdings "Hektor und die Suche nach dem Glück." Denn eigentlich geht es uns doch, wenn wir über "mehr Zeit" lamentieren über mehr Glück und Zufriedenheit. Mehr bitte von Hektor!
Zeitloses Buch, 23. August 2007
Wer die anderen Hector Bücher liebt, der wird auch dieses Buch mögen. Ich würde sogar soweit gehen, dass man beide gelesen haben sollte um die Geschichte des Mönchs, Hectors Beziehung zu Clara etc. besser zu verstehen. Diesmal bricht Hector auf um verschiedene Aspekte der Zeit zu erforschen. Wie in den Vorgängerwerken notiert er sich stichwortartige Thesen rund ums Thema Zeit. Im Buch heißen die Thesen dann Zeit-Etüden.Mir fällt ergänzend zum Thema Zeit noch ein, dass einst ein Bahnsprecher zur Verkürzung der Fahrtzeit zwischen Hamburg und Berlin sagte: "Wir schenken unseren Kunden eine halbe Stunde Reisezeit." Wenn ich nun weniger Zeit im Zug sitzen darf, wo ist dann die geschenkte Reisezeit? Ich habe dann zwar mehr Freizeit, de facto aber weniger Reisezeit. Somit ist auch hier die Relativität von Zeit belegt.Die Geschichte ist wie alle Hector Bücher leicht & locker lesbar. Wahrscheinlich schwimmen die Bücher, in Anlehnung an eine nicht mehr zeitgemäße Werbebotschaft, sogar in Milch. Die Sprache ist geradlinig und schnörkellos. Man kann sich schon ausmalen was auf Hectors nächster Reise behandelt wird. Nach der Zeit ist der Raum ein klassisches Thema für philosophische Ausflüge. Zweite Alternative wäre "Der Sinn des Lebens" welcher sich schon in Zeit-Etüde 22 "Was ist Ihrer Meinung nach ein gut ausgefülltes Leben?" andeutet. Hier ist die Messlatte allerdings sehr hoch. Immerhin hat Monty Python sich schon intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt.
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