Kundenmeinungen
Nicht lustig, 20. Juli 2007
Das Buch von Mario Barth ist wirklich gut. Hier hat man den Eindruck als wollte man krampfhaft etwas für die Frauen raus bringen um die "Männer zu verstehen". Dies ging aber komplett schief. Es ist nicht Lustig und schon gar nicht Informativ.
für Männerversteherinnen!, 18. Juli 2007
Nach den Erfolg von Mario Barths Buch Deutsch - Frau Frau - Deutsch, konnte es ja nicht lange dauern bis gleich zwei Frauen uns die Geheimnisse der Sprache, Mimik und Gestik der Männer offenbaren.
Die Autorinnen Susanne Fröhlich und Constanze Kleis haben auf 128 Seiten und 15 Kapiteln der Frauenwelt offenbart was Mann eigentlich meint.
Er sagt: Was wäre ich ohne dich?
Er meint eigentlich: Eine Putzfrau kann ich mir nun wirklich nicht auch noch leisten.
Bei den Börsen-Kursen im Moment.
oder
Er sagt: Das hast du doch nicht nötig. Du kannst mühelos H&M tragen.
Er meint eigentlich: Gucci! Spinnt die denn?
Im Großen und Ganzen ist das Buch recht amüsant, ich hätte mir aber eigentlich mehr davon
versprochen. Es sind schon einige recht witzige Schmunzler drin, aber für ein herzhaftes
Lachen hat es bei mir (leider!) nicht gereicht.
Ich würde aber trotzdem jeder Frau dazu raten das Buch zu lesen. Es sind nämlich viele
Anekdoten des Mannes erläutert, wo wir uns schon oft gefragt haben:
WAS WILL ER JETZT VON MIR!
Spass aus der Oralphase, 7. November 2006
Über den Inhalt des Buches lässt sich hier nicht so viel sagen, denn es gibt schlicht keinen.
OK, vielleicht wollten Sie ja doch schon immer wissen, dass sie als Mann laut Buch häufiger "GLOSHGILLS" oder als Frau doch eher "Fühnühnüüfühnüühüh" sagen. Nein? Dann ist vielleicht das folgende doch noch interessant:
Das aktuelle Erfolgsgeheimnis von Verlagen und Autoren scheint zu sein: Billige Hass-Klischees auf Bild-Niveau finden immer einen Lacher.
Nur werden diese "Hasserbücher" langsam immer persönlicher und provozierender. Erst konnte man nur Organisationen (Bahn, Post, etc.)hassen. Nun muss man ganz platt Männer, Lehrer, Frauen und viele weitere Personen als Neanderthaler, hässliche Machtbeamten, dumme Shoppingkühe darstellen und schon lacht der Mainstream.
Dass diese Bücher dann in Massen gekauft werden, bedeutet nicht, dass es witzig wäre, sondern ist wohl eher ein Zeichen für Unterhaltungsnotstand a la "Geiz ist Geil".
Gut, um Humor geht es in diesem Buch also nicht. Was will uns Frau Fröhlich denn dann so verbissen sagen? Einige Vermutungen meinerseits:
Beziehungsprobleme kann sie mit dem Buch zwar nicht lösen, aber sie kann immerhin welche schaffen... Ok, das war wohl auch nicht ihr Ziel.
Einfach nur ein Männerhasserbuch? A la "was Mario Barth kann, können wir auch"? Würde eher in die Zielgruppe mit verspäteter Oralphase passen (Sie wissen schon: "Fühnüfühnüühühüh", "GLOSHGILLS" und "GLGLGLHH").
Dieser völligen Inhaltslosigkeit mit Pappdeckeln kann man nur auf eine Art begegnen: Mit Nichtkauf wegen gebührender Langeweile.
Es sei denn, sie sind gerade im besagten Unterhaltungsnotstand und lassen sich durch dumpfe Vorurteile gern so richtig in Rage bringen.
Oder, falls Sie doch über dieses Buch lachen können, (über Verbalexperimente konnte ich mit 3 Jahren ja auch noch lachen) dann wäre das Buch ein seltener Geheimtipp.
Deutsch - Mann-oh-Mann, Mann-oh-Mann - Deutsch, 8. Oktober 2006
Darf man lachen? Soll man weinen? Nein. Einfach ablachen, wenn man über sich selbst lachen kann und sich an der einen oder anderen Stelle selber entdeckt. Denn in diesem Buch gibts viel zu entdecken, über sich, über andere und das man(n) an sich. Und dann steht immer die Frage im Hintergrund: Was denkt sie über mich? Was haben sie und die, die mich irgendwann kennenlernten, über mich gedacht? Und dann erschrickt man(n) ein bisschen. Oder: Kann man(n) dagegen was tun? Oder sei, wie du bist und lach über man(n) mit. Also ein Buch der Selbstentdeckung, mit pfiffigen Dialogen, entlarvenden Phrasen das Wort Phrase natürlich gemeint im linguistischen Sinne. Das soll man gelesen haben, als Frau, dass sie weiß, wie er ist, und als Mann, dass er weiß, wie er wirkt. Oder einfach aus Lust an der Lust am man(n). Sehr empfehlenswert.
Lustig, um es mal schnell in der Bahn zu lesen..., 11. August 2006
... Allerdings kein Meisterwerk der deutschen Literatur. Und ich als Single-Frau denke auch nicht, dass es mich wirklich weiter bringt. Bestimmte Sätze der Männer kamen natürlich auch mir bekannt vor, ob die "Übersetzung" allerdings in jedem Fall der Wahrheit entspricht, bleibt dahingestellt. Ich habe das Büchlein in der U-Bahn gelesen und dafür war es bestens geeignet. Ab und zu musste ich grinsen, aber wie schon gesagt, ich denke nicht, dass die "Frauenwelt" auf dieses Buch wirklich gewartet hat. Eher war es wohl als "Revanche" für das "Deutsch-Frau..."-Werk von Mario Barth (und vermutlich auch als "schneller Groschen", denn es verkauft sich sicher gut) gedacht.
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