Kundenmeinungen
Und lächeln bitte!!, 29. Januar 2008
Mal ganz ehrlich? An manchen Stellen dieses Buches stellt sich beim aufmerksamen Leser (ich hoffe, dass ich ein solcher bin;)) doch ein unwillkürliches Grinsen ein. Man weiß genau, in welches Problem sich Sam, der noch 15 Jährige manövriert, denn am eigentlichen Thema der Geschichte kann von Anfang an kein Zweifel bestehen. Man möchte ihm zurufen "Du Trottel", oder denkt einfach nur "O wei..das kenne ich doch irgendwo her." Richtig, die meisten dürften wenigstens Teile der Gefühlswelt Sams kennen und sie sogar selbst erlebt haben, weil sie nunmal Teil des Erwachsen werdens ist. Nick Hornby trifft in diesem Roman genau den richtigen Ton. Das Buch ist weder verkitscht romantisch, noch in irgendeiner Form platt und glanzlos, obwohl es ohne echte Höhepunkte auskommt. Dennoch ist es gespickt mit kleinen Weisheiten über das Leben in dem Sam langsam erwachsen wird (und das ohne belehrend zu wirken). Insgesamt empfehlenswert für Menschen, die nicht vergessen haben, dass sie einmal jung waren oder für solche, die es immer noch sind.
Vater werden ist nicht schwer..., 29. Januar 2008
Nick Hornby hat mit About a boy,Fever pitch und High fidelity die Messlatte schon sehr hochgeschraubt,Slam ist zwar warmherzig und lesenswert,kann da aber nicht ganz mithalten.
Zur Geschichte:ein 15-jähriger Skaterteenie kriegt ein Mädel ab,das eigentlich eine Nummer zu gross-oder zu hübsch-für ihn ist.Sie sind sind unzertrennlich,haben Sex,fangen an sich zu langweilen und dann ist sie schwanger.Statt das Ergebnis des Schwangerschaftstests mit ihr abzuwarten flüchtet er für ein Wochenende und versenkt sein Handy im Meer.
Mit der Schwangerschaft,der Geburt und dem Leben mit Säugling sind natürlich beide etwas überfordert...
Das Buch ist aus seiner Sicht erzählt,er schwankt sehr nachvollziehbar zwischen dem Gefühl,dass sein Leben zerstört ist und der aufkeimenden Liebe zu seinem Sohn.
Zwischenmenschliche Szenen einfangen kann Hornby wie kein zweiter,trotzdem hat man bei diesem Buch das Gefühl,es ist alles nur ausgedacht und nicht selbsterlebt bzw.erlitten wie bei fever pitch,deswegen nur 4 Sterne
Lesenswert, 8. Januar 2008
Erfordert Verständniss wenn ein Autor im mittleren Alter versucht in illustrem Ton die Liebesbande zwischen einem 15jährigem Jungen und einer Gleichaltrigen zu schildern.Klar das bei Hornby kein Auge trocken bleibt wenn es um die geschilderten Ängste des Jungen vor der ungewollten Schwangerschaft geht. Gerade eben hat er sein Leben auf die Reihe gekriegt und schon wird er zum Vater. Zweideutig und gelungen schildert der Autor den Prozess des Erwachsenwerdens und die gesellschaftlichen Anforderungen die daraus entstehen und durchlebt sie süffisant und amüsant für den Leser mit seinen Protagonisten.
Lesenswert
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