Kundenmeinungen
wunderbares Buch, 7. Januar 2008
endlich kümmert sich jemand um das Thema auf eine Art und Weise die auch andere interessieren wird. Habe auch schon "der Ring des Buddha" angesehen der in der gleichen Region aufgenommen wurde.
Lesenswert!, 16. Januar 2007
Meine Meinung
Da mir schon das erste Buch (Mein Weg führt nach Tibet) von Sabriye Tenberken über die Anfänge der Blindenschule in Tibet sehr gut gefallen hat, musste ich das neue Buch natürlich unbedingt lesen.
Sabriye Tenberken erzählt darin, wie sich die Blindenschule seit dem letzten Buch entwickelt hat. Außerdem erfährt man die Geschichten einzelner Schüler, über ihre Kindheit, über die Zeit in der Blindenschule und über ihren jetzigen beruflichen Weg.
Der Abschluss des Buches ist die Besteigung des Lhagpa Ri im Himalaya. Dieses Abenteuer unternehmen Sabriye und Paul zusammen mit 6 Schülern und dem blinden Bergsteiger Erik Weihenmayer - begleitet von weiteren Bergsteigern und einem Filmteam. Der Film wurde wohl im Herbst 2006 der Öffentlichkeit präsentiert. Leider habe ich noch nicht herausgefunden, ob man ihn hier in Deutschland auch irgendwann sehen kann...
Nach Cover und Klappentext ist die Bergtour das Highlights des Buches, vom Umfang her macht die Tour etwa ein Viertel aus. Mir war das sehr recht, denn mich haben die Geschichten der Schüler weit mehr interessiert.
Über Sabriye und Paul erfährt man eher weniger, die Schüler und die Projekte stehen im Vordergrund.
Das Buch liest sich angenehm, den Schreibstil habe ich "runder" empfunden als beim ersten Buch.
Gut gefallen hat mir auch, dass es einige Fotos gibt.
Alles in allem: lesenswert!
Wieder ein großartiges Buch von Sabriye Tenberken!, 1. September 2006
Wie schon in ihrem ersten Buch "Mein Weg führt nach Tibet" nimmt Sabriye Tenberken uns auch mit ihrem neuen Buch wieder mit auf abenteuerliche Reisen in Tibet. Sie läßt uns die raue tibetische Landschaft und die Menschen erleben, indem sie z.B. tagelang auf dem Rücken eines Pferdes unterwegs ist und uns ihre Eindrücke als Blinde schildert. Mal ist ihr sympathischer Lebenspartner Paul Kronenberg dabei, mal nicht. Sie fördert und fordert ihre blinden Schülerinnen und Schüler und kommt mit ihnen bei einer Besteigung eines Nebengipfel des Mount Everest bis auf eine Höhe von 6.400 Meter. Und sie stellt fest, dass es des sportlichen Ruhms nicht bedarf, wenn man bereits ein viel größeres und wichtigeres Ziel erreicht hat: Mit Sabriyes verantwortungsvoller Hilfe haben einst von ihren Eltern mehr oder weniger schamhaft versteckte Kinder (wir erfahren in dem Buch von den inzwischen Jugendlichen selbst davon) mittlerweile beruflich Karriere gemacht! Ein Buch, das vorbildlich Mut macht, trotz eines Handicaps zu versuchen, im Leben etwas zu erreichen. So spannend und interessant wird das erzählt, dass man das Buch bis zur letzten Seite nicht mehr aus der Hand legen möchte. Und sicherlich nicht umsonst wurde Sabriye Tenberken für ihr Engagement bereits mit vielen Preisen ausgezeichnet.
|