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Erich M. Remarque: Im Westen nichts Neues.

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Im Westen nichts Neues.

von Erich M. Remarque

Kiepenheuer & Witsch

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05/Sep/2008 - 08:47


Beschreibung

Will man den Wehrdienst verweigern und Zivildienst ableisten, dann sollte man in der Gewissensprüfung darlegen können, warum man sich denn keinen Dienst an der Waffe vorstellen kann. Und mehr als einmal dürfte dann als Begründung die Lektüre von Erich Maria Remarques Im Westen nicht Neues folgen.

Dieser Roman schildert aufs Eindringlichste die schauerlichen Erlebnisse des Soldaten Paul Bäumer an der Westfront des Ersten Weltkrieges, wo sich Deutsche und Alliierte in einem grausamen Grabenkrieg gegenüberstanden. Aber eigentlich sind Schauplatz und Zeit bedeutungslos, beherrschend ist das sinnlose Töten und die zu reinem Menschenmaterial degradierten Soldaten, die schon lange den Glauben an den "gerechten Krieg" aufgegeben haben. Hier ist kein Platz für klischeehaft mutige Helden, Verlierer sind sie letztlich alle, die da im Schlamm der Schützengräben liegen.

So mancher Leser wird nach diesem Roman seine Meinung zu Krieg und Militärdienst geändert haben. Wer heute noch glaubt, Krieg könne eine heldenhafte Sache sein, der kennt das Buch wahrscheinlich nicht und sollte einmal einen Blick hinein werfen. Danach ist er entweder eines besseren belehrt oder scheinbar schon völlig abgestumpft. --Joachim Hohwieler





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ein bombastisches Werk, 22. Januar 2008

Remarque beschreibt in diesem Werk die Geschehnisse an der Front aus der Sicht eines Soldaten im ersten Weltkrieg. Die Beschreibungen sind so authentisch, daß der Leser das Gefühl hat das Beschriebene selbst zu erleben. Remarque betreibt in diesem Werk keine heroische Idealisierung von Krieg und Militär, sondern zeigt die Brutalität und Unsinnigkeit von Kriegen auf.
Wer dieses Buch liest wird sich sicherlich nicht freiwillig für Kriegseinsätze bei der Bundeswehr melden!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Wohl ein Klassiker..., 17. Oktober 2007

... aber ich konnte diesem Buch nichts abgewinnen und musste mich nahezu dazu zwingen, es zu Ende zu lesen. Schwierig, trotz der wenigen Seitenanzahl extrem schwer zu lesen, verschachtelte Sätze und unglaublich trocken. Vielleicht bin ich zu jung, aber mir hat das Buch nicht gefallen.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Absolut genial erzählt, 21. August 2007

Ich habe dieses Buch in einem rutsch durchgelesen da mich die Geschichte und die erzählungsweise dermaßen faszinirt hat, wie sellten zu vor eine! Ich kann eigentlich jedem das Buch empfehlen zu lesen und auch nahelegen dies zu tun!!!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  bleibt einem für immer im gedächtnis, 1. August 2007

diese trauergeschichte bringt einem die brutale realität des krieges näher. ich konnte mich nie in die lage versetzen in einem krieg zu sein, doch "im westen nichts neues" ließ mich zumindest das ausmaß des schreckens erahnen. wer nahe am wasser gebaut ist, wird sehr lange brauen um remarques meisterwerk fertigzulesen.

jeder kriegsverherrlichende mensch sollte dieses buch lesen, und wird womöglich zum pazifisten werden.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Zwiespältige Sache..., 26. Juli 2007

Ein wirklich gutes Buch für die jüngere Generation.

Jedoch ist einer der größten Pluspunkte auch einer der größten Kritikpunkte. Nämlich dass Remarque eine hochintelligenter Mensch und seiner Zeit bezüglich seiner Ansichten weit voraus war. Aufgrund dessen ist dieses Buch zwar als Mahnung für spätere Generationen mehr als geeignet, jedoch spiegelt er nicht die Gefühle des Großteils der Soldaten wieder.

Wenn man sich intensiv mit dem Kriege von 1914 befasst und Überlebende befragt (heute natürlich so gut wie unmöglich) wird man feststellen, dass die Begeisterung überwog, dass kritische Gedanken selten waren und dass gerne gekämpft wurde. Wie bereits erwähnt, wohnte Remarque ein neuzeitliches Denken inne. Der Gedanke Wann erwischt es wohl mich?" war sicher keinem Soldaten fremd und der Verlust von Freunden schmerzhaft, jedoch waren viele überzeugt davon, was sie taten (und wenn es nur der nächste Sturmangriff war). Sie wussten nicht so wirklich warum aber man verlangte es von Ihnen. Es war ihre Pflicht für das Vaterland und die Kameraden und die wurde erfüllt. Gedanken wie Remarque sie zum Ausdruck bringt, waren damals sehr selten.

In Stahlgewittern", Feuer und Blut" und Kampf als inneres Erlebnis" von Ernst Jünger sprechen eine andere Sprache.

Deshalb als Mahnung für die jüngere Generation hervorragend, jedoch ungeeignet um sich einen Einblick in die Gefühlswelt der meisten Soldaten bezüglich des Krieges und somit einen tieferen Einblick in das Wie" zu verschaffen und das Warum" zu begreifen.

Eben weil Remarque zu modern" für seine Zeit war.

Dennoch lesenswert.




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