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Sergej Lukianenko: Wächter des Zwielichts: Roman

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Wächter des Zwielichts: Roman

von Sergej Lukianenko

Heyne

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03/Dez/2008 - 09:54


Beschreibung

Der undurchsichtige Mann im Versace-Anzug hat ein Anliegen. Er steht am Ufer der Moskwa in der Nähe eines nahezu unbewohnten Moskauer Luxus-Hochhausblocks und scheint mit den Wellen zu plaudern. So jedenfalls sieht es für seinen Chauffeur und den Leibwächter aus der Ferne aus. In Wirklichkeit aber spricht der reiche Emporkömmling mit einem aus dem Reich der Anderen, der ihn selbst zu einem Anderen machen soll. Kein Vampir will er werden, auch kein unglücklicher Werwolf. Lieber ein rangniedriger Magier, und gern auch einer, der Gutes tut. Dafür ist ihm jedes Mittel, auch das der Erpressung, recht.

Eigentlich klingt das Anliegen des Mannes aus dem Roman Wächter des Zwielichts gar nicht so schlimm. Die Folgen für die Welt aber wären verheerend. Denn noch nie wurde ein Mensch ohne Begabung zu einem Anderen dieser Kategorie initiiert. Und die Gefahren, die die Grenzüberschreitung mit sich bringen könnte, wären verheerend. Denn zwischen den Mächten des Lichts und der Finsternis besteht ein in einem Friedensvertrag verankertes, überaus schwer austariertes Gleichgewicht. Wenn es einer der beiden Seiten gelänge, wahllos Menschenmassen für sich zu rekrutieren, könnte die Welt im Chaos eines grausamen Kampfes versinken. Zum Glück bekommen die Jenseits-Polizisten von der Nacht- und von der Tagwache gleichermaßen einen Hinweis. Die Spur führt in einen nahezu unbewohnten Luxus-Hochhausblock nahe der Moskwa, von dem aus ein spannender Wettlauf gegen einen Tabubruch mit verheerenden Folgen beginnt.

Hexen, Vampire, Werwölfe und Magier sind das Personal des russischen Autors Sergej Lukianenko, der mit seinen Romanen Wächter der Nacht (verfilmt 2006) und Wächter des Tages in seiner Heimat zum absoluten Kultschriftsteller avancierte. Und das aus gutem Grund: Denn die Geschichte um die unheimlichen, nur mühsam im Zaum zu haltenden Kräfte der Anderen, die sich unerkannt zwischen den Menschen bewegen, erscheint fast wie eine Parabel auf die russische Historie und die heutige Situation des Landes. Darüber hinaus aber ist Wächter des Zwielichts vor allem ungewöhnlich und fesselnd geschrieben. Für Fantasy-Freunde und solche, die es werden wollen, ein unbedingtes Muss. -- Stefan Kellerer





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Faszinierende Welt, 28. November 2008

Wächter des Zwielichts ist ein weiterer Teil der Wächter-Serie des russ. Autors. Er präsentiert uns eine unheimliche düstere Welt. Diese Welt unterscheidet sich von Tolkien und ähnlichen darin, dass sie gleich in der Strasse nebenan passieren könnte. Genau die Strasse, durch die wir jeden Tag gehen.Fazit: absolut lesenswert


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ansprechendes Ende der Wächtertrilogie, 16. Oktober 2008

Alles wie gehabt. Mehr (aber auch nicht weniger) kann man über den dritten Teil der Wächtertrilogie nicht sagen. Wieder stehen Anton und seine Familie (mittlerweile ist er Vater geworden) im Mittelpunkt und wieder spinnt Geser seine Intrigen. Doch da mir die Protagonisten schon in den ersten beiden Bänden gefallen haben, hat mir auch der letzte Band der Trilogie viel Spaß gemacht. Es sind wieder drei "autonome" Geschichten, die miteinander verbunden sind. Im Gegensatz zu den ersten beiden Bänden müssen hier die Lichten und Dunklen zusammenarbeiten um Probleme aus der Welt zu schaffen, die letztlich ihre Existenz bedrohen. Dabei hat sich der Autor diesmal extrem auf Anton fixiert. Es kommen (leider) kaum Personen aus der Nachtwache vor und auch die Tagwache wird hauptsächlich durch Kostja vertreten, der freundliche "Vampir aus der Nachbarschaft". Er und Anton müssen gezwungenermaßen zusammenarbeiten, was letztlich in einem furiosen Showdown endet. Nervig ist wieder einmal der Bezug auf das Scheitern des Kommunismus, der als mißglücktes Experiment der Anderen geschildert wird. Schwamm drüber.Wer die ersten beiden Bände nicht gelesen hat wird diese Rezension (und damit natürlich auch das Buch) kaum verstehen. Deshalb der dringende Rat, mit dem ersten Band zu beginnen. Wer ein wenig sparen möchte und sich sicher ist, dass er spannende Geschichten von Hexen, Magiern und ähnlichen mag, sollte zum Sammelband greifen Die Wächter-Trilogie: Drei Romane in einem Band


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Gute Fortsetzung - miserables Lektorat, 21. April 2008

Das Buch an sich ist, wie auch seine Vorgänger einfach gelungen.Ich möchte an dieser Stelle aber auf die deutsche Übersetzung bzw. das Lektorat bei Heyne eingehen, denn die ist leider sehr mangelhaft.Teilweise werden Wörter, die es im Deutschen nicht gibt, verwendet, Sätze bleiben unvollendet bzw. sind syntaktisch mangelhaft und grobe Rechtschreibfehler haben sich eingeschlichen.Insgesammt Fehler, die ein gründlicheres Lektorat behoben bzw. vermieden hätte.Schade eigentlich, denn es mindert die Qualität des Buches. (Und wirft ein schlechts Bild auf andere Heyne Publikationen.Ob dieses Problem auch bei den anderen Büchern auftritt, kann ich leider nicht beurteilen, da die Vorgängerbände von mir schon vor etwas längerer Zeit gelesen wurden.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Der Kampf - Gut gegen Böse - geht weiter, 8. April 2008

Nachdem ich nun die ersten beiden Bänder der Wächter-Reihe gelesen habe (die jedes Mal deutlich besser werden) bin ich das erste Mal wirklich zu 100 % zufrieden mit dem Buch. Der Autor schafft es den Leser zu fesseln und das ohne "Action und Explosionen", sondern mit Dialogen und Denkvorgängen der Personen. Mich fasziniert es immer wieder, wie der Autor die Personen in die Enge treibt und diese dann "kontern" und die Sache umdrehen.Im ersten Buch war es ein Kritikpunkt (von mir), dass die Grenzen von Gut und Böse nicht deutlich hervor gehen und man keine klare Darstellung von Gut und Böse bekommt. Mittlerweile finde ich das richtig genial an dieser Reihe, die Handlung am Rande der anderen Grenze ist etwas einzigartiges. Gut und Böse wird genauer unter die Lupe genommen und der Autor stellt sich die Frage: Wo verlaufen die Grenzen von Hell und Dunkel, Gut und Böse, "Tag und Nacht". Daher ein super Lesetipp für alle die die Vorgänger bereits gelesen haben (und nicht ganz so überzeugt waren)! Dieses Buch überzeugt.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Noch besser, 23. September 2007

Allgemein zur Wächterserie:***************************Diese Serie ist mit keinem anderen Fantasyroman zu vergleichen. Sie ist etwas völlig neues. Eine sehr gelungene Kombination aus Fantasy und Thriller. Es beschreibt eine sehr moderne Art des Zusammenlebens von Tiermenschen, Magiern, Hexen, Vampieren und Menschen. Es ist nicht vergleichbar mit den Fantasyromanen die alles eher in ein mittelalterliches Szenario verlegen. Es beschreibt das Zusammenleben bzw. die Auseinandersetzungenen von Dunklen und Lichten. Wie unterschiedlich sie denken und wie unterschiedlich sie ihre Kräfte nutzen. Wie sie sich gegenseitig kontrollieren und versuchen zu hintergehen. Aber auch ihre Beziehung zu den normalen Menschen, die sie beschützen, aus ihnen Kraft ziehen oder sie manipulieren. Lukianenko beschriebt eine einzigartige Welt mit sehr interessanten Charakteren. Oft ist es schwer zu verstehen, da es sehr viele Intrigen gibt und Lukianenko einen immer wieder auf eine falsche Spur führt. Einige Charaktere sind sehr sympatisch und man idetifieziert sich schnell mit ihnen. Vor allem Anton wächst einem mit seiner kritischen Denkweise schnell ans Herz. Man wird in den Bann dieser Welt gezogen. Aufgeteilt ist das Buch in 3 Geschichten, die aber doch immer mit einander zu tun haben und auch mit den Folgeromanen dieser Reihe. Leserschaft*************Das Buch ist für Erwachsene geeignet, die gern eine neue Form von Fantasyroman erleben möchten. Direkt zu "Wächter des Zwielicht"*********************************In diesem Roman sehen wir alles aus Antons Perspektive. Er hat sich im Vergleich zum ersten Teil enorm weiter entwickelt. Er sieht noch immer alles mit kritischen Augen und versucht hinter die Intrigen der Großen zu kommen. Daher ist es kein Nachteil den ganzen Roman aus seiner Perspektive zu sehen. In diesem Band arbeiten die Dunklen, die Lichten und die Inquisition zusammen. Wir treffen auf uns bekannte Personen aus den ersten beiden Bänden wie Edgar, Kostja, Swetlana... aber auch auf neue Personen, wie zum Beispiel die Hexe Arina. Sie lässt uns wieder einmal tiefer in die Welt Lukianenkos eintauchen in dem sie uns in völlig neue Schichten des Zwielichts führt. Anton ist gezwungen mit Kostja dem Vampir zusammen zu arbeiten und muß sich mit seinem schlechtem Gewissen, wie Lizenzen zur Tötung an Vampire ausgeteilt werden, und mit seinen Gefühlschaos zwischen Mitleid und Ekel auseinandersetzen. Edgar bildet in diesem Trio eher den Ruhepol als Inquisitor. Aber für Anton wird er immer ein Dunkler bleiben und er ist sich nicht sicher ob Edgar wirklich unparteiisch ist. In diesem Teil lernt man neue Zauber und magische Artefakte kennen. Auch ein Mensch mit dem sich Anton anfreundet macht das ganze Buch interessant. Natürlich kommen auch die Großen , Sebulon und Geser, nicht zu kurz in diesem Band. Für mich ist dieser Band der interessanteste. Man hat das Gefühl die Personen zu kennen und immer mehr über diese fantastische Welt zu lernen. Ich fand das Buch sehr spannend und kann es voll und ganz empfehlen. Wer den ersten Teil gut fand wird diesem Teil LIEBEN. Jedes mal hoffe ich die Intrigen vorher zusehen aber "leider" gelingt es mir nie ganz. Lukianenko ist wirklich ein Meister im Intrigen ausdenken.




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