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Sergej Lukianenko, Christiane Pöhlmann: Wächter der Nacht. Roman

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Wächter der Nacht. Roman

von Sergej Lukianenko Christiane Pöhlmann

Heyne

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12/Okt/2008 - 21:05




Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Mit den Augen der Anderen betrachtet, 30. August 2008

Sergej Lukianenkos Dark Fantasy lässt uns die Welt mit anderen Augen sehen, der russische Autor gewährt einen Blick hinter die Kulissen der Normalität, zu den Anderen. Äußerlich betrachtet sind sie nicht von uns zu unterscheiden. Doch im Vergleich zu Normalsterblichen sind sie Magie begabte, kraftvolle Wesen. Da gibt es die lichten Anderen und die dunklen Anderen. Erstere dienen in der Nachtwache, Zweitere in der Tagwache. Beide Seiten stehen zueinander in Jahrtausende alter Feindschaft, doch sie Seiten achten den Großen Vertrag, der das Gleichgewicht bewahrt.Hauptcharakter des Buches ist Anton Gorodezki, ein lichter Magier von großem Talent. Er arbeitet in der Nachtwache von Moskau. Sein Job ist es, Amok laufende Vampire zu eliminieren, vertragsbrüchige Hexen dingfest zu machen u.v.m. Polizeihandwerk in Magierkreisen, wie es scheint. Doch Antons Routine gerät außer Rand und Band als er über dem Haupt einer Frau einen schwarzen Unheilswirbel mit enormem Zerstörungspotential ausmacht. In diese Frau, Swetlana, verliebt er sich auch noch. Wider Willen wird der Wächter der Nacht immer mehr in die Machtkämpfe zwischen Gut und Böse hineingezogen. Lukianenko zeichnet die Charaktere ambivalent. Er schreibt von "lichter Traurigkeit" und "bitterböser Freude", hebt hervor, dass die Guten manchmal zur Lüge greifen, und die Bösen Wahrheit zur Waffe machen. Geser, der helllichte Chef der Nachtwache, lässt Anton in kaltem Kalkül wie einen Bauern übers Schachfeld laufen, während Sebulon, dämonenhafter Chef der Tagwache, aus Liebe zu seiner Alissa Abmachungen mit dem Licht schließt. Hell und Dunkel sieht in der Praxis eben oft grau aus. "Die Wächter der Nacht" ist zwar sprachlich trivial verfasst, aber geschickt konzipiert. Der Roman reißt - wie es ein guter Spannungsaufbau verlangt - einige Geheimnisse an (z.B. das Zwielicht, die Inquisition oder die Kreide des Schicksals), ohne sie vollends zu lüften. Dasselbe gilt für die zwischenmenschliche Entwicklung der Charaktere. Auch hier bleiben die Zukunftsstränge offen. Was dem Buch gut tun würde, ist ein Schuss Ironie.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Schlecht übersetzt?, 29. August 2008

Wer die älteren russischen Autoren und ihre Erzählweise liebt, wird hier leider nicht auf seine Kosten kommen. Entweder ist das Buch schlecht übersetzt, oder der Autor pflegt eine Ausdrucksweise, die man am ehesten als unausgewogene Mischung aus Jugendsprache und Berichtsdeutsch bezeichnen könnte. Außerdem wimmelt das Buch von Druckfehlern. Dabei ist die Story genial und böte den Stoff für einen der spannendsten Psychothriller aller Zeiten. Wenn man sich nur etwas mehr Mühe mit der Umsetzung gegeben hätte, wäre "Wächter der Nacht" ein verstörendes, tiefgehendes, atemberaubendes Buch geworden, das durchaus auch zum Überdenken der eigenen Position im Leben hätte anregen können. So liest man es in ein paar Stunden durch, wird ganz gut unterhalten und ist nicht weiter davon beeindruckt. Wie schade!!! Die vier Sterne gibts von mir für das Potential, das die Geschichte hat - die Ausführung lässt zu wünschen übrig.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Hier geben sich die Guten ordentlich die Kante!, 17. August 2008

Die Grundidee des Romans ist wahrlich nicht neu: neben der Welt der Menschen gibt es noch eine weitere Welt. In ihr herrschen die Dunklen (die Bösen) und die Lichten (die Guten). Zwischen beiden herrscht ein fragiles Gleichgewicht, das bewahrt werden muss. Hierfür gibt es die Wächter der Nacht und die Wächter des Tages. Die Nachtwache (hier arbeitet Anton, der Protagonist) ist mit Lichten besetzt. Sie passt von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang auf, dass die Dunklen keinen Umfung treiben. Tagsüber ist es genau umgekehrt. Anton ist ein mittelmäßiger Magier. Um ihn dreht sich alles in den drei Geschichten, die in "Wächter der Nacht" erzählt werden. Die Geschichten bauen aufeinander auf und die einzelnen Figuren werden mehr oder weniger intensiv weiter entwickelt. Es geht natürlich stets um den Kampf Gut gegen Böse. Es gibt Vampire, Werwölfe, Inquisitoren und Zauberer die sich in mehr oder weniger großen Kämpfen gegenüberstehen. Und je länger man liest um so deutlicher wird, dass alles einem großen Plan gehorcht, den die Lichten sich zum Wohle der Menschen ausgedacht haben. Und den Anton verhindern möchte.Gestört hat mich an der Geschichte die manchmal viel zu langen inneren Monologe Antons und die vielen Liedertexte. Vor allem im dritten Teil, war ich mehr als einmal geneigt, das Buch aus der Hand zu legen. Wirklich genervt hat mich der exzessive Alkoholmissbrauch, der an mehr als einer Stelle beschrieben wird. Hier wird teilweise bis zu Bewußtlosigkeit gesoffen. Und wenn gar nichts mehr geht, hilft ein wenig Magie und schon kann man weitersaufen. Da wurde mehr als nur eines meiner Vorurteile über Russland bestätigt. Davon abgesehen, ist "Wächter der Nacht" aber ein spannend erzählter Roman, der Lust auf den zweiten Band der Reihe macht.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Geschichte ok, sprachlich furchtbar, 16. Juni 2008

Ich hatte dieses Buch von einigen Freunden empfohlen bekommen. Es hieß zwar immer wieder: "Das erste Buch ist nicht so toll, man braucht es aber um die Restlichen zu verstehen.", trotzdem hatte ich recht hohe Erwartungen.Bin recht schnell mit durch gewesen, immer in der Hoffnung, das irgendwann irgendwas Spannendes passiert. Bis auf ein paar wenige Abschnitte im Buch, war es eher langweilig. Wenn dies die Grundlagen sein sollen, für das Verständnis der folgenden Bücher, mag es noch OK sein. (Am meisten stört das viele sich immer wiederholende Gegrübel des Hauptcharakters!) Nur ohne dieses Wissen, würde ich mir nie eine Fortsetzung holen!Sprachlich war das Buch katastrophal, entweder es lag schlichtweg an der Übersetzung oder es wurde am falschen Ende gespart. Die Erzählweise ist so einfach, das man zeitweise denkt, es wäre ein Kinderbuch - total einfallslos. Dazu kommen noch die vielen Rechtschreibfehler (Tippfehler?!) und der miese Ausdruck.Werde mir dennoch die Fortsetzung holen (Wächter des Tages), nur um zu sehen, ob es wirklich besser wird.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Faszinierend!, 5. Mai 2008

Als die Verfilmung 2004 in die Kinos kam, kannte ich das Buch nicht. Der Film war einfach anders als bisherige Kinostreifen. Nicht schlecht, auf seine Weise faszinierend. Aber auch leider sehr verwirrend. Über drei Jahre später griff ich nun endlich zum Buch und verschlang die Geschichte. (Der Film hört schon beim ersten Drittel des Buches auf) Durchs Lesen versteht man viel besser die Hintergründe, kann in die Welt der Wächter eintauchen. Die Übersetzung ins Deutsche ist wirklich gelungen. Schwarzhumorig und ergreifend! Beginne nun die "Wächter des Tages" zu lesen und bin schon sehr gespannt :-)




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