Kundenmeinungen
Super und irgendwie einzigartig, 4. Oktober 2007
Es fällt wirklich schwer, die "Wächter"-Romane von Sergei Lukianenko mit anderen Werken zu vergleichen, dazu sind sie einfach zu speziell.
Eine "phantastische" Mixtur aus Horror, Fantasy und...ja hm...Kriminalroman möchte man sagen.
Etwas vergleichbares hatte ich vorher noch nicht gelesen, aber ins Herz geschlossen habe ich mitterweile alle 4 Bände und ihren Protagonisten Anton Gorodezki.
Der 3. Band ist meiner Meinung nach zusammen mit dem 4. und (womöglich?) letzten Band der beste - aber das ist wie immer subjektiv und Ansichtssache...großartig waren sie alle!
Ein literarisches Werk ist als gut zu bezeichnen, wenn es sich vernünftig lesen lässt und man sich auch nach dem Schlusswort noch für eine Weile seine Gedanken über den Inhalt macht.
Wenn man allerdings schon während des Lesens minütlich Gedankenpausen einlegt, über das Geschehene und möglicherweise noch Kommende sinniert, und sich nach dem letzten Satz wünscht, man könnte es aus seinen Gedanken löschen um es noch einmal neu zu erleben, dann ist es ein Meisterwerk.
5/5
Ein würdiger Abgang, 4. Oktober 2007
Was für ein Ende, auch wenn man es sich spektakulärer vorgestellt hat Alles in Allem Daumen hoch. Anton Gorodezki sollte einem eigentlich seit dem ersten Band so ans Herz gewachsen sein,dass man das Buch gar nicht wieder weglegen kann.Die von der ersten Seite des ersten Buches beschriebene Spannung bleibt nie auf der Strecke und die immer wieder neu auftretenden Geheimnisse und Hintergrundinformationen über die Leiter der in Moskau liegenden Nacht- und Tag-Wache fesseln den Leser.Die Einblicke in das russische Leben ist aufregend und spannend zugleich. Es muss auch gesagt werden das Sergej Lukianenkos jedes Buch dieser Tetralogie in drei Kapitel einteilt,die auf den ersten Blick völlig an einandervorbei laufen,er es jedoch immer wieder schafft die drei Kapitel in ein einzig zusammenhängendes Werk zusammenzuführen,macht es schon Wert genung dieses Buch zu lesen. Es lässt sich sagen,dass man solch einen packenden Horrorthriller sonst nur schwer,wenn überhaupt findet, einfach eine im ganzen Werk unglaublich fazsinierende Geschichte.
Etwas zu wenig für einen Abschlussband, 29. September 2007
"Wächter der Ewigkeit" ist der vierte und (hoffentlich doch nicht!) letzte Band von Sergej Lukianenkos Wächter-Serie um den Anderen Anton Gorodezki. Hier treten sowohl alte Bekannte auf, die man eigentlich schon für tot oder zumindest ad acta gelegt hielt, aber auch unerwartete neue Bekannte wie beispielsweise der bekannte Zauberer Merlin aus der englischen Mythologie. Etwas schade ist, dass in diesem letzten Band nicht mehr der Kampf zwischen Gut und Böse bzw. zwischen Licht und Dunkel im Mittelpunkt steht und es zu einer alles entscheidenden Schlacht zwischen Sebulon und Geser kommt (die es aber natürlich nicht geben kann, da es immer Gut UND Böse geben muss), sondern dass wir eine neue "Wache" treffen, die am Ende dann doch nicht wirklich gefährlich ist ...
Aber dennoch beschreibt Lukianenko auch in diesem Buch wieder mit spitzer Feder die (russische) Gesellschaft, sodass man sich immer wieder fragt, ob man es wirklich noch mit Fantasy zu tun hat. Vor allem auch, wenn Lukianenko sich über Schottland-Touristen lustig macht, die - wenn sie in Schottland sind - natürlich Haggis essen und gestrickte Schals und Whiskey kaufen (müssen) ...
Fünf Sterne für die unglaubliche Kreativität des russischen Bestsellerautors, aber nur vier für den Abschlussband der Serie.
Endet anders als ich erwartet habe, 27. September 2007
Mit dem vierten (und wahrscheinlich) letzten Buch "Wächter der Ewigkeit" geht die Wächtersaga zu ende. Wie immer wurde das Buch in drei Geschichten aufgeteilt und aus der Sicht von Anton Gorodezki geschrieben.
Etwas anderes ist, dass die Geschichten dieses mal stärker zusammen hängen, als in den anderen Bücher.
Im großen und ganzen geht es darum, dass eine neue Gruppierung, "die Wächter der Ewigkeit", an ein altes und mächtiges Artefakt wollen, welches von dem Legendären Magier Merlin erschaffen wurde. Dabei schreckt die neue Wache auch nicht davor zurück, über Leichen zu gehen, oder normale Menschen mit Amuletten auszustatten und als Söldner zu gebrauchen.
In der Ersten Geschichte soll Anton einen Mord an dem Sohn eines Freundes der Nachtwache untersuchen. Alles deutet darauf hin, dass es ein Vampir war. Dort erfährt Anton von Merlin und seinem Artefakt. Da wie schon gesagt, die Geschichten näher beieinander liegen, hat diese Geschichte keinen richtigen Schluss und der Mörder wird (noch) nicht offenbart. Fürs erste ist dies etwas ungewohnt.
In der zweiten Geschichte sucht Anton einem alten Freund/Feind von Geser um Antworten über Merlin zu bekommen.
In der dritten Geschichte erfährt man, wer die neue Wache ist und warum sie dies alles tun.
Auch sind wieder einige Charaktere aus den anderen Bücher drin. So wie Arina die Hexe, Edgar der Inquisitor und sogar Jegor der 12 Jährige Junge aus Wächter der Nacht (welcher nun 20 ist), und noch einige andere. Außerdem erfährt man noch mal etwas neues über das Zwielicht.
Eine etwas kleine Rolle haben Geser und Sebulon. Eigentlich sind ihre Rollen sehr klein. Während sie in den vorigen Bücher noch die entscheidende Macht waren, sind sie dieses mal kaum von Bedeutung.
Durch einen Vorfall aus dem letzten Buch, gehört Anton nun auch zu den Hohen Magier (in Wächter der Nacht war er noch auf Stufe drei) und ist somit auf gleicher Höhe wie Geser oder Sebulon. Nur wirkt Anton in dem Buch weit aus nicht so mächtig wie diese Beide. So wurde Geser und Sebulon immer so dargestellt, dass sie aus dem Handgelenk das schaffen, was die anderen nicht mal zu viert schaffen und eigentlich jedem Problem gewachsen sind. Zwar hat Anton nicht die Erfahrung wie die beiden, aber mir kam es eher vor, als würde er immer noch auf Stufe zwei rumlungern.
Vom Ende war ich etwas enttäuscht. Für das letzte Buch hätte ich mir noch mal ein großes Finale gewünscht wo die Wachen zeigen, was sie können.
Wie auch die anderen Teile ist Wächter der Ewigkeit sehr unterhaltsam. Aber es war nicht ganz das was ich erwartet habe. Ich gebe dem Buch wie den anderen Teile vier Sterne.
Zur Wächter Reihe allgemein. Die Geschichten waren immer wieder Interessant und auch, das Universum hat Sergej Lukianenko gut aufgebaut. Nur hat sich es nicht so entwickelt wie ich es erwartet habe. Wie der Name schon sagt, geht es um die Wachen und dessen Konflikt, welche für die Welt entscheidend sein soll. Diese Rücken aber immer mehr in den Hintergrund und die Konflikte werden eher zu Sticheleien von den Hohen. In den ersten zwei Bücher ist der Konflikt zwischen den Lichten und Dunklen noch das Entscheidende. In den letzten zwei Romane ist er geradezu belanglos. Dieser starke Umbruch hat mich schon gestört an der Reihe. Für das letzte Buch hätte ich erwartet, dass noch mal der Konflikt von Lichte und Dunkle in den Vordergrund steht, so wie es im ersten Buch war. Das war aber leider nicht so. Deshalb würde ich der Gesamten Reihe vier Sterne geben.
Nur schade, dass es aus ist..., 30. August 2007
Sollte dieses Buch wirklich das letzte dieser Serie sein?
Wäre wirklich schade, obwohl es inhaltlich einen sehr guten Abschluss bilden würde (aber auch eine Fortsetzung nicht unmöglich macht).
Nach den drei Vorgängern, in denen Nachtwache, Tagwache und Inquisition behandelt wurden, geht es diesmal um eine Verbindung der drei Kräfte (zuviel sei hier nicht verraten). Die wichtigsten Personen der Vorgänger sind natürlich wieder mit dabei, es gibt aber auch neue Figuren (wie den legendären Zauberer Merlin) und neue Handlungsorte (z.B. Schottland). Im wesentlichen wird aber die Geschichte konsequent und logisch fort- und dem Ende zugeführt, und das in gewohnt spannender Weise, sodass man das Buch einfach nicht weglegen kann.
Für mich ist "Wächter der Ewigkeit" das beste Buch und somit der krönende Abschluss der "Wächter"-Serie. Trotzdem, insgeheim hoffe ich noch auf eine Fortsetzung, Fantasy von dieser Qualität gibt es nämlich sonst kaum.
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