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Bernhard Hennen: Elfenlicht. Roman

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Elfenlicht. Roman

von Bernhard Hennen

Heyne

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07/Sep/2008 - 05:17


Beschreibung

Die Trolle sind los. Eigentlich hatte Schwertmeister Ollawain schon gehofft, sie seien endgültig geschlagen. Aber dann sammeln die verschlagenen Wesen mit ihren tollkühnen Helden Skanga und Orgrim ihre Kräfte wieder, um die Elfen, Kentauren und Kobolde vernichtend zu besiegen und aus der Welt von Albenmark entgültig zu tilgen. Da treibt die Angst vor ihrer Macht die wundervolle Elfenkönigin Emerelle zu einer Verzweiflungstat, die das Kriegsgeschick negativ zu beeinflussen könnte. Denn sie zerstört einen wichtigen Albenpfad, um die Angreifer zurückzuhalten -- und löst damit eine Kettenreaktion aus, die den Frieden in Albenmark nachhaltig zu stören droht...

Das Reich der Fantasy-Literatur ist ein Phänomen. Eigentlich scheint nach J.R.R. Tolkiens Romantrilogie Der Herr der Ringe alles über deren Bewohner gesagt. Aber dann treten doch immer wieder Autoren ins Rampenlicht, die den Gnomen, Zauberern, Hobbits und Orks neue Aspekte abzugewinnen wissen. Bernhard Hennen ist so ein Autor. Seine Fantasy-Romane Die Elfen und Elfenwinter über die wohl bezauberndsten und verlockendsten Wesen des phantastischen Reichs jenseits der Menschenwelt sind mit annähernd 300.000 verkauften Exemplaren längst zu Klassikern des Genres geworden und haben sich bereits eine stetig wachsende Fangemeinde erobert, die gar nicht genug von seinen Geschichten bekommen kann.

An diesen Erfolg -- und ganz konkret an die Geschichte von Elfenwinter -- knüpft Elfenlicht an. Nahtlos, möchte man sagen. Denn wem die beiden Vorgängerbände, von denen Hennen den ersten gemeinsam mit James Sullivan verfasst hat, gefallen haben, der muss eigentlich auch von Elfenlicht angetan sein: auch wenn Hennen im Erzählen seiner Fortsetzungsstory inzwischen eine gewisse Routine erworben hat und die episch breiten Schlachtszenen vielleicht nicht jedermanns Sache sind. --Stefan Kellerer





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Genial, 9. Januar 2008

die komplette elfenreihe ist wirklich genial!
der beste ist der 1. teil, aber die anderen beiden sind auch spitze.
absolut lesenswert!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Hohes Niveau, 1. Januar 2008

Auch im dritten Teil hält Bernhard Hennen spielend das Niveau der ersten beiden Bücher. Auch reichlich Spannung ist wieder dabei, wofür vor allem ein paar neue Geschehnisse und Handlungsstränge in der immer besser und detailreicher ausgearbeiteten Welt sorgen. Vor allem die Leser des übergeordneten ersten Bandes werden überrascht sein von einigen Wendungen, die so gar nicht mit jenem Band "Die Elfen" zusammenpassen.
Dabei darf man übrigens gespannt sein, wie der Autor in dem hoffentlich bald erscheinenden Fortsetzungsband die Handlungsstränge zusammenführt, immerhin lässt bei der späteren Rückkehr von Mandred und seinen Gefährten nichts auf die Ereignisse schließen, mit denen "Elfenlicht" endet. Auch Ungereimtheiten wie Skanga, die in "Die Elfen" Gedanken lesen kann, in der vorher spielenden Geschichte dieses Buches aber nicht, müssen noch erläutert werden.
Leider kann ich für Elfenlicht jedoch auch wieder nur 4 Sterne vergeben. Grund ist erneut der "zusammengestauchte" Schluß. Wird vorher noch seitenlang z.B. ein Begräbnis der Kentauren bildlich beschrieben, so wird der Sieg über die furchtbaren Yngiz dem Leser mit ganzen drei Sätzen mitgeteilt! Da passt die Verhätnismässigkeit einfach nicht.
Trotzdem erneut: Absolute Kaufempfehlung für alle Fantasyfans, die Zeit und Lust haben, um in die erschaffene Welt von Bernhard Hennen einzutauchen. Allerdings würde ich nun schon empfehlen, zumindest den Vorgänger "Elfenwinter" erst zu lesen, da "Elfenlicht" die fast nahtlose Fortsetzung ist. Band 1 "Die Elfen" ist hingegen die übergeordnete Geschichte, während deren Handlung auch Buch 2 und 3 spielen. Ein vorheriges Lesen dieser ganzen Geschichte offenbart zwar einiges, was in Zukunft passieren wird, ist jedoch nicht zwingend notwendig.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Zuviel des Guten, 28. Dezember 2007

Also was hat sich Hennen da wohl gedacht. Sass ihm der Veröffentlichungsdruck im Nacken? Machte der Verlag Dampf? Nach dem hervorragenden "Die Elfen" und dem immer noch gelungenen, wenn auch ultrabrutalen "Elfenwinter" ist das "Elfenlicht" einfach eine leichte Enttäuschung.

Viele vielversprechende Charaktere und Handlungsstränge führt der Autor hier ein, während er andere - auf die er in den Vorgängern hinarbeitete - völlig ausser Acht lässt. Das wäre zu verschmerzen, wenn diese wenigstens Tiefe erlangen würden. Doch aus unerfindlichen Gründen kümmert sich Hennen um keinen intensiver und baut viele Versprechungen auf, die sich mit dem überhasteten Ende als Seifenblasen entpuppen.

Ob die Entmythifizierung einiger seiner Hauptprotagonisten aus den Vorgängern beabsichtigt war? Die Helden wie Alfadas oder gar der verbindende Faden zwischen den Büchern - Elfenkönigin Emerelle - werden glanzlos, ja die Elfen selbst so menschlich und in ihrer Dekadenz gezeichnet, dass man zum Trollsympathisanten wird und vollstes Verständnis für deren Eroberungsfeldzug hat, ja ihnen gar gutes gelingen wünscht.

Da ja inzwischen mit "Elfenritter" bereits die nächste Triliogie startete, kann man hoffen das Bernhard Hennen nach den grandiosen "Elfen" wieder zu seiner Form findet und herzlich, vor allem aber mit Sympathie für die eigenen Helden schreibt. Wenn die Grenzen zu sehr verwischen, das Leid der einzelnen Figuren zu gross wird, vor allem aber die einzelnen Handlungstränge zu oberflächlich scheinen, dann kann man das auch mit Schlachtengetöse und viel Lärm nicht mehr wett machen.

Elfenlicht war aus meiner Sicht von allem ein bisschen zuviel und von den wichtigen Dingen zu wenig. Aber das ist meine persönliche Meinung. Mal schauen, was aus Albenmark wird :-) .


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Elfenkinder, 7. Dezember 2007

Mit das stärkste Buch der bisherigen drei aus meiner Sicht.
Hätte eigentlich nahtlos ins nächste Buch übergehen können.
Insbesondere das sich förmlich überschlagende Ende treibt die ausdauernde,
intensiv-spannenende Geschichte auf einen finalen Höhepunkt, dessen Ausgang,
meiner Meinung nach beabsichtigt, zunächstmal halboffen dargestellt wird.
Das vierte Buch "Die Elfenkönigin" ab Ende 2008, denke ich mal, wird noch so einiges diesbezüglich klären.

Hennen versteht es in meinen Augen ausserordentlich gut,
phantasievolle Details mit dem stetig wachsenden Bild der kreierten Welt zu verknüpfen,
wobei er eine große Bandbreite an Elementen, wie beipielsweise erotische Komponenten,
mit einfließen und zumindest für mich erstmals die magische Sinnlichkeit der Elfenwelt erfahren lässt.
Interessante Handlungswandlungen tragen die Geschichte auf lange Sicht in
abwechslungsreiche Gefilde zugunsten einer erwachenden Welt im Geiste des Lesers.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ein gelungener Abschluss?, 2. November 2007

Der letzte Teil der Elfentrilogie, der an die Handlung von Elfenwinter anknüpft, heißt Elfenlicht und er beginnt gleich mit einer schweren Entscheidung, welche die weiteren Ereignisse des Buches beeinflusst, für die Königin Emerelle. Es scheint die unnahbare Herrscherin, die stets versucht gerecht zu sein, schlägt eine falsche mögliche Zukunft ein. Doch mal ehrlich man kann es ihr nicht verübeln. Auf ihr lastet eine riesige Verantwortung, indem sie wahrscheinlich ganz Albenmark in ihrer Hand hat. Den Fehler mal einen falschen Pfad in der Baumkrone, die aus schier unendlich vielen Verästelungen besteht, zu beschreiten, ist selbst für die perfekten Elfen möglich.
So nimmt die Geschichte eine gefährliche Wendung von der zunächst nichts geahnt wird. Der Krieg gegen die Trolle wird im verbitterten Kampf fortgeführt und erst im letzten Moment, als es schon fast zu spät ist, merken die beide Kontrahenten, dass in der Dunkelheit noch ein viel bedrohlicherer Feind haust, der in der Lage ist, dass Gefüge von Albenmark oder der ganzen Welt aus dem Gleichgewicht zu bringen. Ob sie es, vielleicht sogar nur mit einen Bündnis zwischen Elf und Troll, schaffen dem Unbekannten zu trotzen, verrate ich jetzt nicht. Für mich war das Ende jedenfalls nicht zufriedenstellend. Hingegen gefiel mir, wie sich Ollowain und Emerelle entwickelten. Der Schwertmeister sowie die Königin müssen eine schwere Zeit meistern.
Bernhard Hennens Schreibstil ist wie immer ausgezeichnet. Aber durch die Routine die er und auch der Leser mittlerweile bekommen hat, ist die Geschichte nicht mehr ganz so erfrischend und gegenüber den anderen Teilen etwas weniger gut. Hennen konnte mich trotzdem mit dem dritten Teil wieder dazu überzeugen 5 Sterne zu vergeben, weil es einfach um das geht, was schon immer so gut war.




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