Kundenmeinungen
Hennen übertrifft sich selbst, 22. Oktober 2008
Oft merkt man ja an Nachfolgern von Büchern oder Filmen, dass ein Ziel gesetzt, doch nie erreicht wurde und dadurch die meisten zweiten Teile grottenschlecht werden.Doch bei Bernhard Hennens ,,Elfenwinter" kann ich nur gutes berichten. Nie habe ich einen 800 Seiten Roman so schnell durchgelesen. Hennen weiß, wie man einen Leser in den Bann ziehen kann. Selbstverständlich braucht man Vorstellungsvermögen und Fantasie, um ganz in diese Welt abzutauchen, doch Hennen macht es seinen Lesern schon extrem einfach, da er einfach detailliert und anmutig schreibt. Manchmal wirken die Sätze etwas zu knapp und stockend, doch nach einer Weile gewöhnt man sich daran. Manche Situationen hätte er in diesem Roman zwar noch etwas ausschmücken können, doch alles in allem ist ,,Elfenwinter" ein wirklich gelungerner Nachfolger von ,,Die Elfen". Er knüpft ein wenig seltsam an und man muss erstmal nachdenken, wo genau er fortgesetzt wurde bzw. mit wem und wann die Geschichte spielt.Es wird auch nie langweilig; Hennen wechselt in den Kapiteln immer zwischen den Charakteren, sodass man Spannung aufbaut und schon in einem neuen Kapitel nachgrübelt, wie es weitergehen wird.Ich würde ,,Elfenwinter" jedem empfehlen, der mit ,,Die Elfen" zufrieden war und anderen, die die Trilogie noch gar nicht kennen, sollten ,,Die Elfen" und dann ,,Elfenwinter" lesen; es lohnt sich. Es gibt kaum solch gute Romane; oder ich kenne sie einfach nicht! Doch dieser hier lässt einen vollkommen in eine andere Welt abtauchen.
Eine überraschend deutliche Steigerung zum 1. Teil, 16. Oktober 2008
Ich habe dem Autor nach dem ersten Teil "Die Elfen" unterstellt, dass er sich alles viel zu einfach macht, komplizierte Konfilkte einfach offen lässt oder völlig irrational löst. Zwar bin ich nach wie vor der Meinung, dass er einen Hang dazu hat, sich nur mäßig aus mancher Affäre zu ziehen, aber das kam für mich hier kaum noch zum Tragen.Eine straffe, knackige Geschichte mit oft konsequenten und harten Szenen wartet. Obwohl eine klare Verteilung der Attribute "Gut" und "Böse" zu erwarten ist, scheint es Absicht zu sein, dass man sich dieser nie wirklich sicher sein kann. Die Charaktere haben wesentlich interessantere und schlüssigere Charakterzüge als das noch in "Die Elfen" zu beobachten war.Ich möchte von der Geschichte nichts vorweg nehmen, aber es hat mich sehr gefreut, dass der Autor dieses mal auf Zeitsprünge, nicht nachvollziehbare Nebenhandlungen und der Magie als Lösung jeder nicht mehr zu rettenden Situation verzichtet hat. Die Trolle nehmen einen großartigen Posten ein und werden mit viel Tiefe versehen.Einzig schade fand ich, dass viele Dinge noch "zu liebenswürdig" waren und es dem Autor an Mut fehlte, den Leser auch mal mit einem dicken Kloß im Hals allein zu lassen.
tolles Schlachten-Epos-Fantasy, 7. August 2008
"Elfenwinter" beginnt mit der Vorbereitung des Fests der Lichter, welches die Albenkinder alle 28 Jahre feiern. Ollowain ist um das Wohl der Elfenkönigin Emerelle besorgt, da er einen Anschlag auf die Patriarchin vermutet. So beginnt der Roman direkt in den Vorbereitungen des Festes. Einerseits setzt sofort Spannung ein, da das Wohl der Königin von einer unbekannten Bedrohung gefährdet scheint, andererseits ist die Elfenstadt und das Lichterfest unglaublich atmosphärisch, detailliert und liebevoll beschrieben. "Elfenwinter" hatte also nach den ersten Seiten die Favoritenrolle für meinen Lieblingsfantasyroman erobert. Und auch mit Bravor über mehrere Hundert Seiten verteidigt. Denn von den ersten Seiten an reist der Spannungsbogen nie ab, und die lebhafte erzählweise tut ihr Übriges. Beim Fest der Lichter kömmt es zu einem Angriff der Trolle auf die Hafenstatt, und die Königin und ihre engsten Vertrauten müssen aus der brennenden Stadt fliehen... Wenn ich in der Filmindustrie wäre, würde ich mir sofort die Rechte an diesem Werk sichern! Das Ergebnis hätte sicher Potential, "Lord of The Rings" zu toppen!
Grandiose Fortsetzung des ersten Teils, 29. Mai 2008
Hach was war ich traurig als ich das erste Buch ausgelesen hatte. Und gleichzeitig plagte mich diese Sorge, dass die Fortsetzungen wie so oft schwächer ausfallen werden, ABER dem ist nicht so. Bernhard Hennen bleibt sich und seinem Schreibstil genau so treu, wie diese faszinierende Art den Leser zu fesseln. Keine andere Geschichte mag meinen Elfenfable so lebendige Farben einzuhauchen wie diese. Ein weiteres Meisterwerk !!!
Elfenwinter., 26. März 2008
Wer an diese Buch herangeht und ein Fortsetzung der Geschichte von Nuramon, Farodin und Mandred erwartet wird entäuscht. Vielmehr spielt es in der Mitte des ersten Buches. Es geht um die Zeit Von Mandreds Sohn und dessen Ziehvater Ollowain. Trotz allem es ein gelungenes Buch. Wenn man die Elfen gelesen hat sollte man dieses hier nicht verpassen.
|