Kundenmeinungen
Schade!, 4. Februar 2008
Nachdem ich mit Gänsehaut den "Kindersammler" regelrecht verschlungen hatte, war ich sehr auf das Folgewerk von S. Thiesler gespannt. Die erste Hälfte von "Hexenkind" hat meine Erwartungen voll erfüllt ... allerdings ging es dann nur noch bergab. Es war relativ früh klar, in welche Richtung dieses Buch geht. Auch der Mörder von Sarah stand für mich relativ früh, viel zu früh!, fest. Die Hoffnung, dass man auf eine falsche Spur geschickt wird, wurde leider nicht erfüllt. Die Geschichte als solche ist nicht schlecht, wenn auch an einigen Stellen mehr als überzogen.
Das Buch fing gut an ... kann aber was Spannung und Geschichte betrifft bei weitem nicht mit dem "Kindersammler" mithalten. Schade.
Nicht so gelungen wie der Kindersammler, 31. Januar 2008
Ich habe den Kindersammler verschlungen und mußte daher natürlich auch Hexenkind lesen.
Leider ist das Buch für mich nicht so stimmig wie das Erstlingswerk der Autorin. Die Personen fesseln nicht so und auch die Mordgeschichte wirkt etwas konstruiert, besonders, wer der Mörder ist (keine Angst, ich verrate es nicht!).
Auch das Verhalten der Eltern gegenüber ihrer Kinder verwundert ( Sarah - ihre Eltern, Elsa - Sarah, Edi - Sarah + Romano, Romano - Teresa). So viele verkorkste Beziehungen in einer Familie sind einfach nicht die Realität!
Auch macht die Autorin für mich den Fehler vieler, deren erstes Buch sehr erfolgreich ist: Sie übernimmt vieles aus dem Kindersammler:
- die Schauplätze Berlin und Toskana
- die Rückblenden
- das Aufbauen der Tragödie über viele Jahre
- ja sie erwähnt in einem Nebensatz sogar die Geschichte des Kindersammlers!
Ich hoffe das nächste Buch ist eigenständiger.
Kreativ, doch leider überzogen, 31. Januar 2008
Diese tragische Familiengeschichte lässt sich gut und flüssig lesen und ist größtenteils spannend. Die Zeitsprünge gestalten das Buch interessant und machen es zu einem besonderen Roman. Die Charaktere, vor allem Elsa, Sarah und Franky, werden detailliert beschrieben und beweisen die Kreativität und Frische der Autorin.
Der einzige Wermutstropfen sind die viel zu überzogenen Zufälle, wie z.B. Frankys Zusammentreffen mit Elsa, oder auch die klischeehafte Darstellung verschiedener Bevölkerungsgruppen. Diese lassen das Buch des Öfteren unrealistisch erscheinen.
Für Leute, die ein einfaches Lesevergnügen suchen, ist diese verworrene Familientragödie sicherlich zu empfehlen, wer jedoch auf ein höheres Niveau hofft, wird enttäuscht werden.
spannend geschrieben, 28. Januar 2008
Die Geschichte ist durchaus spannend geschrieben, an keiner Stelle war das Buch langweilig. Allerdings - und deshalb nur 4 Sterne - waren manche Teile stark überzogen, so z.B. der an den Haaren herbeigezogene, absolut unwahrscheinliche Inzest. Was mir ein wenig gefehlt hat war eine nachvollziehbare Erklärung für das nymphomanische Verhalten der Hauptdarstellerin. Trotz der Kritik fand ich das Buch sehr gut und unterhaltsam zu lesen, daher die 4 Sterne.
enttäuschend, 25. Januar 2008
Selten bin so klischeehaften Figuren begegnet, die sich derartig holprig durch eine Story bewegt haben, die ziemlich an den Haaren herbeigezogen war. Es gibt wesentlich Besseres auf dem deutschen Krimimarkt.
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