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Simone van der Vlugt: Das Klassentreffen.

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Das Klassentreffen.

von Simone van der Vlugt

Diana

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12/Okt/2008 - 05:49




Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Jedem bildet der Charakter sein eigenes Geschick., 30. Januar 2008

Über Geschmack streitet man bekanntlich nicht; wohl aber wegen einer Zuordnung ins falsche Genre. Was hat sich der Claqueur vom "Spiegel" eigentlich dabei gedacht, diesen Roman als Psychothriller zu bezeichnen; eine Frechheit, die selbst der Verlag unterlassen hat. Dort heißt das Buch schlicht & ergreifend "Roman" und etwas anderes ist es auch nicht. Davon abgesehen, dass ich jene unbedarften, larmoyanten Hascherl mit serienmäßig eingebautem Märtyrer-Programm nicht mag, habe ich das Buch an zwei Abenden durchgelesen. Ich hatte befürchtet, den seichten Faden zu verlieren.

Mein Fazit, das Verhalten von Isabel betreffend (fehlt im Roman völlig): Isabel hat in Sabine so etwas wie eine Mutter gesehen, die ihr auf Schritt und Tritt dermaßen auf den Nerven herumgetrampelt ist, dass sie sich - wenngleich auf unfaire Art - von ihr befreien musste. Denn welche Halbwüchsige mag es schon, stets und ständig einen betulichen "Wachhund" an der Seite zu haben, ständig an die neuronale Benachteiligung erinnert zu werden, wenn das andere Geschlecht lockt? Über die Variante konnte sich die Ich-Erzählerin natürlich keine Gedanken machen, da ihre Märtyrerrolle sonst aufgeflogen wäre. Dem Rest des literarischen Personals wäre allerdings "zuzumuten" gewesen, auf diesen Aspekt der Beziehung zwischen Isabel und Sabine näher einzugehen.

Dafür, dass es sich bei Sabine offensichtlich um eine ernste psychische Erkrankung (Verdrängung von Ereignissen) handelt, wird zu wenig Nützliches darüber berichtet. Es reicht für einen guten Entwicklungsroman eben NICHT aus, zwei, drei Sätze aus der Fachliteratur zu zitieren. Als Autor sollte man begriffen haben, worüber man schreibt. Man muss ja nicht alles schreiben, was man begriffen hat, aber ein bisschen mehr hätte es schon sein dürfen.

Aber kein Buch ist so schlecht, dass es nicht in irgendeiner Weise nutzt. Durch Lesen eigene Bilder zu projizieren, ist allemal besser, als fertige zu konsumieren. Obendrein trainiert es Rechtschreibung und Grammatik, was bei filen Mietbörgern inzwischen bidder nötich is.

Für dieses Buch gilt: Sieh zu, dass Du viel liest, und wenn Du es gelesen hast, dann lasse vieles davon unberücksichtigt.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Spannung ja, fesselnd, ja - aber nicht überwältigend, 22. Januar 2008

Ich hatte das Buch aufgrund der "überwältigenden" Rezensionen hier gekauft, mich eher skeptisch ans lesen gemacht und wurde sehr positiv überrascht. Fast hätte ich das Buch in einem durch ausgelesen und konnte die Fahrten zum Job mit der Bahn kaum erwarten. ABER - es ist kein "atemloser, packender, spannungsgeladener, überwältigender Krimi bzw. Thriller". Wenn man echte Thriller gewohnt ist, ist dieser Roman eine nette Erholung für zwischendurch, hat aber seine ganz eigene Dynamik durch die geschickte und verzwickte Führung der Handlung.

Das positivste an diesem Roman war für mich dass die Hauptperson sehr realistisch rüberkommt - bis auf die "Wiedervereinigung mit ihrer ersten Liebe", die irrelevant für die Geschichte ist. Ihre berufliche Situation, die sehr realistischen Probleme mit Kollegen, Mobbing und der eigenen Angst macht diese Person sehr echt. Auch sind all ihre Handlungen nachvollziehbar. logisch und die Erzählperspektive führt den Leser virtuos von einer Sackgasse in die andere. Das Ende und damit die Auflösung der Geschichte ist für echte Thrillerleser vorhersehbar ab der Hälfte des Romans, was einem nicht vom lesen abhalten wird und den Lesespaß nicht verdirbt! Was mich etwas enttäuschte war dass die Autorin dem Leser keine Erklärung liefert für den Wandel in der Freundschaft der beiden Mädchen und den letztendlichen Hass der am Ende zur Katastrophe führt.

Eine saubere und gute Arbeit, sehr empfehlenswert!!!!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Die falsche Vermarktung ..., 17. Januar 2008

... sollte weder der Autorin noch ihrem Buch zur Last gelegt werden. Zwar ist die Definition von Spannung recht weitreichend, und wer darunter ausschließlich grausam verstümmelte Leichen, detaillierte Szenen in der Gerichtsmedizin etc. versteht, darf mit Fug und Recht von diesem Roman bitter enttäuscht sein. Leider lieben Verlage es, mit irreführenden Klappentexten zu werben, darauf bin ich selbst schon mehr als einmal hereingefallen. All das ändert jedoch nichts daran, dass dieses Buch durchaus packend und beklemmend ist - sofern man es aus der Perspektive liest, für die es offenbar geschrieben wurde; und das ist gewiss nicht die eines Hardcore Thriller Lesers, im Grunde nicht einmal wirklich die eines Krimilesers. Denn die Kriminalhandlung ist in diesem Buch lediglich der Aufhänger und Rahmen für die eigentliche Geschichte, bei der es darum geht das Thema Mobbing und seine Auswirkungen auf das betreffende Opfer darzustellen. Als Teenager war ich selbst Opfer von Mobbing meiner Klassenkameraden. Zum Glück ging es nicht ganz so weit, wie in diesem Buch beschrieben (abgeschnittene Haare und zerrissene Kleider blieben mir erspart), was jedoch auch nur daran liegen mag, dass ich allen Schikanen zum Trotz genug Selbstwertgefühl hatte, um den anderen eine Art unsichtbare Grenze zu vermitteln. Obwohl das alles über 20 Jahre zurückliegt, haben mich die authentischen Schilderungen dieses Buches ziemlich mitgenommen. Vielleicht muss man solche Situationen am eigenen Leib erlebt haben, um die wahre Pschychohandlung zu erfassen, um die es im vorliegenden Buch geht - und diese hat nur am Rande mit einem Mord und dessen Auflösung zu tun, sondern spielt sich in der Seele der Protagonistin Sabine ab. Alles andere als ein klassischer Krimi oder gar ein Thriller, aber ein aufwühlendes Drama, das alle jene lesen sollten, die während ihrer Schulzeit zu denen gehörten, die Freude daran hatten, Außenseiter zu demütigen und zu quälen, nur weil sie anders waren. Leider sind es immer nur die Mobbing Opfer selbst, die solche Trauma jahrelang mit sich rumschleppen müssen, während die Täter sich gerührt an ihre ach so schöne Schulzeit erinnern, an all den Spaß und längst vergessen haben, dass sie anderen, die ihnen nichts getan hatten, mit Wonne das Leben zur Hölle gemacht haben. Meine aufrichtige Bewunderung gehört hier Sabine, die trotz allem Mitleid mit Isabel und ihrem Schicksal hatte, das zeichnet wahre Größe aus.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Klasse Buch mit erschreckendem Ende!, 16. Januar 2008

Ich bin begeistert von diesem Buch!
Super geschrieben, einfach top!
Der Inhalt ist klasse, alles passt ineinander.
Das Ende kam für mich wie ein Schock. Als Krimi kann man es nicht wirklich bezeichnen, der Schluss überwältigt einen jedoch regelrecht. Ich konnte es nicht fassen, möchte das Ende jetzt aber nicht offen preisgeben, sonst würde ich anderen den Spaß verderben, die es (noch) nicht gelesen haben. Am Interessantesten fand ich jedoch immer wieder die Rückblicke in die Vergangenheit.
Dieses Buch ist wirklich empfehlenswert und es lohnt sich eindeutig, es zu kaufen.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Eine schlaflose Nacht.., 6. Januar 2008

Sagen wir mal so, eigentlich wollte ich vor dem Schlafengehen noch eine halbe Stunde lesen..das war gegen 23.30.

Um 4.17 Uhr hab ich das Buch dann aus der Hand legen müssen, weil ich es in einem Zug durchgelesen hatte und war anschließend immer noch putzmunter. :-)

Ich hab in letzter Zeit viele gute, aber nur wenige sehr gute Bücher gelesen. Klassentreffen gehört für mich zu den sehr guten Büchern!





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