Kundenmeinungen
Nicht schlecht aber nicht herausragend, 4. August 2007
Also ich habe "Leichte Beute" jetzt durch und muß sagen das Buch war ganz nett.Etwas Krimi - etwas Liebe - halt von jedem etwas.
Klar das war jetzt nicht das herausragende Buch des Jahres, aber es läßt sich flüssig lesen.
Wer nur selten ein Buch in die Hand nimmt, sollte vieleicht zu einem anderen greifen. Auch für Fan}s von knallharten Thrillern dürfte dies nicht das Richtige sein.
Für einen viel-Leser wie mich hingegen war es ein netter Zeitvertreib zwischen einigen anderen Büchern.
Leichte Kost, 2. August 2007
Wer mit dem Gedanken spielt, "Leichte Beute" ("Leichte Kost" wäre vill. ein passenderer Titel gewesen) von Allison Brennan zu kaufen, welches, mir unverständlicherweise 3,5 von 5 Sternen besitzt, dem kann ich davon nur abraten.
Als spannender Thriller angepriesen, ist das Buch ein kleiner netter (wenn man das noch so bezeichnen kann), kitschiger, Roman, mehr aber auch nicht.
Die Story selbst wäre ja durchaus interessant:
Eine erfolgreiche Romanautorin, welche früher beim FBI war, findet sich auf einmal im Fadenkreuz eines Killers wieder. 3 Menschen wurden von diesem Killer bereits so getötet, wie sie es in ihrem Romanen beschrieben hat und schnell ist allen klar, dass es darauf hinauslaufen wird, dass der Killer die Autorin als Hauptziel hat. Die Suche nach dem Killer gestaltet sich schwierig und alsbald stellt sich heraus, dass der Killer etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun hat.
Soweit so gut. Die Umsetzung der Geschichte ist aber nun wirklich eine Traurigkeit sondergleichen. Selten so einen langweiligen "Thriller" gelesen. Die Figuren, von der Heldin Rowan Smith, über ihre Bodyguards John und Michael, bis hin zu den FBI-Agenten und FBI-Direktor, wirken so künstlich, so blass und so comicmäßig, dass es einem schon fast wie eine Satire vorkommt.
Alle sehen natürlich blendend aus, egal welche Uhrzeit, egal welcher Umstand (nach der Dusche, nach und vor dem Joggen, frisch aufgestanden und hundemüde etc) und alle haben einen so ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, dass sie natürlich keinerlei Fehler besitzen. (Die Autorin wird auch nicht müde dies immer wieder zu erwähnen)
Zu allem Überfluss wird aus dem Thriller dann auch noch eine Liebesdreiecksgeschichte, da sich die beiden blendend aussehenden Bodyguards natürlich in die bildhübsche geheimnisvolle Autorin verlieben, welche sich wiederum in den einen, natürlich auch sehr geheimnisvollen, ehemaligen Elite-Soldaten, ehem. Drogenfahnder, ehem. was weiß ich, Bodyguard John verliebt. Beide verstehen sich blind, können, "wie nie jemand zuvor", die Gefühle des anderen einschätzen und beginnen einen Romanze vor der selbst Schmalzblättchen und Groschenromane zurückschrecken würden.
Hinzu kommen die wirklich detailliert und ausführlich geschilderten Beschreibungen des horizontalen Tangos, welcher natürlich, egal wie brenzlig die Situation ist, zu jeder Zeit mit einer Romantik und Leidenschaft vollzogen wird, bei der man sich manchmal die Frage stellt, ob jemand wirklich schon mal so "getanzt" hat. Naja.
Ansonsten benimmt sich das FBI wie der die Freiwillige Feuerwehr von Hinterkruxburg bei Ermittlungen in einer Brandstiftung. Offensichtliche Möglichkeiten den Mörder zu finden werden einfach mal übersehen, obwohl selbst dem Leser nach 100 Seiten bereits klar ist wer denn nun der große Böse ist. Mit dieser Auflösung wird dann aber auch nicht bis zum Schluss gewartet, nein, mitten im Buch weiß dann auch das FBI, mehr durch Zufall als durch Ermittlungen, wer denn nun der Mörder ist.
Der Mörder selbst ist dann natürlich die Ausgeburt des Bösen, von Geburt an versteht sich, der irgendwelche leicht irrationalen Ziele verfolgt um die gute Autorin endlich zu töten. Verhalten tut er sich dabei aber wie Supermann auf LSD und schaltet mit einfachsten Tricks Topleute des FBIs und der Marine aus. (Strom abgeknipst und den Bodyguard durchs Fenster erschossen. Wow. Gut das man einen Bodyguard hat) Knochenbrüche oder schwere Verletzungen heilen bei ihm von heute auf morgen und seinen Kreuzzug finanziert er mit Überfällen auf Supermärkte. (irgendwie musste diese Begründung ja ins Buch)
Das richtige hammerharte kommt aber zum Schluss. Der Täter ist dann nämlich nicht nur genial und böse, während das FBI selten dumm und blütenweiß ist, nein. Der Täter ist dann auch noch verrückt wie eine Kanalratte. Mischt der nicht wirklich ein Video und untermalt das ganze mit Rapmusik welche nur "töte" (dämliche Übersetzung halt) schreit..uff.da wurde es mir dann echt fast zuviel.
Also wie gesagt. Wer auf spannende, logische, oder zumindest unterhaltende, Literatur steht, kann von dem Ding gleich die Finger lassen. Das Buch ist eher was für Mutti wenn sie in Urlaub fährt und ihr "echte Krimis" zu nervenaufreibend und "Groschenromane" zu kitschig sind.
Vill. kann das ja dem einen oder anderen 470 Seiten Qual (ja, ich hab durchgehalten. Ich wollte wissen ob das Buch bis zum Ende so schlecht bleibt....und ja...das Buch bleibt es) und eine Menge Zeit ersparen.
Klassischer Fehlkauf, 2. August 2007
Meiner Meinung nach wird hier jedes Klischee bedient. Das Buch ist äußerst vorhersehbar, auch für "Wenigleser" und aus diesem Grund ziemlich langweilig und die Charaktere nervig. Mir war jedenfalls irgendwann die Zeit zu schade, das Buch zu Ende zu lesen. Ein Blick auf die letzte Seite bestätigte meinen bis dahin gewonnenen Eindruck.
Durschaubar!, 28. Juli 2007
Auf den ersten Seiten hat das Buch mich in seinen Bann gezogen. Das lies dann jedoch mit jeder Seite immer mehr nach. Der Schreibstil der Autorin ist etwas gewöhnungsbedürftig.
Eine gute Themenidee jedoch schwach umgesetzt und sehr leicht zu durchschauen, wer in diesem Fall der Täter ist. Nach einem Drittel des Buches hatte ich schon den richtigen Riecher und hab nur noch drauf gewartet, wie es aufgelöst wird.
Außerdem hätten weniger ausführliche Sex-Szenen dem Buch besser getan, als diese in jedem kleinsten Detail zu beschreiben.
Überraschend gutes Erstlingswerk !!!, 23. Juli 2007
Ein raffinierter Fall, dichte Atmosphäre und ein Hauch von Romantik - dieser Thriller glüht vor Hochspannung! Die negativen Rezensionen von Lesern, die das Buch unlogisch oder gar langweilig fanden, sind absolut nicht nachvollziehbar, denn Allison Brennan ist für mich nach langer Zeit (und erfolgloser Suche) endlich mal wieder eine sensationelle Neuendeckung!
"Leichte Beute" ist ein herausragender psychologischer Thriller mit perfekt gezeichneten, fesselnden Charakteren und unerwarteten Wendungen. Die Handlung ist gut durchdacht und es bleibt von Anfang bis Ende durchgehend spannend.
Ein rasanter, ungewöhnlicher, absolut überzeugender Thriller, der alles enthält, was Sie sich nur wünschen können: Action, Gefahr, Spannung, Tränen und Leidenschaft. Absolute Kaufempfehlung - vor allem für Liebhaber von Romantic-Suspense-(Lady)-Thrillern!
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