Kundenmeinungen
Gute Kombination von Gentechnik, Medizin und Thriller, 14. August 2008
Die Geschichte:Der Genforscher Tom Carter will das Leben seiner Tochter Holly retten, die an einer seltenen Krebsart erkrankt ist. Zusammen mit seinem Team und mit Hilfe eines Supercomputers durchsucht er die gesamtliche menschliche Erbsubstanz um das Gen zu finden, welches die Rettung bringen soll.Seine Gegenspielter sind "die Bruderschaft". Eine Gruppe religiöser Fanatiker, die auf die Rückkehr des "neuen Messias" warten und ihn verzweifelt suchen. Eine weitere Aufgabe diese Bruderschaft ist es Menschen zu eleminieren, die sich in ihren Augen an der Schöpfung vergangen haben bzw. Gottes Willen mißachten. Tom, der bei einem Mordanschlag seine Frau verloren hat beginnt nun den fast aussichtslosen Wettkampf mit der Zeit, um seine Tochter zu retten.Wie und ob es ihm gelingt, lest selber.Das Buch ist fesselnd und spannend geschrieben und gibt einen Einblick darüber, was mit Hilfe der Gentechnik und moderner Technologie machbar ist bzw. in naher Zukunft machbar sein könnte. Die Geschichte ist gut erzählt und macht Freude zu lesen, wie und ob Dr. Carter und sein GENIUS-Team die schwere Aufgabe meistern und welche Opfer sie dafür bringen müssen.
Ist der Messias unter uns?, 27. April 2008
Ein empfehlenswerter Thriller aus der Reihe Wissenschaft trifft Religion. Die Story ist mit Sicherheit nicht immer ganz logisch, behaupte ich ganz einfach mal, ohne Kenner von Genforschung oder Geheimgesellschaften zu sein, trotzdem ist es sehr spannende geschrieben und man bleibt bis zum Schluss dabei. Sicherlich spricht der Autor hier die Thematik von Gefahren der Gentechnik bzw. dessen Mißbrauch sowie den religiösen Fanatismus an. Interessant hierbei, dass der Autor keine reine schwarz-weiß-Ansicht im Hinblick auf dem Verhältnis von Wissenschaft und Religion einnimmt. Ich fand auch die Frage interessant, ob es immer wieder Menschen mit in den Genen feststellbaren überirdischen Fähigkeiten gibt und der moralische Aspekt, dass der Wille des einzelnen Menschen entscheidend ist, wie er diese besonderen Fähigkeiten einsetzt - also vielleicht hat jemand die Fähigkeiten zum Messias und weiß dies gar nicht.
Hollywood-Drehbuch....., 1. Februar 2008
"Das Nazareth-Gen" ist so weit gut geschrieben, der Schreibstil ist flüssig, es wird nicht langweilig, es kommen keine zähen Passagen, das Thema ist spannend, die Idee grundsätzlich bemerkenswert-intelligent. Leichte Kost ohne Nachwirkungen.Direkt im Anschluss an dieses Buch habe ich "Das Buch der Namen" gelesen, daher bewerte ich gleich mal beide Bücher, denn mir ist da etwas aufgefallen:Ich kann mich nicht des Gefühls erwehren, dass diese Bücher nur noch mit dem Hintergedanken geschrieben werden, ein filmreifes Drehbuch für Hollywood abzuliefern.Echt schade... Ich versuche mich zu erinnern, wann ich das letzte Mal einen BUCHroman gelesen habe anstelle einer actiongeladenen Spielfilmvorlage.
Kurzweiliges Lese"vergnügen", 4. Dezember 2007
Ich war sehr gespannt auf das Buch, die Story klang sehr interessant und spannend. Die ersten 100 - 150 Seiten fand ich teilweise sehr quälend. Cordy erzählt sehr detailliert und leider für Laien zu wissenschaftlich und technisch. Die Erklärung dieser High-Tech Geräte fand ich total langweilig und ermüdend, sodass ich es schwer hatte, wieder in die Story reinzufinden. Als "Otto Normalverbraucher" fehlte mir absolut die Fachkenntnis, alles zu verstehen. Was ich zuerst in der Kurzfassung interessant fand, kam im Buch irgendwie nicht mehr interessant rüber, eher unrealistisch und gar nicht mehr soo spannend: Christi-Gene in einer Datenbank, mit der Wissenschaftler Dr. Carter seine Tochter retten will; die Bruderschaft, die hinter dieser Technologie her ist und sie für sich nutzen will... Mit den einzelnen Charakteren wurde ich irgendwie gar nicht richtig warm. Ich war viel zu sehr beschäftigt, diese ganze Gentechnik zu verstehen und nichts wichtiges zu überlesen, dass ich mich auf die Charaktere garnicht richtig konzentrieren konnte : ( Alles in allem eher kurzweilige, flache Leseunterhaltung. Kein Muss, wen's interessiert ok, aber da gibt es bedeutend bessere Bücher!
Toller Thriller, 13. November 2007
In einer geheimen unterirdischen Höhle in der jordanischen Wüste, zu der nur eine geheime Bruderschaft Zutritt hat, brennt seit 2000 Jahren eine Flamme. Es heißt, wenn sie die Farbe von blau nach weiß wechselt, ist ein neuer Messias geboren. Nun ist die Flamme seit einigen Jahren weiß, doch wo der versprochene Messias ist, weiß man nicht.Bei der Verleihung des Nobelpreises an den Genforscher Tom Carter und seine Kollegin Jasmine Washington geschieht etwas Schreckliches: als Tom mit seiner Familie und Jasmine nach der Verleihung das Gebäude verlässt, fallen Schüsse, Toms Frau stirbt. Doch die Schüsse galten wohl eigentlich Tom.Tom, der mit Jasmine eine Methode entwickelt hat, die menschlichen Gene in kürzester Zeit zu sequenzieren und daraus Rückschlüsse auf bestehende oder drohende Erkrankungen zu ziehen und der jetzt an einem Mittel gegen Krebs forscht. Wem könnte seine Forschung ein Dorn im Auge sein?Als sich herausstellt, dass seine Frau zum Zeitpunkt ihres Todes bereits einen großen Hirntumor hatte, untersucht Tom vorsichtshalber auch seine Tochter und stellt fest, dass sie stark vorbelastet ist und sehr wahrscheinlich innerhalb kürzester Zeit an einem äußerst bösartigen Tumor erkranken wird. Das bedeutet, er hat nicht mehr so viel Zeit für seine Forschungen, wie er dachte, wenn er damit seine Tochter retten will.Im Gespräch mit Kollegen kommt ihm plötzlich ein Geistesblitz: was wäre, wenn er die DNS von Jesus Christus untersuchen könnte, der bekanntlich zahlreiche Menschen geheilt hat?Ein routiniert geschriebener Wissenschaftsthriller. Die Figuren sind, wie im Genre üblich, zwar ein wenig flach, und zwei Logiklöchlein haben mich ein wenig gestört. Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen, solide Thrillerunterhaltung, die auch nicht zu stark in Kirchenverschwörungstheorien abdriftet, sondern eher die Chancen und Risiken der Gentechnik auf spannende Weise thematisiert.
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