Kundenmeinungen
Wer schneller liest, ist früher froh, 15. September 2008
Dieses Buch, von den meisten Kritikern hoch gelobt, war für mich eher enttäuschend. Das Buch ist an sich überzeugend, wirkt sehr gut durchdacht und stimmig in allen Punkten. Allerdings fehlt für mich ein entscheidender Faktor: die Spannung. Für eine Kurzgeschichte oder einen Zeitungsbericht wäre das sicher der Knuller schlechthin gewesen. Diese Story in dieser Länge alelrdings etwas langweilend. Gleich von Anfang an ist die Katze aus dem Sack. Die Zombies sind da, sie verbreiten sich und es gibt scheinbar kein Aufhalten mehr. Schnell ist das Pulver verschossen, und weiter gehts mit vielen verschiedenen Personen, aus vielen verschiedenen Ländern, mit vielen verschiedenen Erlebnissen, aber immer dem gleichen, trockenen Erzählstil.Man kriegt viele Fakten, viel Story, viele Personen, allerdings keine Verbindung zu diesen. Man fiebert nicht mit, macht sich Gedanken um die einzelnen Personen, sondern liest einfach Abschnitt für Abschnitt und denkt sich "Aha, okay!". Das Buch war interessant, quasi wie ein überlanger Zeitungsartikel, aber kein mitreißender Pageturner. Schade...
sehr ungewöhnlich und sehr gut, 9. Mai 2008
Ein Roman in einem sehr ungewöhnlichen Stil. Interviews mit Menschen auf der ganzen Welt werden scheinbar wahllos aneinandergereiht. Keines davon ist mehr als vier Seiten lang, bei einem Roman von über 400 Seiten. Dadurch wird die Geschichte aber noch eindrücklicher und plastischer, als wenn man sie im Kino sehen würde. Es wirkt geradezu unheimlich realistisch. Ein Glück, dass das Thema nicht wahr sein kann. (oder?) Es beginnt damit, dass die industrielle Verseuchung der Gewässer des chinesischen Drei-Schluchten-Stausees eine Seuche verursacht, die enorme Ähnlichkeit mit George Romeros Zombie Filmen hat. Und die Seuche ist weltweit sehr sehr ansteckend. Zumal viele lieber daran verdienen wollen anstatt sie zu heilen.Wegen des Klappentextes verdient die deutsche Softcover-Version aus dem Hause Goldmann fast einen Stern Abzug in der Wertung. Das ist kein ironisches und sehr unterhaltsames Lesevergnügen, wie da steht. Auch wenn Max Brooks der Sohn von Mel Brooks ist und eigentlich eher im Comedy-Fach zu Hause ist. Dieses Buch ist eine frappierend realistische Parabel über Ignoranz, Geschäftemacherei, Verdrängung, Lüge, ... und harter harter Arbeit vieler Menschen um den Schaden wieder hinzukriegen.
Das Buch ist der Hammer !, 19. März 2008
Bin ein großer Fan von Filmen wie 28 Days Later, Dawn of the Dead und Resident Evil.Mit Zombie Büchern habe ich mich bisher überhaupt nicht beschäftigt.Auf das Buch bin ich durch den interessanten Klappentext und die positiven Rezensionen hier gestossen.Ich kann mich meinen Vorredner nur anschließen !Die Interview Form die sich durch das Buch zieht ist mal was ganz neues.Die kleinen Geschichten verbinden sich zu einer komplexen Geschichte, die ausserordentlich gut und realistisch dargestellt wird.Ich kann das Buch nur wärmstes empfehlen !
Das Buch IST NICHT LUSTIG!, 30. Januar 2008
Ich lese gerade die amerikanische Ausgabe des Buchs, eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Der dämliche deutsche Titel ist absolut irreführend. Das Buch IST NICHT LUSTIG! Ohne besonders ekelig oder brutal zu sein, wird doch sehr realistisch das Grauen eines möglichen Ausbruchs einer Zombie-Infektion". Die Interviewform des Buches ist gut gewählt, Max Brooks hat eine Menge recherchiert, ich komme mir vor, als ob ich eine Nachrichtensendung sehe - alles wird relativ sachlich beschrieben, ohne Splatterorgien", diese bleiben der Fantasie des Lesers überlassen. Einem Jungendlichen würde ich das Buch nicht in die Hand geben, wie oben schon geschrieben, es ist nicht lustig und warum der Übersetzer diesen Titel gewählt hat, dass kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen, außer vielleicht deswegen:Max Brooks ist der Sohn von Mel Brooks.
Schwacher, irreführender Titel, wird dem Buch nicht gerecht, 4. Januar 2008
Der alberne Titel sabotiert leider den genialen Dreh des Buches, das die Geschichte des World War Z in Form einer Interviewreportage ernsthaft aufbereitet und nie den Anspruch eines Sachbuches verliert.Meileweit weg vom billigen Zombietrash!
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