Kundenmeinungen
lausig geschrieben, 20. Oktober 2007
Richtige Spannung kommt gar nicht richtig auf, das Buch zeigt inhaltliche Fehler, die man bei genauem Lesen sofort merkt. Es ist zu einfach gestrickt, vorhersehbar, der Held ist eine Potenzkanone trotz Alter, das Buch strotzt vor Klischees.
Perfektion von der Stange, 21. September 2007
"Todesschwur" hat mir außerordentlich gut gefallen. Zwei Wochen später hatte ich es vergessen.
Und das ist eben das Dilemma: Patterson schreibt gradlinig und kompromisslos, er scheut auch nicht davor zurück, Personen zu opfern, die eigentlich in der (vor allem amerikanischen) Literatur tabu sind. Wie seine Hauptfigur Pelliante geht Patterson seinen Weg, unbeirrbar, knallhart. Die Mafia vergisst nie, Mütter vergessen noch viel weniger: ein großartiges Spannungsfeld. Insofern ein sehr guter, sehr aufregender Thriller, der uns von New York über Tel Aviv nach Feuerland führt.
Aber all das reicht eben auch nicht aus, um einen Meilenstein der Thriller-Literatur zu erschaffen. Wer das nicht erwartet, sondern "nur" einen echten, gut erzählten Page-Turner sucht, wird mit "Todesschwur" bestens bedient.
Keine große Literatur , 19. September 2007
"Todesschwur" ist seit der Enttäuschung mit einigen der letzten Bücher von Patterson mal wieder ein Buch gewesen, dessen Klappentext mich angesprochen hat. Doch ganz werden die Versprechungen, die zu dem Buch gemacht wurden, nicht gehalten: "Eiskalt, klar und kompromisslos" soll "Todesschwur" laut Bild am Sonntag sein... Nun gut. Spannung kommt auf, das gebe ich gerne zu. Ich wollte schon wissen wie es weiter geht und die Handlung baut auch einen durchaus passablen Spannungsbogen auf. Doch betrachtet man das gesamte Buch, muss ich leider wieder feststellen, das die ersten Alex-Cross-Thriller von Patterson um Längen besser, undurchschaubarer und spannender sind. "Todesschwur" kommt einem hingegen an so manchen Stellen sehr überhastet vor und die gesamte Handlung ist ab einem gewissen Punkt leider vorhersehbar und unglaubwürdig. Zudem hat man es schwer, einen Bezug zu den Hauptfiguren zu bekommen. Zu klar ist eine Gut/Böse-Grenze gezogen: Egal welchen Weg die beiden Hauptcharaktere gehen oder was sie tun, sie dürfen das ja, weil sie die Guten sind. Fragwürdige Ansicht. Mich hat das Ganze nicht vom Hocker gerissen und ich bin der Meinung aus der Grundidee hätte man etwas Spannenderes basteln können, "Todesschwur" ist einen Hauch zu einfach gestrickt für einen wirklich guten Thriller mit Irrungen, Wirrungen und Überraschungen.
Spannend!, 17. September 2007
Was diesen Thriller ausmacht ist weniger die Handlung rund um das Thema Mafia, Rache und Gerechtigkeit. Es ist eher das Tempo und die Spannung, die durch den gesamten Roman sehr hoch bleiben. Man liest das Buch in einem Zug und kann es nicht weglegen. Das "Happy End" ist zwar ein wenig vorhersehbar, aber der Weg dorthin ist voller Wendungen und interessant. Keine fünf Punkte von mir, da für meinen Geschmack die Hauptfigur Nick ein klein wenig zu tough und cool ist.
Ein spannender Gerichts- und Mafia-Thriller, 6. September 2007
Ein spannender Gerichts- und Mafia-Thriller der in seiner übersichtlichen und leicht zu lesenden Art für mich eher positiv zu werten ist. Es muß nicht immer kompliziert und verstrickt sein, die Frage die sie mir aber stellt ist, wir konnten Cavello (hinter Gitter) und Nordeschenko so perfekt kommunizieren? Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen und erinnert mich ein wenig an Storys von John Grisham. Der Haß auf die Killer hat sich auch bei mir bis zum Ende immer mehr gesteigert, was bedeudet, daß ich das Buch nicht mehr weg legen konnte. Ich werde mir ein neues (mein zweites) Buch von James Patterson kaufen, sein Stil hat mir gefallen, den "Todesschwur" kann ich sehr empfehlen.
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