Kundenmeinungen
Typisch Schätzing - (zu ) gut recherchiert, 7. Januar 2008
Schätzing ist kein in-den-Tag-hinein-Schreiber. Was er verfasst hat Hand und Fuß. So wird auch in diesem Buch mehr als deutlich, dass er sich mit der Materie (Kosovo-Konflikt, Laserwaffe, Whisk(e)y) mehr als intensiv beschäftigt hatte, ehe er zur Feder griff.
Leider hat er auch in diesem Buch wieder nicht an sich halten können und sein neu erworbenes Wissen auf vielen, vielen, zähen Seiten zwischen die eigentliche Handlung gestopft. Wer also einen (teilweise recht philosophischen) Monolog über die Politik und Kriegswirren des ausgehenden 20. Jahrhundert erwartet wird nicht enttäuscht werden.
Auch die Darstellung der Hauptpersonen und deren Dialoge erweist sich manchmal etwas aufgesetzt.
Erst zum Ende hin nimmt der Roman Fahrt auf.
Schade. Die interessante Attentat-Story selbst hätte mehr Sterne verdient.
naja, 5. Januar 2008
Der Zeitgeist ist geprägt von modernen Entertainment in allen Bereichen aber leider sehr schlechten Entertainment. Aus allen Löchern kriechen, die Besserwisser, die sich mal 2 Monate lang in ein Thema vertieft haben um dann die nach Wissen durstende Mittelschicht mit ihren kläglichen Häppchen füttern. Die Liste ist lang von Schätzling im Pseudo -Wissenschaftlichen BEreich bis hin zum Wortklauber Sebastian Sick ("Der Genitiv ist dem Dativ sein Tod") zu den Politschwadronieren Maybritt Illner und Platzek und in der Musik bis hin zu Roger Cicero (mit seinem dämlichen Hut) sowie Barbara Schöneberger (" Ich bin ja so doof,aber kauft meine CDs") Dazwischen tummeln sich so windige alles bediendende Gestalten wie J.B. Kerner und Reinhold Beckmann.
Die Krone dieser Entwicklung ist dann, dass Schätzling und Sick noch kostenpflichtige Vorträge in den Städten dieser Republik halten.
Was bleibt: Dicke Konten bei den einen und beim Leser ein gequirlter Quark in den Köpfen.
Spannende Unterhaltung - mit Längen!, 30. Dezember 2007
Dieses Buch hat mich fasziniert, unterhalten, informiert (Ja, tatsächlich!) und Spaß gemacht!
Allerdings: Ich habe zwischendurch immer wieder mal ein paar Seiten überflogen statt gelesen, um diese Spannung und die Lust am Lesen nicht zu verlieren!
Wer Schätzing's Bücher - kennt, wird mich verstehen: Er recherchiert sehr umfangreich und versucht soviel wie möglich davon weiterzugeben. Etwas *zu* viel, nach meinem, persönlichen Geschmack. Zeitweise entwickelt sich der Inhalt eher zum Geschichtsbuch als zum Thriller.
Aber eben nur zeitweise, damit kann ich bei 700 Seiten durchaus leben ;-)
Der Rest ist - wie gesagt - spannend, fesselnd, unterhaltsam, durchaus lehrreich und flüssig zu lesen; dabei niemals (spürbar) unrealistisch. Wahrscheinlich sind seine Bücher deswegen so fesselnd?!
Kurz: empfehlenswert! Ich wünsche Allen ebenso viel Spaß beim Lesen, wie ich hatte!
Leider echt langweilig, 28. November 2007
Der Schwarm war Klasse, aber das hier ist zu langatmig. Die ausschweifenden Beschreibungen und Wiederholungen sind halt nicht originell wie bei anderen Autoren die auch lang schreiben, sondern einfach nur langweilig. Und die Story bremsend. Schade, gute Idee, aber schlechte Umsetzung.
ganz schön langweilig, 20. November 2007
keine ahnung, woran es lag, denn bisher haben mir die bücher von herrn schätzung eigentlich immer ganz gut gefallen. auch hier hat er wirklich gut recherchiert und sich so einige gedanken gemacht. und trotz sympathischer protagonisten, ist die geschichte für mich überhaupt nicht in schwung gekommen. ich hab mich sowas von gelangweilt und musste mich regelrecht durch das buch quälen. deshalb wirklich - trotz recherchen und gewohnt recht schwungvollem schreibstil - nur 1 stern von meiner seite. schade.
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