Kundenmeinungen
packender als der erste band , 25. Januar 2008
ich habe mir den 2. band als erstes gekauft und den 1. teil dann nachgekauft und als erstes gelesen fand ihn nicht so packend. dachte mir aber na gut nun hast den 2. band auch hier nun kannst ihn lesen. zum glück, denn dieser band war um einiges besser und spannender auch wenn ich mir ein paar mehr fußnoten gewünscht hatte aber er lies sich um einiges einfacher und flüssiger weglesen wie der erste band. er war für mich noch nicht so das ich sozusagen die wörter in mich gesogen habe aber die handlungen sind mir vor meinem geistigem auge erschienen und für mich sind die geschenisse nicht ganz so vorauszusagen wie bei anderen büchern so das ein wenig spannung auch erhalten bleibt.
nun warte ich darauf das band 3 endlich als taschenbuch erscheint.
Bartimäus-Teil 2, 23. Januar 2008
Ich habe das Buch sofort gekauft, nachdem ich Teil 1 gelesen habe. Leider ist das Buch nicht ganz so gut wie sein Vorgänger. Es ist zum einen weniger lustig (was nicht heißt, dass es überhaupt nicht mehr lustig ist) und auch etwas langweilig. Der Dschinn jedoch ist nörgelig und ironisch wie vorher, nur sind neben den Nathanael-Stellen, die immer etwas langweiliger sind als der Rest,nun auch noch die Kitty-Stellen. Diese sind aus der Sicht von Kitty, der neuen Hauptperson geschrieben. Sie ist im Widerstand und man ist ihr schon ganz kurz im ersten Teil begegnet. Ihre Stellen sind meist spannend und interessant , da Kitty alles etwas anders sieht und man mehr über den Widerstand erfährt.
Mir persönlich haben die Rückblenden gefallen, in denen man etwas zu Bartimäus Vergangenheit erfährt.(Wie zB. seine Zeit in Prag , zu der schon im Band 1 Andeutungen gemacht wurden).
An sich trotzdem ein würdiger Nachfolger zu dem genialen ersten Teil.
Fortsetzung schwächer als der erste Band, 19. Januar 2008
Nach dem ersten Band hat es eine Weile gedauert, bis ich den zweiten als Taschenbuch in die Hände bekommen/genommen habe, aber das Warten hat sich nur bedingt gelohnt. Ich weiß nicht, ob es an den übertriebenen Erwartungen gelegen hat, weil mir der erste Band ausgesprochen gut gefallen hat oder daran, dass die Geschichte wirklich schwächer ist als die erste, aber zu mehr als drei Punkten reicht es nicht. Dafür hat der Spannungsbogen zu sehr nachgelassen. Und vieles kennt man schon aus dem ersten Buch. Nathanael als Charakter entwickelt weniger Sympathie als im ersten Band ( wahrscheinlich, weil er so unklug wirkt ) und Bartimäus wirkt gar zu sehr wie ein Klugscheißer, selbst noch in den Fußnoten. In Band I war das noch witziger. Und auch die Gruppe der Widerstandsbewegung erreicht nur bedingt Sympathiewerte. Die Historie dieser Welt ist aber sehr spannend und sehr gut überlegt, vielleicht nicht ganz so ausgereift wie das Potter-Universum, aber auch nicht allzu fern davon. Also, sagen wir mal dreieinhalb Punkte und vier wären es, wenn der Spannungsbogen meiner Meinung nach nicht etwas nachlassen würde.
Ernster als Band 1, 8. Januar 2008
Ich bin wohl mit falschen Erwartungen an den 2. Band herangegangen. Prinzipiell ist es nach wie vor eine sehr gute Geschichte für Fantasyfanatiker...aber der bin ich eigentlich nicht. Den ersten Band fand ich einfach so erfrischend als den üblichen "Harry Potter" und Co. Krahm. Er war witzig und hatte Tiefgang. Davon ist m.E. im 2. Teil nicht mehr viel übrig geblieben. Manche schreiben die Geschichte sei "erwachsen" geworden, was wohl eine Begründung für den Verlust der amüsanten Momente sein soll. Wenn dem schon so ist, hätte es dann aber auch inhaltlich weitreichender sein sollen, denn da gabs kaum Überraschungen bezüglich der Ansichten von "gut" und "böse". Hier wird das selbe Prinzip wie im ersten Band verfolgt. Besonders schade fand ich die Auflösung. Die Frage "Wer war's?" wird ziemlich plump und ohne weitere Begründung beantwortet. Man hätte die Person beliebig austauschen können, denn verdorben sind ja alle. Trotzdem hält sich Stroud das Finale für Band 3 offen, indem er zum Ende hin Anspielungen macht, die dann wohl im letzten Band zum tragen kommen. Schade und ich hatte mir so gewünscht, eine Steigerung der Geschichte zu "erlesen"! :-( Daher nur 3 Punkte, wobei ich mit 3,5 auch noch mitgehen würde! *zwinker
Bartimäus ist zurück!!!, 8. Oktober 2007
Der liebenswürdige und selbstverliebte Dschinn ist zurück! Wieder wird er von Nathanael beschworen, um den mittlerweile 14jährigen Zauberer dabei zu unterstützen die Karriereleiter im Zaubereiminesterium hinaufzuklettern - und wieder einmal ist er nicht sonderlich erbaut davon. Diesmal ist die Atmosphäre wesentlich düsterer, denn England führt nicht nur Krieg gegen Amerika, sondern in London mehreren sich auch noch die Aufstände der Gewöhnlichen.
Für Nathanael hat sich in der Zwischenzeit einiges verändert: Er hat eine neue Meisterin, die Sicherheitsministerin Jessica Whitwell, zugeteilt bekommen und einen Posten als persönlichen Assistent des Leiters der Abteilung für innere Angelegenheiten erhalten. In dieser Position steht er mächtig unter Druck, denn es gibt viele Neider und Zauberer die ebenfalls an die Macht wollen.
Nathanael soll der Widerstandsbewegung der Gewöhnlichen das Handwerk legen, die in regelmäßigen Abständen Anschläge verübt. Dabei entdeckt er bzw. Bartimäus, dass in London ein Golem, ein von Zaubererhand gesteuerter Steinmensch, gleichzeitig sein Unwesen treibt. Die Spur der Widerstandsbewegung führt ihn zu Kitty, die mehr den je gegen die Zaubererwelt aufbegehrt. Doch damit ist das Rätsel um den zerstörungswütigen Golem, gegen den selbst der große Bartimäus machtlos ist, nicht gelöst.
Der zweite Band der Bartimäus-Trilogie ist nicht ganz so spannend wie der erste. Es dauert recht lange, bis der spitzbübische Bartimäus nach dem Prolog wieder ins Geschehen eingreift und damit die Atmosphäre auflockert. Dennoch lohnt es sich weiter zulesen, denn wenn der Dschinn ist wie gewohnt frech und spitzzüngig und die Geschichte spannend. Sehr schön dargestellt ist die Entwicklung von Nathanaels Persönlichkeit: Der Junge wird in seinem neuem Umfeld als junger Emporkömmling arroganter und selbstsüchtiger, doch es kommt auch immer wieder die jungendliche Unsicherheit zum Vorschein, durch die der Charakter glaubwürdig wird.
Insgesamt ein teils spannender, teils lustiger Roman, der Lust auf den dritten Band macht!
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