Kundenmeinungen
Schöner Start- mit interessanten Hauptcharakteren, 4. Februar 2008
Beschworen von einem 12-jährigen Zauberlehrling steht "Bartimäus", ein frecher, wortgewandter und intelligenter Dschinn vor der Aufgabe das Amulett von Samarkand zu stehlen. Keine leichte Aufgabe und wie sich später herausstellt löst sein neuer Meister Nathanael ungewollt eine Welle an Ereignissen aus, die beide gezwungenermaßen aneinander binden...
Ich habe den ersten Band binnen eines Wochenendes gelesen, etwas was mir nur selten passiert. Doch der Schreibstil Strouds ist fesselnd und flüssig, man kann sich wunderbar in die Geschichte hineindenken und die verschiedenen Perspektiven sind nicht so störend, wie man denkt. Besonders interessant ist natürlich die Erzählperspektive Bartimäus', allein schon wegen seine spitzen, sarkastischen Kommentare und Anmerkungen, während die übrigen Kapitel Nathanael gewidmet sind (jedoch sind diese nicht so genial).
Dennoch finde ich die Idee einen Dämon (Dschinn) als Hauptcharakter einzuführen sehr schön underfrischend anders. Aus seiner Sicht beschrieben, bekommt alles einen ganz anderen Eindruck und gerade das gefällt mir an "Bartimäus". Der Held ist eben nicht der 12-jährige Junge, sondern der Dämon, und das hält sich im gesamten Buch. Sicherlich würde ich Nathanael nicht unbedingt einen Vorbildcharakter zuschreiben, ist er doch eitel, ungeduldig, rechthaberisch und bei weitem nicht so aufopferungsbereit und rechtsschaffend wie ein gewisser andere Zauberlehrling. Doch seien wir mal ehrlich- ein Kind von 12 Jahren ist nunmal nicht unbedingt so idealistisch wie Harry Potter. Da stimmen Attribute wie egoistisch, aufmüpfig und arrogant eher, zumal bei Nathanael auch beschrieben wurde, wie seine Vergangenheit war. Von daher ist Nathanael nicht unbedingt ein Sympathieträger, aber diesen Anspruch erhebt der Charakter meiner Meinung nach auch nicht- sondern vielmehr den eines verzogenen kleinen Kindes, was noch nicht viel von der Welt gesehen hat.
Das Buch soll einfach Spaß machen, nicht belehren und ich für meinen Teil kann es kaum erwarten den zweiten Band in den Händen zu halten.
soweit so gut, 25. Januar 2008
ich hatte mir zuerst den 2. band gekauft und als ich zuhause war erst festgestellt das es eine triologie ist nun gut habe ich gedacht da ich es hasse mittendrinnen zu lesen anzufange habe ich mir dann auch den 1. band gekauft und nun ja war etwas enttäuscht. ok das mit den fußnoten war schon ne witzige sache und das es aus der sicht des dämons erzählt wird auch aber ansonsten fand ich es doch sehr trocken und "schwer zu lesen" da es mich nicht so richtig in das london gezogen hat und es doch alles nur wirr für mich war aber danach habe ich den 2. band gelesen und es nicht bereut das ich die beiden teile nun habe und auf den 3. in taschenbuchformat warte.
wer mal wer von hp möchte und eine andere welt der zauberei kennenlernen möchte nur zu dem kann ich das buch empfehlen aber für mich hat es für 5 sterne nicht gereicht
Buch mit dem Zeug für alles..., 20. Januar 2008
...aber leider nicht alles umgesetzt. Das Buch ( genauer: die ganze Trilogie) strotzt nur so vor Besonderheiten, mit denen es sich von den 08/15 Fantasybüchern absetzen kann. Es bietet hochinteressante Charaktere, eine nicht weniger interessante "wie-würde-die-Welt-mit Magiern-aussehen?"-Welt und dazu eine gute Geschichte. Hinzukommt eine außergewöhnliche Erzählart, wechselnd zwischen der Ich-Perspektive des Dämons Bartimäus und des "üblichen" annonymen Erzählers. Garniert wird das Ganze mit einer großen Portion Witz, der zum Teil durch Fußnoten transportiert wird.
Und jetzt fragt sich der Leser dieser Kritik, warum ich nur 3 Sterne vergeben habe.
Weil die Spannung fehlt. Und das liegt meiner Meinung nach leider an der oben noch gelobten Erzählweise. Wenn Bartimäus in der Ich-Form erzählt, werden die potentiell spannensten Sachen platt gemacht. Denn Bartimäus neigt zur Großmäuligkeit, was im Normalfall auch echt witzig ist. In spannenden Situationen ihn dann Sätze sagen zu lassen à la "Hui, da wurde es aber brennslig.", ist bestenfalls kontraproduktiv. Er kann eben nicht zugeben, dass er gerade riesen Probleme hat und keinen Ausweg sieht.
Oder die Spannung wird mit einer auflockernden, den Lesefluß unterbrechneden Fußnote zunichte gemacht. Auffällig wird das dann, wenn mal in so einer Situation nicht Bartimäus spricht, sonder der Erzähler. Die Spannung stellt sich quasi sofort ein!
Beim Lesen bemerkt man das nicht unbedingt. Eher wenn man am Ende angelangt ist, und sich fragt, warum man nicht von diesem wirklich außergewöhnlichen Buch schwärmt. Es hat doch alles!
... Ja, fast!
Bartimäus, 15. Januar 2008
Nachdem ich dieses Buch gelesen hatte, habe ich mir gleich die Folgeteile gekauft und gelesen. Um das Buch zu lesen, brauchte ich zwei Tage, so süchtig hat es mich gemacht. Auch wenn Natanael ein wenig nervt, ist es total spannend und toll geschrieben. Vor allem der Dschinn Bartimäus kann wirklich sehr witzig sein. Jonhathan Stroud verwendet sehr viele Fußnoten. Es lohnt sich jedoch immer diese zu lesen, da auch sie oft lustig sind. Insgesamt ist auch die Story und die Idee mit den Dämonen gut.
Daher: Verdiente fünf Sterne
Totaler Reinfall, kostet nur unnötig Geld, 6. Januar 2008
Kaufen sie andere Bücher, dieses kitschige Buch braucht niemand. Das arme Geld, Jonathan Stroud, pfui. Für niemanden geeignet!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Auser, man steht FANTASIE PUR
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