Kundenmeinungen
Ein bisschen zuviel des Guten ... , 26. Oktober 2007
Ein Wissenschaftler ködert die drei ??? mit allerlei codierten Nachrichten zu sich. Ein mysteriöser Flugzeugabsturz. Ein schlimmes Erdbeben. Ein skruppeloser Verbrecher. Ein mit Skrupeln belasteter Verbrecher. Ein Spinner, ein seriöser Wissenschaftler und eine geheimnisvolle Maschine. Ein stillgelegtes Bergwerk. Und das war immer noch nicht alles ...
Die Autorin scheint hier ein wenig zuviel gewollt zu haben. Auf engstem Raum füllt sie spannende Handlungselemente und interessante Gedanken, die so komprimiert leider ihre Wirkung nicht völlig entfalten können. Es ist ein gutes Buch, spannend, lehrreich, interessant. Die Handlungen der drei Jungs sind nicht immer professionell, was ich aber als entspannend empfinde - es ist gut, wenn sie ihrem Alter entsprechend agieren dürfen, trotz aller Erfahrungen, die sie bereits gesammelt haben. Die Auswirkungen von Schock und Angst sind mitreißend und überzeugend geschrieben. Trotzdem bleibt am Ende das Gefühl: Mensch, da hätte man einfach mehr draus machen können ... Oder etwas weniger einbringen, damit der Rest stärker wirken kann. Schade!
Doch das soll keineswegs heißen, dass es sich nicht lohnt, sich auf diese Geschichte einzulassen - gute Unterhaltung bietet es reichlich, und eine Begegnung mit den drei ??? ist doch eigentlich nie vergebene Liebesmüh.
Sauber erzählt, aber kein Highlight, 31. August 2007
Frau Vollenbruch hat mit dem Geisterzug eins der besten Bücher der letzten Jahre geschrieben - daher waren meine Erwartungen auch an dieses Buch sehr hoch. Die Geschichte ist flott erzählt, die drei Freunde sind unterwegs und hängen nicht in der Zentrale ab. Insgesamt eine gute Leistung. Warum dieses Buch jedoch kein neuer Highlight ist:
1. Die drei Fragezeichen hätte schon zu Beginn ihre grauen Zellen stärker nutzen müssen.
2. Das Ende. Lieber hätte der Bösewicht entkommen - und in einem weiteren Abenteuer erneut auftauchen - sollen. Erinnert mich irgendwie an "und der riskante Ritt"...
Ein solides Werk.
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