Kundenmeinungen
Vergnügliche und lehrreiche Zeitreise, 28. August 2008
Tausend Jahre Mittelalter in England will die Autorin zahlreicher historischer Romane schildern, vom Ende der Römerzeit und Einmarsch der Angeln bis zum Ende der Rosenkriege. Löwenherzen und Hasenfüße, Ratlose und Gewitzte regierten das Land und vieles war nicht so, wie wir uns das Mittelalter vorstellen. Lange hat es gedauert, doch so finster, wie die Humanisten es nannten, war es nicht. Dafür aber sehr unterhaltsam - jedenfalls für die, die nur darüber lesen und nicht die Tollheiten mancher Herrscher erdulden mussten. Obwohl nicht alle furchtbar waren - wie heute gab es mittelmäßige, schlechte und geniale Politiker auf dem Thron. Manches liest sich wie die neueste Polit-Skandalstory der Bildzeitung. Rebecca Gablé erzählt es vergnüglich, mit Augenzwinkern, kann aber auch den roten Faden deutlich machen und die Motive hinter der Geschichte.Natürlich kann niemand auf 230 Seiten tausend Jahre in allen Einzelheiten schildern. Das Alltagsleben der Engländer wird immer wieder angerissen, nimmt aber nur einen kleineren Raum des Buches ein. Die hohe Politik verlangt nun mal ihren Raum. Und sie ist gewiss auch abwechslungsreich genug. Von Eleanore , der unterhaltsamsten Skandalnudel, die je auf dem englischen Thron gesessen hat, dem Familienkrach mit ihrem königlichen Gemahl Henry bis hin zu dem Früchtchen John ohne Land. Robin Hood kommt nicht vor, er machte den Fehler, dass es ihn vermutlich nicht gab und wenn doch, kämpfte er nicht gegen John ohne Land.Rebecca Gable jedenfalls hat ein Sachbuch geschrieben, das sich spannender liest, als so mancher historische Roman.(C) Hans Peter Roentgen
Darauf habe ich schon lange gehofft....., 23. August 2008
Auf eine derartige Zusammenfassung (Könige von England des Mittelalters) habe ich schon lange gehofft. Auch wenn ich als begeisterte Leserin von historischen Romanen - vorwiegend mit Handlung in England, Wales, Schottland und dem alten Britanien - die meisten Fakten gekannt habe, schätze ich dieses Buch als zweckmäßigen Ratgeber, der vieles ausreichend erklärt, ohne sich in endlosen geschichtlichen Details zu verlieren. Und dabei finde ich, dass Frau Gable dem Geschlecht Lancaster ohne weiteres den Vorzug geben darf. Wer von uns weiß schon, wer wirklich die Guten und die Bösen waren, bei näherer Betrachtung ging es allen diesen Königen aus den diversen Geschlechtern bloß um Macht und dabei war es wohl unerheblich, wie es dem Volk dabei gegangen ist.Danke Rebecca Gable für dieses interessante Buch und hoffentlich gibt es auch bald wieder einen tollen historischen Roman.
Unterhaltsames Mittelalter, 14. August 2008
Bin ein begeisterter Rebecca-Gable-Leser und dieses Buch passt sich gut in die Reihe ihre historischen Romane ein. Es ist eine schöne Zusammenfassung der regierenden englischen Köngishäuser im Mittelalter und der Lebensumstände ihrer Untertanen. Schade nur dass sie so kurz ausgefallen ist - da wäre sicher mehr drin gewesen ... Gut gefallen hat mir jedenfalls der witzige Schreibstil und die ironischen Bemerkungen an und ab. Ich muss meinem "Vorredner" allerdings recht geben, dass die Vorliebe bzw. Abneigung gegen gewisse Herscherhäuser ein klein wenig die Objektivität vermissen lässt ...
bitte eine Fortsetzung...., 14. August 2008
Von Ratlosen und Löwenherzen: Eine kurzweilige, aber nützliche Geschichte des englischen MittelaltersDer Titel sagt es schon , dieses Buch ist wirklich Kurzweilig!! Aber auch durchaus nützlich um Geschmack an der englischen Geschichte zu bekommen. Ich habe es jedenfalls verschlungen- und hoffe doch sehr das Rebecca Gable vielleicht noch einen weiteren Teil in diesem Stil verfasst.
Schöne Zusammenfassung, aber leider nicht ausführlich genug, 12. August 2008
Das Buch hält was es verspricht und ist eine kurzweilige Zusammenfassung der englischen Geschichte im Mittelalter. Es ist sehr unterhaltsam, super-leicht zu lesen und durchgehend interessant. Also genau das richtige für gemütliche Lesestunden. Das Buch hätte meiner Meinung nach aber viel ausführlicher sein müssen...also mindestens das doppelte an Seiten...da es so einfach viel zu schnell durchgelesen ist und eben vieles auch zu kurz kommt. Trotz der Kürze würde ich das Buch jedem empfehlen, aber vielleicht sollte man es eher später als Taschenbuch kaufen (wegen der doch geringen Seitenzahl).
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