Kundenmeinungen
...sehr schwer zu lesen ..., 14. Dezember 2007
Das Thema ist interessant, die Umsetzung weniger. Nahtoderfahrungen scheinen doch recht häufig zu sein. Es gibt wohl Berichte aus nahezu allen Kulturkreisen mit ähnlichem Inhalt, so dass die Frage, ob es sich um Phantasiegebilde oder reale Erlebnisse sind, die bei allen oder zumindest bei sehr vielen sterbenden Menschen abläuft, wohl eindeutig zu beantworten ist. So weit so gut. Die Umsetzung dieser Frage ist aber eher enttäuschend. Man ist vom Autor spannende Literatur und konzentriertes, zügiges Schreiben gewöhnt - zumindest aus anderen Büchern. Das Buch liest sich schwer, Faulstich wiederholt sich und zumndest ich mussste mich sehr quälen, bis zum Ende "durchzuhalten". Nicht unbedingt zu empfehlen.
Langatmig, 24. Oktober 2006
Ich bin begeisterter Leser verschiedener Esoterik-Bücher, doch dieses hat mich enttäuscht.
"Das Innere Land" liefert kaum neue Erkenntnisse. Der Autor drückt sich in langatmigen Erklärungen und vielen Wiederholungen aus.
Am Ende hatte ich den Eindruck, er wollte mit aller Gewalt die rund 300 Seiten voll bringen.
Interessante Einblicke in eine andere Realität, 28. Februar 2006
Das Buch vermittelt einen Einblick in eine andere Realität und vergleicht die Erlebnisse von Schamanen mit Nahtoderlebnissen. Es hat mich sehr beeindruck welche Paralellen es gibt. Es wird deutlich, dass nicht nur die Wissenschaft zählt, sondern dass auch mal ein Blick nach "hinten" zu den Naturvölkern uns wichtige Erkenntnisse gibt! Vielleicht ist ihnen die Natur selbstverständlicher als so manchem Naturwissenschaftler. Das Buch ist logisch und gut nachvollziehbar geschrieben. Was mich etwas störte, waren die manchmal allzu blumigen Beschreibungen und dessen Wiederholungen. Alles in allem ein sehr interessantes Buch, was meine Sicht der Dinge auf jeden Fall beeinflusst und erwitert hat. Sehr empfehlenswert!
Spannender Ausflug in das "Land der Seele", 25. November 2003
Nahtod-Erlebnisse - viele sehen darin einen Blick ins „Jenseits", andere eher hirnphysiologische Reaktionen auf eine Extremsituation. Joachim Faulstich versteht sie als „Bilder der Seele", als Begegnungen mit dem „Inneren Land". Erfahrungen, die Menschen aller Kulturen, zu allen Zeiten möglich waren und sind. Das Buch sammelt nicht nur persönliche Erlebnisse von Menschen an der Schwelle des Todes, sondern setzt sie in einen Zusammenhang mit den eindrucksvollen Erfahrungen von Schamanen. Ohne - und das macht das Buch so überzeugend - die Berichte und Erzählungen einer vorgefassten Meinung unterzuordnen oder zu werten. Moderne wissenschaftliche Erkenntnisse finden genauso Raum, wie die „Anderswelt" der Druiden, die Bildwelt der christlichen Mystiker oder das Wissen des Totenbuchs der Tibeter. Und das stets in einer bildreichen, kraftvollen aber auch persönlichen Sprache, die es einem leicht macht, dem Autor in fremde Welten zu folgen. Selbst ein Kapitel zur Quantenphysik gerät ihm zu einem spannenden, gut verständlichen Ausflug in die modernste Wissenschaft. Es ist ein weites Feld, das der Autor nach dem „Inneren Land" absucht. Aber trotz Materialfülle, lässt sich Joachim Faulstich niemals von seinem Reiseziel ablenken: das „Innere Land". In den Berichten über Nahtod-Erlebnisse und schamanische Reisen zeigt er verschiedene Wege auf, die aus unserer Alltags-Wahrnehmung heraus führen und verschiedene „Landstriche", die dabei betreten werden. Eine Art Reiseführer wollte Joachim Faulstich schreiben und ich bin schon lang keinem Reiseleiter so gern, in eine völlig fremde Welt gefolgt. Ein Buch zum Weiterdenken oder besser noch - „Weiter-Reisen".
Spannend, sinnlich und farbig geschriebenes Buch, 12. November 2003
Eines vorweg: Es ist kein esoterisches, von Astrologie und Horoskopen handelndes Buch. Es geht darum, Erfahrungen an der Grenze des Todes - Nahtodeserfahrungen - zu untersuchen. Sind es Reisen ins eigene Bewusstsein - oder in eine andere Realität? „Das Innere Land" sucht eine Antwort: In den Labors der Wissenschaft, in den Erzählungen der Reisenden und in Jahrtausende alten Kulturen. Es ist ein spannendes, sinnliches und farbig geschriebenes Buch - mit philosophischen Betrachtungen, aber auch mit praktischen Anleitungen für den Umgang mit Schwerkranken, deren Tod naht. Joachim Faulstich gelingt es, mögliche Vorbehalte gegenüber diesen Jenseitsreisen zu brechen. Erzählungen von wieder gesunden Komapatienten lassen ahnen, was Menschen am Ende ihres Lebens erwartet. Der Autor schöpft aus zahlreich vorhandenen Beispielen, die trotz unterschiedlicher Kulturen und Epochen viele Gemeinsamkeiten haben: Die Lösung vom Körper, der Blick in paradiesische Landschaften, das Licht, die Beurteilung des eigenen Lebens. Obwohl es ein Buch über das Mysterium des Todes ist, ist es kein düsteres und deprimierendes Buch, sondern eines, dass hoffen lässt.
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