Kundenmeinungen
Wieder ein toller Heitz, 11. August 2008
Das Buch beginnt mit dem Prolog, der in der Jetzt-Zeit geschrieben ist und in dem eine junge Frau vorgestellt wird. Man weiß aber (noch) nicht, wie sie mit dem Inhalt in Zusammenhang steht. Erst dann fängt das Buch richtig an und zwar im 17. Jahrhundert. Diese Zeitsprünge begegnen einem öfters, was mich aber keineswegs stört. Dadurch werden die einzelnen Geschichten unterbrochen und man muss mehr darüber grübeln, wie's nun weitergehen könnte. Ich habe bereits andere Bücher von Markus Heitz gelesen, in denen er diese Technik auch anwendet und ich muss gestehen ich habe sie lieben gelernt. Die Geschichte im allgemeinen hat mir sehr gut gefallen, obwohl ab einem gewissen Zeitpunkt gemerkt hat, dass Sia Scylla ist. Wobei dadurch die Spannung nicht gelitten hat. Die Personen hat Markus Heitz wieder sehr gut ausgeformt, wie ich finde. Vor allem Scylla gefällt mir sehr gut, die versucht, aus dem, was ihr vorgeschrieben ist, auszubrechen. Die oftmals düstere Stimmung ist meistens ein Zeichen für einen weiteren Angriff. Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Verwebung des Genre Mystik mit Historik, wobei Markus Heitz das betreffenden Jahrhundert oft sehr detailreich beschreibt, normalerweise empfinde ich solche Beschreibungen als langweilig, aber hier kann davon nicht die Rede sein. Markus Heitz webt gekonnt Informationen über den Vampirglauben in den osteuropäischen Gebieten mit ein, und ich muss zugeben, manche dieser Informationen waren neu für mich. Das Buch an sich ist allerdings nichts für zartbesaitete Menschen: Man wird Zeuge von Sezierungen, Tötungen von Vampiren durch Pfählen usw. Dabei fließt dann schon etwas Blut. Ich bin aber, glaube ich, schon so abgehärtet, dass es mich eher weniger stört.Zum Schluss noch was übers Ende:Das Ende ist zwar kein richtiges Happy End, doch es taucht eine Lösung auf, die mich einigermaßen zufrieden stellt (100%ig zufrieden kann man nicht sein).
Wow..., 10. August 2008
Das war mein erstes Buch über Vampire.Hätte nicht gedacht, dass es mich fesseln wird, habe es förmlich "aufgesogen".Kann ich jedem empfehlen, der mal was anderes ausser Vatikan-Thriller lesen möchte....
Unterhaltend, spannend und mit Biss!, 3. Juli 2008
Über das Buch selbst ist mit ca. 50 Rezensionen schon viel, überwiegend positiv, geschrieben worden. Mir bleibt nur, mich dem Lob anzuschliessen. Heitz, dessen Bücher über die Zwerge ich sehr gerne gelesen habe, gelingt mit diesem Werk ein unterhaltsamer Abstecher in die Vampirwelten. Die Geschichte der Scylla ist gut konstruiert und Heitz setzt glücklicherweise mehr auf Action als auf Romantik, was dem Buch, seinen Protagonisten und der gesamten Handlung gut tut. Keine Schmonzette, sondern eher ein Abenteuerstück im Stile von VAN HELSING, ,auch wenn die Handlung natürlich eine ganz andere ist. Überhaupt erinnerten mich die Vampirgebisse aus Heitz Romanwelt schon ein wenig an die Bräute Draculas aus genannten Streifen. Einziger kleiner Wermutstropfen war für mich der ungewohnte Beginn und das Ambiente bzw. der Erzählstrang der Neuzeit. Die Romankapitel, welche im 17. und 18. Jahrhundert spielen und den Werdegang der Heldin zeigen. kamen mir viel plastischer und glaubhafter vor und auch der Autor schreibt ja im Nachwort, das ihm die historischen Einbindungen in seine Geschichte großen Spass bereitet haben. Man merkt das dem Buch und den entsprechenden Kapiteln auch an. Generell aber eine ganz klare Empfehlung.
ausgezeichnet, 1. Juli 2008
Meiner Meinung nach ein sehr gutes Buch. Wem Ritus und Sanctum gefallen hat, wird auch dieses Buch zusagen.
Ich fand dieses Buch einfach nur fesselnd ...., 12. Juni 2008
.... und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Zwar wußte man zeitig worum es geht und hatte eine Ahnung, wie es ausgehen könnte (was sich auch bewahrheitet hat) aber dies tat meiner Leselust keinen Abbruch."Kinder des Judas" gehört wie in dem Nachwort von Markus Heitz benannt, zu einem unsterblichen Genre, das immer wieder fasziniert. Ohne groß auf den Inhalt eingehen zu wollen (ich will ja nix verraten), ist der Roman fesselnd geschrieben und man wird geschickt durch Sia}s Erzählungen in ihre Vergangenheit, in jener sie als Scylla lebte, entführt.Der flüssige Schreibstil läßt einen nicht abschweifen und ich hatte nie das Gefühl, hoffentlich endlich mit einer Sequenz fertig zu werden, damit es endlich spannender wird. "Kinder des Judas" ist ein durchweg klasse Buch.
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