Kundenmeinungen
Viel zu langatmig und unspektakulär..., 4. Februar 2008
Zu Anfang fand ich die Story noch sehr spannend, doch je tiefer ich in dieses Buch vordrang umso langweiliger wurde es. Ewig lange Gespräche und Umschreibungen verleihen dazu nicht nur einzelne Passagen zu überspringen, sondern sogar Seiten. Als ich das Buch gekauft habe, dachte ich an eine spannende Geschichte mit Gruselfaktor, doch dann wurde es zu einem Science-Fiction Abenteuer mit langweiligen ewig langen Dialogen.
Für mich hat dieses Buch nur einen Stern verdient, weil es überhaupt nicht das verspricht was man erwartet, die Story sehr langsam vor sich her plätschert, überflüssige Umschreibungen auftauchen die dazu noch nicht einmal zur Geschichte passen und die Spannung ruinieren.
Etwas zu langatmig, 2. Februar 2008
Zur Story:
Im Amerika einer nicht allzu fernen Zukunft herrscht Gewalt und Chaos. Die Einwohner können sich nur noch schwer bewaffnet und mit Geleitschutz auf die Straßen trauen. Mord und Totschlag sind an der Tagesordnung. In diesen finsteren Zeiten haben einige mächtige und vermögende Firmen eine Menge Land gekauft und dort den 51. Bundesstaat der USA gegründet. Der Sinn: Absolute Sicherheit seiner Bewohner, durch Beschneidung einiger wichtiger Artikel aus der Verfassung. Überwachung und eingeschränkte Privatsphäre sind nur einige der Mittel, die die Einwohner in Kauf nehmen müssen, um auch Nachts bei unverriegelten Türen schlafen zu können. Kurz vor der Abstimmung des amerikanischen Senats zur offiziellen Aufnahme des 51. Bundesstaates in den Staatenbund ereignet sich ein brutaler Mord an einem jungen Mädchen innerhalb des neu gegründeten Territoriums. Dieses Verbrechen stellt die Existenzberechtigung des 51. Bundesstaates natürlich in Frage. Deshalb wird kurzerhand der Psychologieprofessor und Experte für Serienkiller, Jeffrey Clayton zur Aufklärung hinzugezogen. Dieser wird schon bald mit den Schatten seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert.
Mein Eindruck:
Der Geschichte fängt zwar vielversprechend an, verrennt sich dann jedoch in den langatmigen Ausführungen des Autors. Im Verlauf der 680 Seiten kommt selten wirklich so etwas wie Spannung auf. Das Buch hätte gut und gerne um 300 Seiten gekürzt werden können. So aber plätschert die Story langsam dahin. "Das Rätsel" finde ich bei weitem nicht so spannend und einfallsreich wie "Der Patient". Auch hätte man sich etwas mehr Informationen über den 51. Bundesstaat gewünscht. Die Idee ist nicht konsequent genug umgesetzt worden.
Fazit: Mittelmäßiger Thriller, der keinen bleibenden Eindruck hinterlassen wird.
Enttäuschend, 22. Januar 2008
Ich hatte gehofft, dass der "Fotograf" ein Ausrutscher war und der Autor mit dem "Rätsel" wieder ein spannendes Buch abliefert. Leider wurden zumindest meine Erwartungen enttäuscht. Ich habe es zwar zu Ende gelesen, habe für meine Verhältnisse aber endlos lange gebraucht, weil es mich nicht fesseln konnte. Stellenweise waren gute und spannende Passagen dabei, dazwischen aber gähnende Langeweile. Was mich total gestört hat, dass in dem ganzen Buch kein Hinweis zu finden war, wann es spielt. Man ahnt, dass es irgendwann in der Zukunft sein muss, aber wann?? Ich konnte mich über die ganze Zeit nicht so richtig mit dem Inhalt und mit den Personen identifizieren und war fast froh, als es endlich zum Ende kam. Das war dann total absehbar, aber Gott sei Dank sehr spannend geschrieben. Alles in allem eine Enttäuschung! 2 Sterne, weil ich schon schlechtere Bücher gelesen habe und zumindest stellenweise Spannung vorhanden war.
Senkrecht - Waagerecht, 21. Januar 2008
Diesmal nähert sich Katzenbach dem Verbrechen von zwei Seiten. Er erzählt die Geschichte einer Familie, bei der die Mutter den Mann verlassen und die Kinder alleine großgezogen hat. Allerdings scheinen Schwester und Bruder im Alter nicht mehr viel miteinander zu tun zu haben. Dabei besitzen sie illustre Berufe: Jeffrey Clayton ist Profiler, während seine Schwester Susan sich auf das Verfassen von Rätseln spezialisiert hat, die auf verschlungenen Wegen einen Sinn ergeben.
Bei dem Serienkiller, der ihr Leben in den Bann zieht, soll es sich um ihren verstorbenen Vater handeln, der offensichtlich seinen Tod nur vorgetäuscht hat und sich nun das zurückholen will, was ihm gehört und das ihm vorenthalten wurde. Allein wie Katzenbach den Moment beschreibt, indem Jeffrey an den Ort seiner Kindheit zurückkehrt und von dem jetzigen Hausbesitzer in den Keller geführt wird, um dort die Möglichkeit vor Augen geführt zu bekommen, dass sein Vater hinter einer versteckten Wand, seine Opfer gequält und gefangen gehalten hat, während oben das so genannte Familienleben weiter geführt wurde, ist exzellent beschrieben. Katzenbach bricht in seinen Romanen nie mit der Tür ins Haus, er entwickelt den Schrecken langsam, macht ihn alltäglicher.
Die Angst, die sich in der Gesellschaft, die er beschreibt, wie ein Virus ausgebreitet hat, so dass fast jeder eine Waffe trägt, der Überwachungsstaat zu neuer Blüte aufsteigt, wird minutiös in diese Familiengeschichte eingebettet. Wer darf Vertrauen aufbauen, wenn wir selbst ihr entfliehen müssen? Das Rätsel ist ein versponnener, spannender Krimi, dessen Aufschlüsselung den Schrecken freilegt, der sich des Mittels der Serienmorde bedient, um eine Familie an den Abgrund zu führen.
Wissen ist eine gefährliche Sache, 20. Januar 2008
Amerika in naher Zukunft. Die Menschen leben gefährlich. Jeder trägt eine Waffe. Kriminelle Banden und Einzeltäter beherrschen die Städte. Die Bürger schützen sich mit Bodyguards und vermeiden abendliche Unternehmungen. In dieser Szenerie lässt Katzenbach einer Idee von einem 51. Bundesstaat freien Lauf. Dort dürfen wohlhabende und rechtschaffende Bürger nach gründlicher Überprüfung einreisen und sich niederlassen. Dabei verzichten sie auf Privatsphäre. Ständige Beobachtungen und Kontrollen sind an der Tagesordnung. Schließlich wirbt der blitzsaubere und korrekte Staat für absolute Sicherheit.
Doch nun passiert das, was nicht passieren darf. Eine Leiche wird gefunden, deren Untersuchung auf einen Mord schließen lässt. Der sicherste Ort zum Leben scheint auch der sicherste Ort zum Töten zu sein. Für die Aufklärung wird kein geringerer als der sehr erfolgreiche Professor Jeffrey Clayton zu Rate gezogen. Dass für ihn weit mehr auf dem Spiel steht, erfährt der Leser sehr früh. Die Geschichte hat einen erstaunlich kniffligen Beginn. Es macht Spaß mitzurätseln und versetzt einen in gespannte Erwartung. Katzenbach stellt raffinierte Fallen, möchte, dass man in einer bestimmten Richtung denkt, bis man erkennt, dass genau nach seinem Plan etwas ganz anderes eintritt.
Einen Stern Abzug für unnötige Längen.
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