Kundenmeinungen
Mässig spannend, 16. September 2008
Habe das Buch geschenkt bekommen und habe mich ob der hier überwiegend positiven Rezensionen auf ein interessantes Leseerlebnis gefreut. Aber ach, leider ist daraus nichts geworden.Die Geschichte selbst ist schnell erzählt: ein (vermeintlich) durchgeknallter Einzeltäter (Jan May) besetzt ein Radiostudio und nimmt eine Handvoll Geiseln. Er droht damit diese zu erschiessen falls sich nicht wahllos angerufene "Mitspieler" mit einem bestimmten Satz am Telefon melden. Um diese Geschichte herum spielen sich diverse Nebenhandlungen ab, die am Ende dann aber alle zusammengehören.Ich konnte der Geschichte nicht wirklich etwas spannendes oder interessantes abgewinnen. Die Charaktere bleiben alle oberflächlich und reden grösstenteils in Worthülsen. Die Geschichte selber wird Seite um Seite unglaubwürdiger. Gelesen und vergessen. Von diesem Autor erst mal nichts mehr.
Das Beste Buch seit Langem!!!, 8. September 2008
Es sollte eine Warnung in diesem Buch stehen! Ich habe vorm Einschlafen gegen 4 Uhr morgens das Buch zur Hand genommen und angefangen zu lesen. Um 9:20 Uhr hatte ich noch nicht eine Sekunde geschlafen sondern war auf der letzten Seite. Dieses Buch sowie alle Bücher von Sebastian Fitzek rauben den Schlaf weil man es nicht aus der Hand legen kann. Das ist mir bisher noch nie bei einem Buch passiert.Man wird in eine Dauerhochspannung hinein gerissen und wird erst wieder frei gegeben, wenn das Buch zu ende ist, aber selbst dann kann man sich immernoch nicht komplett lösen. Ich bin sehr begeistert von diesem Buch. Es war spannend, war rätselhaft und einfach super. Absolut eine Pflichtlektüre.
Ein rasanter Psychothriller ohne Längen und mit einem grandiosen Finale, 24. August 2008
Polizeipsychologin Ira Samin gibt sich die Schuld am Selbstmord ihrer ältesten Tochter. Dem Alkohol verfallen und vor den Trümmern ihrer Existenz stehend will sie sich ebenfalls suizidieren. Da wird sie zu einem neuen Einsatz gerufen. Ein Wahnsinniger hat sich mit einer Handvoll Geiseln in einem Radiosender verschanzt und spielt ein tödliches Spiel. Jede Stunde will er irgendwo in Berlin anrufen und wenn der Teilnehmer nicht die richtige Parole nennt, wird eine der Geiseln erschossen. Ira Samin steht vor einem mörderischen Wettlauf mit der Zeit. Zudem stellt der Amokspieler eine unerfüllbare Forderung. Er will mit seiner Verlobten sprechen, doch die ist vor acht Monaten bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommenSebastian Fitzek wäre nicht zu dem Bestseller-Autor geworden, der er jetzt ist, wenn dies schon die komplette Rahmenhandlung des Buches ist. Wie immer kommt alles anders als vom Leser angenommen. Amokspiel ist ein wirklich packender Psychothriller der in allen Belangen erstklassig recherchiert wurde. Ob das nun die Arbeit eines Sondereinsatzkommandos der Polizei betrifft, den Ablauf einer Radiosendung oder die medizinischen Fakten. Fitzek bemüht sich immer um Authentizität und wenn er mal in dichterischer Freiheit abschweift, kann der Leser versichert sein, spätestens in der Danksagung darauf hingewiesen zu werden. Bereits der Beginn des Buches liest sich sehr rasant und fesselnd, wenngleich er einige Mal auch recht konstruiert ist. Allein der Zufall, dass Ira bei ihrer Stippvisite bei dem Kiosk um die Ecke in eine Schießerei verstrickt wird, wirkt sehr an den Haaren herbeigezogen. Doch was im Laufe des Buches geschieht nimmt den Leser sofort gefangen und es gibt nur wenige Bücher, bei denen man derart gespannt und erwartungsvoll an den Seiten zu kleben scheint. Und dass obwohl es sich der Autor nicht nehmen lässt auch dieser Hauptfigur ein tragisches Schicksal aufzuerlegen. Wie eigentlich in jedem von Fitzeks Romanen muss der Protagonist den Verlust eines Kindes verarbeiten, mehr oder weniger erfolgreich. Dass Ira Samin keine Überheldin ist, nur allzu menschliche Schwächen besitzt und letztendlich dem Alkohol verfallen ist, macht diese Figur nur sympathischer. In einfacher, klarer Sprache versteht es Fitzek das Gefühlsleben seiner Charaktere zu veranschaulichen. Tempo und Dramatik kommen fast wie allein auf, denn der Autor vermeidet es außerdem gekonnt den Leser mit seitenlangen Beschreibungen von Örtlichkeiten zu langweilen. Fitzek schafft Spannung aus sich selbst heraus, ohne dabei auf plakative Brutalitäten zu setzen. Das Finale überrascht noch einmal mit einem sehr originellen Plot und am Ende bleibt ein sehr zufriedener Leser, der deutlich gespürt hat, wie viel Spaß der Autor beim Schreiben gehabt haben muss. Ebenso wie der Lektor, respektive die Lektorin, die eine nicht minder gute Arbeit verrichtet haben.
Spannung pur - einfach genial, 19. August 2008
Nach dem Erstlingswerk "Die Therapie", das ich regelrecht verschlungen habe, war ich gespannt auf "Amokspiel". Und ich muss sagen: Amokspiel finde ich noch eine Spur besser. Ich war von der ersten bis zur letzten Leseminute gefesselt von diesem Buch. Die Handlung legt ein rasantes Tempo vor und immer wieder geschehen völlig unerwartete Dinge. Meiner Meinung nach sind die Charaktere außerordentlich überzeugend und die Spannung war konstant bis zum Schluss erhalten. Wirklich sehr spannende Unterhaltung die ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann!
Nervenkitzel pur, 9. Juli 2008
Ich bin durch eine Lesung von Fitzek aufmerksam auf sein Buch "Amokspiel" geworden und war da schon in seinen Bann gefesselt.die Geschichte erinnerte in ihren Grundbausteinen stark an den Radiosender 104,6RTL,was aber kein Zufall ist,da Fitzek bei dem Sender Programmdirektor war.Das Buch zieht einem von der ersten Sekunde in seinen Bann,was auch der Grund war,dass ich es binnen 2Tagen durchgelesen hatte.Ich kann das Buch empfehlen,an alle,die gerne Psychothriller lesen oder welche,die damit beginnen wollen ;-)
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